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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    215

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    199

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    175

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    167

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    149

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    130

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    125

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    123

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    89

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    85

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    79

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    69

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Alle Begriffe

    Inflationsdaten

    5 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2026

    Inflationsdaten sind essenzielle wirtschaftliche Kennzahlen, die die allgemeine Preisentwicklung von Waren und Dienstleistungen innerhalb einer Volkswirtschaft messen und die Stabilität der Kaufkraft einer Währung bewerten. Sie dienen als Grundlage für geldpolitische Entscheidungen und beeinflussen Finanzmärkte sowie das Konsumverhalten.

    Ausführliche Erklärung

    Die Messung von Inflationsdaten erfolgt typischerweise anhand eines Preisindexes, der das allgemeine Preisniveau von Waren und Dienstleistungen widerspiegelt. In Deutschland ist dies der Verbraucherpreisindex (VPI), der vom Statistischen Bundesamt ermittelt wird. Dieser Index basiert auf einem fiktiven "Warenkorb", der repräsentative Güter und Dienstleistungen enthält, die private Haushalte konsumieren, wie Lebensmittel, Kleidung, Mieten und Versicherungen. Die prozentuale Veränderung dieses Indexes über einen bestimmten Zeitraum, meist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wird als Inflationsrate oder Teuerungsrate bezeichnet.

    Für Zentralbanken, wie die Europäische Zentralbank (EZB) oder die Federal Reserve (Fed), sind Inflationsdaten von größter Bedeutung, da sie die Grundlage für geldpolitische Entscheidungen bilden. Das Hauptziel vieler Zentralbanken ist die Gewährleistung von Preisstabilität, oft definiert als eine Inflationsrate von etwa zwei Prozent. Weichen die Inflationsdaten von diesem Ziel ab, können Zentralbanken durch Anpassung des Leitzinses entgegenwirken. Eine Erhöhung der Zinsen verteuert Kredite, reduziert die Geldmenge im Umlauf und bremst somit die Inflation, während niedrigere Zinsen die Wirtschaft ankurbeln und die Inflation potenziell erhöhen können.

    Inflationsdaten haben weitreichende Auswirkungen auf Finanzmärkte und Anleger. Bei steigender Inflation verlieren Geldanlagen wie Bargeld oder festverzinsliche Wertpapiere an realer Kaufkraft, da der Wert des Geldes sinkt. Im Gegensatz dazu können Sachwerte wie Immobilien oder Rohstoffe tendenziell im Wert steigen und als Inflationsschutz dienen. Anleihenmärkte reagieren sensibel auf Inflationsdaten, da ein Anstieg der Inflation den realen Wert zukünftiger Zinszahlungen mindert und bestehende Anleihen weniger attraktiv macht. Auch Aktienmärkte werden beeinflusst, da höhere Inflationsraten zu höheren Diskontsätzen für zukünftige Cashflows führen können, was den Barwert von Aktien mindert. Händler und Investoren beobachten Inflationsberichte genau, um die Erwartungen des Marktes einzuschätzen und ihre Portfolios entsprechend anzupassen.

    Wichtige Inflationsindikatoren umfassen neben dem Verbraucherpreisindex (VPI) auch die Kerninflation, die volatile Komponenten wie Energie- und Lebensmittelpreise ausschließt, um ein stabileres Maß für die langfristige Preisentwicklung zu bieten. Ein weiterer relevanter Indikator ist der Erzeugerpreisindex (PPI), der die Preisveränderungen auf der Produzentenebene misst. Diese Daten werden von Statistikämtern regelmäßig veröffentlicht und sind entscheidend für die Bewertung der wirtschaftlichen Lage und die Prognose zukünftiger Entwicklungen.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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