Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

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    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    231

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    211

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

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    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

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    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    162

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    154

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

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    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

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    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Straße Von Hormus

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    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Bewertung

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    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Free-Float-Anforderung

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 31. März 2026

    Die Free-Float-Anforderung bezieht sich auf den Mindestanteil der Aktien eines Unternehmens, der sich im Streubesitz befindet und somit für den freien Handel an der Börse verfügbar ist. Sie dient primär als Kriterium für die Aufnahme und Gewichtung von Unternehmen in Aktienindizes, um eine ausreichende Marktliquidität und faire Preisbildung zu gewährleisten.

    Ausführliche Erklärung

    Der Free Float, auch Streubesitz genannt, umfasst jene Aktien eines Unternehmens, die nicht von Großaktionären, dem Unternehmen selbst, strategischen Investoren, Gründern oder Personen mit langfristigen Halteabsichten gehalten werden, sondern frei am Markt gehandelt werden können. Anteile, die beispielsweise von der Unternehmensführung, Vorstandsmitgliedern, staatlichen Beteiligungen oder unter Lock-up-Fristen stehen, werden typischerweise nicht zum Free Float gezählt. Die Berechnung des Free Floats erfolgt, indem die Anteile dieser festen Hände von der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien abgezogen werden.

    Die Free-Float-Anforderung ist besonders relevant für die Zusammensetzung und Gewichtung von Börsenindizes wie dem DAX, MDAX oder SDAX. Viele Indexanbieter legen fest, dass ein bestimmter Prozentsatz der Aktien eines Unternehmens im Streubesitz sein muss, damit es in den Index aufgenommen werden kann oder dort verbleibt. Die Deutsche Börse führte beispielsweise 2002 eine Mindestschwelle von 5 Prozent Free Float für die Aufnahme in die DAX-Familie ein, die 2008 auf 10 Prozent erhöht wurde. Unterschreitet ein gelistetes Unternehmen diese Grenze, kann es aus dem Index entfernt werden.

    Ein hoher Free Float ist in der Regel mit einer höheren Liquidität der Aktie verbunden, da mehr Anteile für den Handel zur Verfügung stehen. Dies führt zu engeren Geld-Brief-Spannen und einer geringeren Preissensitivität bei einzelnen Transaktionen, was die Aktie für institutionelle Anleger attraktiver macht. Umgekehrt kann ein niedriger Free Float zu stärkeren Kursschwankungen führen, da bereits kleinere Handelsvolumina den Kurs erheblich beeinflussen können.

    Die Free-Float-Anforderung beeinflusst auch die Indexgewichtung. Indizes verwenden oft eine streubesitzbereinigte Marktkapitalisierung, bei der nur der Free-Float-Anteil der Aktien zur Berechnung des Indexgewichts herangezogen wird. Dies stellt sicher, dass die Indexabbildung die tatsächlich handelbaren Anteile widerspiegelt und der Einfluss von Großaktionären auf die Indexperformance reduziert wird.

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