Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Marktkapitalisierung

    114

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Künstliche Intelligenz (KI)

    111

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Volatilität

    98

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    S&p 500

    82

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Federal Reserve

    80

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    70

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    61

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Kursziel

    60

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Regierungsstillstand

    50

    Ein Regierungsstillstand (Government Shutdown) ist ein temporärer Verwaltungsstillstand, der eintritt, wenn die Legislative keine Gesetze zur Finanzierung der Exekutive verabschiedet, wodurch ein Großteil der staatlichen Aktivitäten und Dienstleistungen eingestellt wird. Dies geschieht typischerweise, wenn sich die politischen Parteien nicht auf einen Haushalt oder eine Übergangsfinanzierung einigen können, bevor die bestehenden Mittel auslaufen.

    Basispunkte

    50

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    44

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    KI-Blase

    44

    Die "KI-Blase" ist ein Finanzbegriff, der eine spekulative Überbewertung von Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) an den Aktienmärkten beschreibt, bei der die Kurse und Bewertungen dieser Unternehmen ihre tatsächlichen fundamentalen Werte und zukünftigen Gewinnpotenziale übersteigen. Diese Situation wird durch übermäßigen Optimismus und massive Investitionen in KI-Technologien und -Startups angetrieben.

    Alle Begriffe

    Cashflow

    9 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 3. Januar 2026

    Cashflow ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Geldfluss innerhalb eines bestimmten Zeitraums darstellt, indem sie Einzahlungen und Auszahlungen gegenüberstellt. Er gibt Aufschluss über die tatsächliche Liquidität und die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens.

    Ausführliche Erklärung

    Der Cashflow, auch als Kapitalfluss oder Zahlungsstrom bezeichnet, misst die Differenz zwischen allen zahlungswirksamen Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens in einer bestimmten Periode, typischerweise einem Geschäftsjahr. Im Gegensatz zum buchhalterischen Gewinn, der auch nicht-zahlungswirksame Posten wie Abschreibungen oder Rückstellungen berücksichtigt, fokussiert der Cashflow ausschließlich auf tatsächliche Geldflüsse. Ein positiver Cashflow bedeutet, dass mehr Geld in das Unternehmen geflossen ist, als abfloss, was auf finanzielle Stabilität, die Fähigkeit zu Investitionen und zur Schuldentilgung hindeutet. Ein negativer Cashflow hingegen zeigt, dass die Ausgaben die Einnahmen überstiegen haben, was auf Liquiditätsprobleme hinweisen kann.

    Die Berechnung des Cashflows kann direkt oder indirekt erfolgen. Bei der direkten Methode werden alle zahlungswirksamen Einzahlungen den zahlungswirksamen Auszahlungen gegenübergestellt. Ein Beispiel hierfür wäre der Jahresumsatz abzüglich Gehälter und Materialkosten. Die indirekte Methode leitet den Cashflow vom Jahresüberschuss ab, indem nicht zahlungswirksame Aufwendungen (z.B. Abschreibungen, Erhöhung von Rückstellungen) addiert und nicht zahlungswirksame Erträge (z.B. Zuschreibungen, Auflösung von Rückstellungen) subtrahiert werden. Beide Methoden sollten zum gleichen Ergebnis führen.

    Um eine detailliertere Analyse zu ermöglichen, wird der Cashflow üblicherweise in drei Hauptbereiche unterteilt: den operativen Cashflow, den Cashflow aus Investitionstätigkeit und den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Der operative Cashflow spiegelt die Geldflüsse aus dem Kerngeschäft wider, wie Einnahmen aus Verkäufen und Ausgaben für Personal oder Material. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit umfasst Ein- und Auszahlungen im Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf von Anlagevermögen wie Maschinen oder Immobilien. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit bezieht sich auf Geldflüsse aus der Aufnahme oder Rückzahlung von Krediten, Kapitalzuführungen oder Dividendenzahlungen.

    Der Cashflow ist eine entscheidende Kennzahl für die Finanzplanung und -analyse eines Unternehmens. Er ermöglicht es Unternehmen, ihre kurzfristige Liquidität zu beurteilen, Finanzpläne zu erstellen und Investitionsentscheidungen zu treffen. Für externe Stakeholder wie Banken und Investoren dient der Cashflow als wichtiger Indikator für die Bonität, die Schuldentilgungfähigkeit und das Wachstumspotenzial eines Unternehmens. Er gilt als weniger manipulierbar als der Gewinn, da er auf tatsächlichen Geldtransaktionen basiert.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

    Affiliate-Hinweis

    Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht.