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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    279

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    235

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    215

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    210

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    191

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    178

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    154

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    145

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    108

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    91

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    89

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Futures-Handel

    3 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 8. März 2026

    Futures-Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Futures-Kontrakten, bei denen sich zwei Parteien vertraglich verpflichten, einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Preis an einem zukünftigen Datum auszutauschen. Diese Termingeschäfte sind standardisiert und werden an regulierten Börsen gehandelt.

    Ausführliche Erklärung

    Ein Future ist ein Derivat, dessen Wert sich von einem zugrunde liegenden Basiswert ableitet, wie beispielsweise Rohstoffe, Aktienindizes, Währungen oder Anleihen. Der Kontrakt legt dabei die Menge, Qualität, den Preis und das zukünftige Liefer- oder Abrechnungsdatum fest. Im Gegensatz zu Optionen sind Futures unbedingte Termingeschäfte, was bedeutet, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer zur Erfüllung des Vertrags verpflichtet sind, entweder durch physische Lieferung des Basiswerts oder häufiger durch Barausgleich bei Fälligkeit.

    Der Futures-Handel dient primär zwei Zwecken: der Absicherung (Hedging) und der Spekulation. Unternehmen nutzen Futures zur Absicherung gegen unerwünschte Preisschwankungen, indem sie Preise für zukünftige Lieferungen oder Abnahmen festschreiben. Ein Landwirt kann beispielsweise den Verkaufspreis seiner Ernte absichern, oder ein Unternehmen sich gegen steigende Rohstoffpreise schützen. Spekulanten hingegen versuchen, von erwarteten Preisbewegungen des Basiswerts zu profitieren, indem sie Long-Positionen (bei erwarteten Preissteigerungen) oder Short-Positionen (bei erwarteten Preisrückgängen) eingehen.

    Futures-Kontrakte werden an spezialisierten Terminbörsen wie der Eurex oder der CME Group gehandelt, was für Transparenz, Liquidität und eine faire Preisbildung sorgt. Ein charakteristisches Merkmal des Futures-Handels ist die Hebelwirkung (Leverage), die es ermöglicht, mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz (Margin) ein größeres Marktengagement zu erzielen. Dies kann sowohl zu überproportionalen Gewinnen als auch zu erheblichen Verlusten führen, weshalb ein solides Risikomanagement unerlässlich ist.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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