Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

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    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    221

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    211

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

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    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

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    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

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    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    151

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

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    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

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    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

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    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Straße Von Hormus

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    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

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    Freihandel

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 2. Dezember 2025

    Freihandel bezeichnet eine Handelspolitik, bei der der internationale Austausch von Gütern und Dienstleistungen frei von staatlichen Beschränkungen wie Zöllen, Quoten oder Subventionen stattfindet. Ziel ist die optimale Arbeitsteilung zwischen Volkswirtschaften und die Maximierung des Wohlstands aller beteiligten Länder.

    Ausführliche Erklärung

    Im Kern des Freihandels steht die Idee, dass der Abbau von Handelshemmnissen zu einer effizienteren Allokation von Ressourcen führt. Länder spezialisieren sich auf die Produktion jener Güter, bei denen sie komparative Vorteile besitzen, also diese mit geringerem Ressourceneinsatz herstellen können als andere Güter. Dies erhöht die Konsummöglichkeiten und fördert das Produktivitätswachstum. Ein Beispiel hierfür ist, wenn ein Land effizienter in der Produktion von Technologie ist, während ein anderes Land landwirtschaftliche Produkte kostengünstiger herstellen kann; Freihandel ermöglicht beiden, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren und die Produkte des jeweils anderen zu importieren.

    Finanzwirtschaftlich betrachtet senkt Freihandel die Einfuhrkosten, was zu günstigeren Preisen für Verbraucher führt und die Produktauswahl erhöht. Der verstärkte Wettbewerb durch ausländische Anbieter kann zudem Innovationen anregen und die Qualität der Produkte verbessern. Freihandelsabkommen, wie sie beispielsweise von der Welthandelsorganisation (WTO) gefördert werden, schaffen die Rahmenbedingungen für diesen ungehinderten Handel, indem sie tarifäre (z.B. Zölle) und nicht-tarifäre Handelshemmnisse (z.B. bürokratische Hürden) reduzieren oder eliminieren.

    Obwohl Freihandel viele Vorteile bietet, gibt es auch kritische Aspekte. So kann er inländische Industrien, die nicht wettbewerbsfähig sind, bedrohen und zum Verlust von Arbeitsplätzen führen, insbesondere in Branchen mit höheren Lohnkosten. Entwicklungsländer können zudem in eine Abhängigkeit von Rohstoffexporten geraten und Schwierigkeiten haben, eigene Industrien aufzubauen, wenn sie dem globalen Wettbewerb schutzlos ausgesetzt sind. Die Debatte zwischen Freihandel und Protektionismus, seinem Gegenteil, ist daher ein zentrales Spannungsfeld in der Wirtschaftspolitik, wobei Protektionismus darauf abzielt, heimische Unternehmen durch Handelshemmnisse zu schützen.

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