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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    254

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    217

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    200

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    191

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    158

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    149

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    138

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    137

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    97

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    87

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    82

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Gewinne Pro Aktie

    2 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 28. Januar 2026

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, Earnings Per Share) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den auf eine einzelne Stammaktie entfallenden Anteil am Jahresüberschuss eines Unternehmens angibt. Sie misst die Rentabilität eines Unternehmens pro Anteilsschein und ist eine zentrale Größe in der Fundamentalanalyse von Aktien.

    Ausführliche Erklärung

    Die Berechnung des Gewinns pro Aktie erfolgt, indem der Nettogewinn eines Unternehmens, abzüglich eventueller Dividendenzahlungen für Vorzugsaktien, durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien dividiert wird. Diese Kennzahl ermöglicht es Anlegern, die Ertragskraft verschiedener Unternehmen unabhängig von ihrer Größe oder der Gesamtzahl ihrer Aktien zu vergleichen. Ein höheres EPS deutet in der Regel auf eine höhere Rentabilität hin.

    Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Erzielt ein Unternehmen einen Nettogewinn von 900.000 € und hat 75.000 Stammaktien im Umlauf, beträgt der Gewinn pro Aktie 12 € (900.000 € / 75.000 Aktien). Diese Kennzahl ist besonders wichtig für die Bewertung von Aktien, da sie als Basis für die Festlegung von Dividendenzahlungen dient und in Kombination mit dem Aktienkurs das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bildet.

    Es ist wichtig, zwischen dem unverwässerten (Basic EPS) und dem verwässerten Gewinn pro Aktie (Diluted EPS) zu unterscheiden. Der verwässerte Gewinn pro Aktie berücksichtigt potenzielle Aktien, die durch die Umwandlung von Wertpapieren wie Aktienoptionen oder Wandelanleihen entstehen könnten, und fällt daher oft niedriger aus. Dies bietet eine konservativere Sicht auf das Gewinnpotenzial eines Unternehmens.

    Obwohl ein hoher Gewinn pro Aktie auf eine gute Ertragslage hindeutet, sollte diese Kennzahl nicht isoliert betrachtet werden. Für eine fundierte Anlageentscheidung ist es ratsam, sie im Kontext anderer Finanzkennzahlen, wie der Eigenkapitalrendite, der Marktkapitalisierung, dem Kurs-Gewinn-Verhältnis und der Branchenentwicklung, zu analysieren.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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