Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Marktkapitalisierung

    148

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Künstliche Intelligenz (KI)

    136

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Volatilität

    109

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    108

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    98

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Inflation

    91

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    89

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Kursziel

    79

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Basispunkte

    53

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    53

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    53

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Regierungsstillstand

    52

    Ein Regierungsstillstand (Government Shutdown) ist ein temporärer Verwaltungsstillstand, der eintritt, wenn die Legislative keine Gesetze zur Finanzierung der Exekutive verabschiedet, wodurch ein Großteil der staatlichen Aktivitäten und Dienstleistungen eingestellt wird. Dies geschieht typischerweise, wenn sich die politischen Parteien nicht auf einen Haushalt oder eine Übergangsfinanzierung einigen können, bevor die bestehenden Mittel auslaufen.

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    Legislative

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2025

    Die Legislative, auch gesetzgebende Gewalt genannt, ist der Teil der Regierung, der für die Schaffung, Änderung und Aufhebung von Gesetzen zuständig ist. Im Finanzwesen umfasst dies die Festlegung des rechtlichen und regulatorischen Rahmens für Finanzmärkte, Institutionen und Transaktionen.

    Ausführliche Erklärung

    Die Legislative spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Finanzlandschaft eines Landes. Sie erlässt Gesetze und Verordnungen, die das Verhalten von Finanzmarktteilnehmern bestimmen, Standards für den Anlegerschutz festlegen und die Stabilität des Finanzsystems gewährleisten sollen. Beispiele hierfür sind Gesetze zur Bankenregulierung, zur Wertpapieraufsicht, zur Besteuerung und zur Haushaltsführung. Diese Gesetze beeinflussen direkt, wie Finanzinstitute agieren, welche Produkte sie anbieten dürfen und wie Transaktionen durchgeführt werden.

    Ein zentraler Aspekt der legislativen Finanzfunktion ist die Finanzmarktregulierung. Nach großen Finanzkrisen, wie der globalen Finanzkrise 2007-2008, werden oft umfassende Gesetzesreformen eingeleitet, um Schwachstellen im System zu beheben und zukünftige Krisen zu verhindern. Ein Beispiel hierfür ist der Dodd-Frank Act in den USA, der nach der Krise 2010 verabschiedt wurde und weitreichende Änderungen in der Finanzregulierung mit sich brachte, um unter anderem Risiken bei Banken zu minimieren und den Verbraucherschutz zu stärken.

    Darüber hinaus ist die Legislative für die Festlegung der Fiskalpolitik verantwortlich, die die Steuer- und Ausgabenpolitik der Regierung umfasst. Durch die Verabschiedung von Haushaltsgesetzen und Steuerreformen beeinflusst die Legislative direkt die nationalen Wirtschaftsindikatoren, die Kaufkraft der Verbraucher und die Kosten für Unternehmen. Eine gut durchdachte Gesetzgebung kann das Vertrauen in die Märkte stärken, Investitionen fördern und die wirtschaftliche Stabilität unterstützen, während übermäßige oder unzureichende Regulierung Innovationen hemmen oder Märkte anfällig für Manipulationen machen kann.

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