Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    320

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    269

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    266

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    233

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    221

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    193

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    181

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    168

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    147

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    119

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    110

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    104

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Festgeldkonto

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 5. März 2026

    Ein Festgeldkonto ist ein Sparkonto, auf dem ein fester Geldbetrag für eine vorab festgelegte Laufzeit zu einem garantierten Zinssatz angelegt wird. Das angelegte Kapital ist während dieser Laufzeit nicht verfügbar und kann nicht aufgestockt werden.

    Ausführliche Erklärung

    Bei einem Festgeldkonto legen Anleger eine bestimmte Summe für einen definierten Zeitraum, der von wenigen Monaten bis zu zehn Jahren reichen kann, bei einer Bank an. Der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss fixiert und bleibt über die gesamte Laufzeit unverändert, was eine hohe Planungssicherheit bezüglich der Erträge bietet. Dies schützt Anleger vor möglichen Zinssenkungen am Markt.

    Das Hauptmerkmal eines Festgeldkontos ist die eingeschränkte Verfügbarkeit des Geldes während der Laufzeit. Eine vorzeitige Kündigung ist in der Regel nur unter bestimmten, wichtigen Gründen möglich und oft mit Kosten verbunden. Daher eignet sich diese Anlageform besonders für Sparer, die auf ihre Ersparnisse für einen bestimmten Zeitraum verzichten können und Wert auf Sicherheit sowie planbare Zinserträge legen.

    Festgeldkonten gelten als sehr sichere Anlageform. Innerhalb der Europäischen Union sind Einlagen pro Kunde und Bank bis zu 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Bankeninsolvenz. Dies minimiert das Risiko von Kapitalverlusten erheblich. Im Vergleich zu flexibleren Anlageformen wie dem Tagesgeld bieten Festgeldkonten oft höhere Zinsen, da die Bank mit dem fest angelegten Kapital über einen längeren Zeitraum planen kann.

    Am Ende der vereinbarten Laufzeit wird der angelegte Betrag zusammen mit den erwirtschafteten Zinsen auf ein zuvor festgelegtes Referenzkonto ausgezahlt. Anleger haben dann die Möglichkeit, das Geld abzuheben, ein neues Festgeldkonto zu eröffnen oder das bestehende Festgeld zu den dann aktuellen Konditionen zu verlängern (Prolongation). Es ist wichtig zu beachten, dass während der Laufzeit keine weiteren Einzahlungen auf ein bestehendes Festgeldkonto vorgenommen werden können.

    Rechtlicher Hinweis

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    Festgeldkonto

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 5. März 2026

    Definition

    Ein Festgeldkonto ist ein Sparkonto, auf dem ein fester Geldbetrag für eine vorab festgelegte Laufzeit zu einem garantierten Zinssatz angelegt wird. Das angelegte Kapital ist während dieser Laufzeit nicht verfügbar und kann nicht aufgestockt werden.

    Detaillierte Erklärung

    Bei einem Festgeldkonto legen Anleger eine bestimmte Summe für einen definierten Zeitraum, der von wenigen Monaten bis zu zehn Jahren reichen kann, bei einer Bank an. Der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss fixiert und bleibt über die gesamte Laufzeit unverändert, was eine hohe Planungssicherheit bezüglich der Erträge bietet. Dies schützt Anleger vor möglichen Zinssenkungen am Markt.

    Das Hauptmerkmal eines Festgeldkontos ist die eingeschränkte Verfügbarkeit des Geldes während der Laufzeit. Eine vorzeitige Kündigung ist in der Regel nur unter bestimmten, wichtigen Gründen möglich und oft mit Kosten verbunden. Daher eignet sich diese Anlageform besonders für Sparer, die auf ihre Ersparnisse für einen bestimmten Zeitraum verzichten können und Wert auf Sicherheit sowie planbare Zinserträge legen.

    Festgeldkonten gelten als sehr sichere Anlageform. Innerhalb der Europäischen Union sind Einlagen pro Kunde und Bank bis zu 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Bankeninsolvenz. Dies minimiert das Risiko von Kapitalverlusten erheblich. Im Vergleich zu flexibleren Anlageformen wie dem Tagesgeld bieten Festgeldkonten oft höhere Zinsen, da die Bank mit dem fest angelegten Kapital über einen längeren Zeitraum planen kann.

    Am Ende der vereinbarten Laufzeit wird der angelegte Betrag zusammen mit den erwirtschafteten Zinsen auf ein zuvor festgelegtes Referenzkonto ausgezahlt. Anleger haben dann die Möglichkeit, das Geld abzuheben, ein neues Festgeldkonto zu eröffnen oder das bestehende Festgeld zu den dann aktuellen Konditionen zu verlängern (Prolongation). Es ist wichtig zu beachten, dass während der Laufzeit keine weiteren Einzahlungen auf ein bestehendes Festgeldkonto vorgenommen werden können.

    Verwandte Begriffe

    Tagesgeldkonto
    Termingeld
    Einlagensicherung
    Sparbuch
    Referenzkonto