Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Marktkapitalisierung

    128

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Künstliche Intelligenz (KI)

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Volatilität

    103

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    S&p 500

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    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Federal Reserve

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    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

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    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Kursziel

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    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Zölle

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    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Regierungsstillstand

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    Ein Regierungsstillstand (Government Shutdown) ist ein temporärer Verwaltungsstillstand, der eintritt, wenn die Legislative keine Gesetze zur Finanzierung der Exekutive verabschiedet, wodurch ein Großteil der staatlichen Aktivitäten und Dienstleistungen eingestellt wird. Dies geschieht typischerweise, wenn sich die politischen Parteien nicht auf einen Haushalt oder eine Übergangsfinanzierung einigen können, bevor die bestehenden Mittel auslaufen.

    Basispunkte

    50

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    49

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    47

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

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    Free Cash Flow

    7 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 3. Januar 2026

    Der Free Cash Flow (FCF), auch als freier Cashflow oder freier Geldstrom bezeichnet, ist die Summe der Barmittel, die einem Unternehmen nach Abzug aller operativen Ausgaben und Investitionen zur freien Verfügung stehen. Er repräsentiert den Geldbetrag, den ein Unternehmen tatsächlich erwirtschaftet hat und für verschiedene Zwecke einsetzen kann, ohne die Geschäftstätigkeit zu beeinträchtigen.

    Ausführliche Erklärung

    Der Free Cash Flow ist eine zentrale Kennzahl in der Finanzanalyse, da er die tatsächliche Liquidität und finanzielle Flexibilität eines Unternehmens widerspiegelt. Im Gegensatz zum Gewinn, der durch nicht-zahlungswirksame Posten wie Abschreibungen beeinflusst werden kann, konzentriert sich der FCF ausschließlich auf die tatsächlichen Geldflüsse. Ein positiver FCF zeigt an, dass ein Unternehmen mehr Geld generiert, als es für den laufenden Betrieb und die Aufrechterhaltung seiner Kapitalanlagen benötigt. Dies deutet auf finanzielle Stabilität und Potenzial für Wachstum hin.

    Die Berechnung des Free Cash Flows erfolgt typischerweise, indem die Investitionsausgaben (Capital Expenditures, CapEx) vom operativen Cashflow abgezogen werden. Der operative Cashflow umfasst die Geldzu- und -abflüsse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. CapEx sind Ausgaben für langfristige Vermögenswerte wie Sachanlagen, Ausrüstung oder Technologie, die zur Aufrechterhaltung oder Erweiterung des Geschäfts notwendig sind. Eine gängige Formel ist: Free Cash Flow = Operativer Cashflow – Investitionsausgaben. Es gibt jedoch auch komplexere Berechnungsmethoden, die beispielsweise Veränderungen im Working Capital berücksichtigen.

    Ein hoher Free Cash Flow ermöglicht es einem Unternehmen, Schulden schneller zu tilgen, Dividenden an Aktionäre auszuschütten, Aktien zurückzukaufen oder in zukünftiges Wachstum und Innovationen zu investieren, ohne auf externe Finanzierung angewiesen zu sein. Für Investoren ist der FCF ein wichtiger Indikator für die finanzielle Gesundheit und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens und wird oft in Bewertungsmodellen wie der Discounted Cash Flow (DCF)-Analyse verwendet. Ein negativer FCF kann darauf hindeuten, dass ein Unternehmen mehr Geld ausgibt, als es generiert, was auf hohe Investitionen, schlechte Geschäftsergebnisse oder ineffiziente Betriebsführung hinweisen kann.

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