Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    180

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    178

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    148

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    143

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    140

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    115

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    113

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    105

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    78

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    74

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    71

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    66

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Alle Begriffe

    Energieinfrastruktur

    8 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 7. Februar 2026

    Energieinfrastruktur bezeichnet im Finanzkontext die Gesamtheit der physischen Vermögenswerte und Systeme, die für die Erzeugung, den Transport, die Speicherung und die Verteilung von Energie notwendig sind und als langfristige Anlageklasse für Investitionen dienen. Sie umfasst sowohl traditionelle als auch moderne Anlagen, die für die Versorgungssicherheit und die Energiewende von zentraler Bedeutung sind.

    Ausführliche Erklärung

    Aus finanzieller Sicht umfasst die Energieinfrastruktur ein breites Spektrum an physischen Anlagen. Dazu gehören klassische Elemente wie Strom- und Gasnetze, Pipelines für Öl und Wasserstoff sowie Umspannwerke und Kraftwerke. Zunehmend zählen auch Anlagen für erneuerbare Energien wie Wind- und Solarparks, Energiespeicherlösungen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und Fernwärmesysteme dazu. Diese Vermögenswerte bilden das Rückgrat moderner Volkswirtschaften und sind entscheidend für die Energieversorgung und die Transformation hin zu einer klimaneutralen Zukunft.

    Investitionen in Energieinfrastruktur sind für Anleger attraktiv, da sie oft planbare und stabile Cashflows generieren, die auf langfristigen Verträgen oder staatlicher Regulierung basieren. Dies führt zu einer geringeren Korrelation zu volatilen Aktienmärkten und bietet strukturelles Wachstumspotenzial. Die globale Energiewende, getrieben durch Dekarbonisierung, Digitalisierung und das Streben nach Energieunabhängigkeit, erfordert massive Investitionen in Billionenhöhe, was den Sektor zu einem bedeutenden Anlagesegment macht.

    Die Finanzierung der Energieinfrastruktur erfolgt über verschiedene Kanäle. Neben öffentlichen Geldern aus Bundeshaushalten und speziellen Förderprogrammen, wie dem deutschen "Deutschlandfonds", ist privates Kapital von Energieunternehmen, spezialisierten Fonds und Banken unerlässlich für Großprojekte. Auch EU-Förderprogramme und die Europäische Investitionsbank spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung grenzüberschreitender Projekte und der Integration europäischer Energiemärkte. Anleger können über börsennotierte Infrastrukturunternehmen, Infrastruktur-ETFs oder spezialisierte Private-Equity- und Debt-Fonds in diesen Bereich investieren.

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    Energieinfrastruktur

    8 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 7. Februar 2026

    Definition

    Energieinfrastruktur bezeichnet im Finanzkontext die Gesamtheit der physischen Vermögenswerte und Systeme, die für die Erzeugung, den Transport, die Speicherung und die Verteilung von Energie notwendig sind und als langfristige Anlageklasse für Investitionen dienen. Sie umfasst sowohl traditionelle als auch moderne Anlagen, die für die Versorgungssicherheit und die Energiewende von zentraler Bedeutung sind.

    Detaillierte Erklärung

    Aus finanzieller Sicht umfasst die Energieinfrastruktur ein breites Spektrum an physischen Anlagen. Dazu gehören klassische Elemente wie Strom- und Gasnetze, Pipelines für Öl und Wasserstoff sowie Umspannwerke und Kraftwerke. Zunehmend zählen auch Anlagen für erneuerbare Energien wie Wind- und Solarparks, Energiespeicherlösungen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und Fernwärmesysteme dazu. Diese Vermögenswerte bilden das Rückgrat moderner Volkswirtschaften und sind entscheidend für die Energieversorgung und die Transformation hin zu einer klimaneutralen Zukunft.

    Investitionen in Energieinfrastruktur sind für Anleger attraktiv, da sie oft planbare und stabile Cashflows generieren, die auf langfristigen Verträgen oder staatlicher Regulierung basieren. Dies führt zu einer geringeren Korrelation zu volatilen Aktienmärkten und bietet strukturelles Wachstumspotenzial. Die globale Energiewende, getrieben durch Dekarbonisierung, Digitalisierung und das Streben nach Energieunabhängigkeit, erfordert massive Investitionen in Billionenhöhe, was den Sektor zu einem bedeutenden Anlagesegment macht.

    Die Finanzierung der Energieinfrastruktur erfolgt über verschiedene Kanäle. Neben öffentlichen Geldern aus Bundeshaushalten und speziellen Förderprogrammen, wie dem deutschen "Deutschlandfonds", ist privates Kapital von Energieunternehmen, spezialisierten Fonds und Banken unerlässlich für Großprojekte. Auch EU-Förderprogramme und die Europäische Investitionsbank spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung grenzüberschreitender Projekte und der Integration europäischer Energiemärkte. Anleger können über börsennotierte Infrastrukturunternehmen, Infrastruktur-ETFs oder spezialisierte Private-Equity- und Debt-Fonds in diesen Bereich investieren.

    Verwandte Begriffe

    Infrastrukturfonds
    Erneuerbare Energien
    Regulierte Renditen
    Cashflow
    ESG-Faktoren