Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    242

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    222

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

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    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

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    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

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    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

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    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    153

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    111

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

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    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

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    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Straße Von Hormus

    94

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

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    Freiberufliche Arbeit

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 3. März 2026

    Freiberufliche Arbeit bezeichnet eine selbstständig ausgeübte Tätigkeit, die auf einer besonderen beruflichen Qualifikation oder schöpferischen Begabung beruht und persönlich, eigenverantwortlich sowie fachlich unabhängig erbracht wird. Finanzrelevant ist hierbei die Abgrenzung zum Gewerbe, da Freiberufler von der Gewerbesteuer befreit sind und eine vereinfachte Buchführung nutzen können.

    Ausführliche Erklärung

    Die finanzielle Bedeutung der freiberuflichen Arbeit liegt primär in ihrer steuerlichen und administrativen Sonderstellung im Vergleich zu gewerblichen Tätigkeiten. Freiberufler melden ihre Tätigkeit direkt beim Finanzamt an und benötigen keinen Gewerbeschein. Dies führt dazu, dass sie keine Gewerbesteuer zahlen müssen, was einen erheblichen Kostenvorteil darstellen kann, insbesondere bei höheren Gewinnen. Die Befreiung von der Gewerbesteuer kann bei einem Jahresgewinn von 50.000 Euro beispielsweise über 1.750 Euro jährlich einsparen.

    Hinsichtlich der Buchführung profitieren Freiberufler von einer vereinfachten Gewinnermittlung mittels Einnahmenüberschussrechnung (EÜR), anstatt der komplexeren doppelten Buchführung oder Bilanzierung, die für viele Gewerbetreibende verpflichtend ist. Dies reduziert den administrativen Aufwand und die Kosten für die Steuerberatung. Freiberufler sind jedoch einkommensteuerpflichtig, wobei der Steuersatz progressiv zwischen 14 % und 42 % liegt und vom Einkommen abhängt. Es gibt einen Grundfreibetrag, der für Alleinstehende im Jahr 2026 bei 12.348 Euro liegt, bis zu dem keine Einkommensteuer anfällt.

    Zusätzlich zur Einkommensteuer müssen Freiberufler in der Regel Umsatzsteuer abführen, es sei denn, sie fallen unter die Kleinunternehmerregelung. Diese Regelung gilt für Unternehmen mit einem Umsatz unter 22.000 Euro im Vorjahr und voraussichtlich nicht mehr als 50.000 Euro im laufenden Jahr, wodurch sie von der Umsatzsteuerpflicht befreit sind. Freiberufler müssen vierteljährliche Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer leisten, die auf dem geschätzten Jahresgewinn basieren. Eine sorgfältige Finanzplanung ist für Freiberufler entscheidend, um unregelmäßige Einkommen zu managen, eigene Sozialversicherungsbeiträge zu finanzieren und komplexe Steuerpflichten zu erfüllen.

    Die Abgrenzung zwischen freiberuflicher und gewerblicher Tätigkeit ist entscheidend und wird durch das Finanzamt anhand des § 18 Einkommensteuergesetz (EStG) festgelegt, der sogenannte Katalogberufe (z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Künstler, Journalisten) definiert. Eine falsche Einordnung kann zu steuerlichen Nachforderungen und Bußgeldern führen. Auch wenn die Begriffe "Freiberufler" und "Freelancer" oft synonym verwendet werden, ist "Freelancer" eher eine Beschreibung der Arbeitsweise (projektbezogen, freie Mitarbeit), während "Freiberufler" eine rechtlich definierte Kategorie mit spezifischen steuerlichen Vorteilen darstellt.

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