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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    263

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    223

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    203

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    201

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    167

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    166

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    144

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    140

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    103

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    88

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    85

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Gewinn Pro Aktie (GAAP)

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 11. November 2025

    Der Gewinn pro Aktie (GAAP), auch bekannt als Earnings Per Share (EPS) nach GAAP, ist eine Finanzkennzahl, die den Teil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede ausstehende Stammaktie entfällt, berechnet nach den Generally Accepted Accounting Principles (GAAP). Diese Kennzahl spiegelt die finanzielle Leistung eines Unternehmens gemäß den in den USA verwendeten Rechnungslegungsstandards wider und ist ein primärer Indikator für die Rentabilität.

    Ausführliche Erklärung

    Der Gewinn pro Aktie (GPA) ist eine zentrale betriebswirtschaftliche Kennzahl, die Investoren zur Beurteilung der Ertragskraft und Rentabilität eines Unternehmens nutzen. Er gibt an, wie viel Gewinn ein Unternehmen pro ausstehender Aktie erzielt hat, und ist somit ein wichtiges Instrument für Anlageentscheidungen. Ein höherer Gewinn pro Aktie deutet grundsätzlich auf eine bessere Ertragskraft hin.

    GAAP steht für "Generally Accepted Accounting Principles" und ist ein Regelwerk für die Rechnungslegung, das in den Vereinigten Staaten verwendet wird. Die Berechnung des Gewinns pro Aktie nach GAAP erfolgt streng nach diesen Standards, um Klarheit, Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit von Finanzinformationen zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig für börsennotierte Unternehmen, die verpflichtet sind, diese Kennzahl in ihren Jahresabschlüssen zu veröffentlichen, sowohl nach US-GAAP als auch nach IFRS (International Financial Reporting Standards).

    Die Berechnung des Gewinns pro Aktie ist im Prinzip einfach: Der Nettogewinn (oder Konzernjahresüberschuss) eines Unternehmens wird durch die Anzahl der während des Berichtszeitraums durchschnittlich ausstehenden Aktien dividiert. Wenn es unterschiedliche Aktiengattungen gibt, wie Stamm- und Vorzugsaktien mit verschiedenen Dividenden, muss zusätzlich zwischen ausgeschüttetem und thesauriertem Gewinn unterschieden werden. Es gibt auch eine Unterscheidung zwischen unverwässertem (Basic EPS) und verwässertem Gewinn pro Aktie (Diluted EPS), wobei letzterer potenzielle Aktien aus Bezugsrechten berücksichtigt und meist niedriger ausfällt.

    Es ist wichtig, den Gewinn pro Aktie nach GAAP von "bereinigten" oder "Non-GAAP"-Kennzahlen zu unterscheiden. Während GAAP-EPS alle Posten gemäß den Rechnungslegungsstandards einbezieht, werden beim bereinigten EPS oft einmalige oder außergewöhnliche Posten wie Umstrukturierungskosten, Wertminderungen von Vermögenswerten oder aktienbasierte Vergütungen herausgerechnet. Unternehmen nutzen Non-GAAP-Zahlen häufig, um die "wahre" operative Leistung darzustellen oder die finanzielle Situation positiver zu präsentieren, indem sie Ereignisse herausfiltern, die das Ergebnis verzerren könnten. Investoren sollten jedoch stets beide Kennzahlen betrachten und die Fußnoten in den Finanzberichten lesen, um die vorgenommenen Anpassungen zu verstehen, da große Diskrepanzen zwischen GAAP- und Non-GAAP-Zahlen auftreten können.

    Rechtlicher Hinweis

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