Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    241

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    220

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    211

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

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    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

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    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

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    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    149

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    111

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

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    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

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    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Straße Von Hormus

    92

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Alle Begriffe

    Fremdkapitalfinanzierung

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 2. Februar 2026

    Fremdkapitalfinanzierung bezeichnet die Beschaffung finanzieller Mittel für ein Unternehmen von externen Geldgebern, die im Gegensatz zu Eigenkapitalgebern keine Eigentumsanteile erhalten. Das geliehene Kapital muss zu festen Konditionen, inklusive Zinsen, innerhalb eines vereinbarten Zeitraums zurückgezahlt werden.

    Ausführliche Erklärung

    Bei der Fremdkapitalfinanzierung fließt Kapital von außen in das Unternehmen, wobei der Kapitalgeber zum Gläubiger wird und einen Anspruch auf Rückzahlung des Nominalbetrags sowie Zinsen hat. Im Gegensatz zur Eigenkapitalfinanzierung, bei der Investoren Anteile am Unternehmen erhalten und somit Miteigentümer werden, bleibt das Unternehmen bei der Fremdkapitalfinanzierung im Eigentum der bisherigen Gesellschafter, wodurch keine Verwässerung der Anteile stattfindet. Dies ermöglicht es Unternehmen, die Kontrolle über ihre Geschäftsstrategie und Entscheidungen zu behalten.

    Fremdkapital kann sowohl als Innen- als auch als Außenfinanzierung erfolgen. Eine innenfinanzierte Fremdkapitalfinanzierung kann beispielsweise durch die Nutzung von Rückstellungen entstehen, während die außenfinanzierte Fremdkapitalfinanzierung typischerweise Bankkredite oder Darlehen umfasst. Die Laufzeit des Fremdkapitals kann kurzfristig (bis zu einem Jahr, z.B. Lieferantenkredite, Kontokorrentkredite), mittelfristig (bis zu fünf Jahre) oder langfristig (mehrere Jahre, z.B. Bankdarlehen, Unternehmensanleihen) sein.

    Ein wesentlicher Vorteil der Fremdkapitalfinanzierung sind die potenziellen Steuervorteile, da die Zinsen auf Fremdkapital in vielen Ländern steuerlich absetzbar sind und somit die Steuerlast des Unternehmens mindern können. Zudem sind Fremdfinanzierungen aufgrund fester Zinszahlungen und Rückzahlungspläne in der Regel gut planbar. Allerdings birgt die Fremdkapitalfinanzierung auch Risiken, da die Rückzahlungsverpflichtung eine finanzielle Belastung darstellen kann, insbesondere bei unvorhergesehenen Schwierigkeiten oder einer zu hohen Verschuldung, die im schlimmsten Fall zu einer Insolvenz führen kann.

    Typische Beispiele für Fremdkapitalfinanzierung sind Bankkredite, Darlehen, Leasingverträge, Unternehmensanleihen, Schuldscheindarlehen und Lieferantenkredite. Die Wahl zwischen Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung hängt stark von der individuellen Situation des Unternehmens, seinen Kapitalbedürfnissen, der Bonität und der gewünschten Kapitalstruktur ab.

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