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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    237

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    209

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    195

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    174

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    154

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    140

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Kursziel

    128

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    S&p 500

    127

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    98

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    91

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    83

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    72

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Alle Begriffe

    Grenzkonflikt

    2 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 27. Dezember 2025

    Ein Grenzkonflikt im Finanzkontext bezeichnet eine Auseinandersetzung, die aus widerstreitenden ökonomischen Interessen an den Schnittstellen von Ressourcenallokation, Handelspolitik oder zwischen verschiedenen Wirtschaftssektoren entsteht und erhebliche finanzielle Auswirkungen hat.

    Ausführliche Erklärung

    Ressourcenbasierte Grenzkonflikte entstehen oft an den geografischen oder wirtschaftlichen Grenzen der Verfügbarkeit und Nutzung knapper Ressourcen wie Rohstoffen (z.B. Öl, seltene Erden), Land oder Wasser. Die Kontrolle über diese Ressourcen und die Verteilung der daraus resultierenden Erlöse sind zentrale finanzielle Streitpunkte. Beispiele hierfür sind bewaffnete Konflikte, die durch den Kampf um Rohstoffvorkommen befeuert werden und die Finanzierung von Konfliktparteien ermöglichen, wie in der Demokratischen Republik Kongo oder in Darfur. Solche Konflikte beeinflussen globale Rohstoffpreise, Investitionen und die Stabilität von Lieferketten.

    Handelspolitische Grenzkonflikte sind Auseinandersetzungen zwischen Staaten oder Handelsblöcken, die durch den Einsatz von Zöllen, Importquoten oder anderen Handelshemmnissen ausgelöst werden. Diese "Zollstreitigkeiten" oder "Handelskriege" stellen finanzielle Grenzkonflikte dar, da sie direkt die Wettbewerbsfähigkeit von Industrien, die Rentabilität von Unternehmen, die Preise für Konsumenten und die globale Marktstabilität beeinflussen. Die USA-China-Handelskonflikte sind ein prominentes Beispiel, das weitreichende finanzielle Turbulenzen verursachte.

    Ökologisch-ökonomische Grenzkonflikte treten an der Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen Wachstumszielen und Umweltschutzinteressen auf. Finanzielle Entscheidungen, die kurzfristige Gewinne maximieren, können langfristige ökologische und damit auch ökonomische Schäden verursachen. Ein Beispiel ist der Konflikt zwischen dem Ausbau von Häfen für den Kohleexport und dem Schutz des Great Barrier Reefs, wo die Einnahmen aus Tourismus und Fischerei gegen die Gewinne aus dem Minengeschäft abgewogen werden müssen. Diese Konflikte erfordern oft finanzielle Kompromisse und Investitionen in nachhaltige Lösungen.

    Grenzkonflikte können auch als Verteilungskonflikte verstanden werden, bei denen verschiedene Akteure um den Zugang zu und die Kontrolle über wirtschaftliche Ressourcen und deren Erlöse konkurrieren. Die Ökonomie des Konflikts untersucht, wie wirtschaftliche Anreize zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Konflikten beitragen und wie Konflikte wiederum die wirtschaftliche Entwicklung, Kapitalakkumulation und Innovation verzerren, was langfristige finanzielle Kosten verursacht.

    Rechtlicher Hinweis

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