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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    351

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    299

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    281

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    248

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    230

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    208

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    197

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    180

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    171

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    124

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    119

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    113

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Leistungsablehnungen

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 12. April 2026

    Leistungsablehnungen bezeichnen die Verweigerung einer finanziellen Leistung, eines Produkts oder einer Dienstleistung durch ein Finanzinstitut oder eine Behörde gegenüber einem Antragsteller oder Anspruchsberechtigten. Sie treten auf, wenn die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme oder Gewährung nicht erfüllt sind oder vertragliche bzw. gesetzliche Bestimmungen dem entgegenstehen.

    Ausführliche Erklärung

    Im Finanzwesen manifestieren sich Leistungsablehnungen in verschiedenen Bereichen, wobei der Versicherungssektor ein prominentes Beispiel darstellt. Hier lehnen Versicherungsgesellschaften die Zahlung für gemeldete Schäden oder Leistungen ab, wenn beispielsweise der Schaden nicht vom Versicherungsschutz umfasst ist, bereits vor Vertragsbeginn eingetreten ist, Beitragsrückstände bestehen oder der Versicherungsnehmer vertragliche Obliegenheiten verletzt hat. Häufige Ablehnungsgründe sind auch Ausschlussklauseln im Vertrag, die bestimmte Ursachen oder Begleitumstände vom Versicherungsschutz ausschließen, oder Zweifel an der Ursächlichkeit eines Schadens, etwa wenn Vorerkrankungen eine Rolle spielen könnten. Solche Ablehnungen können für Versicherte erhebliche finanzielle Auswirkungen haben, insbesondere bei hohen Schadenssummen oder komplexen Sachverhalten.

    Ein weiterer wichtiger Bereich sind Kreditanträge. Banken lehnen Kreditanträge ab, wenn die Bonität des Antragstellers als unzureichend bewertet wird, die erforderlichen Sicherheiten fehlen oder die Kreditvergabekriterien der Bank nicht erfüllt sind. Dies kann auf eine schlechte Kreditwürdigkeit, unvollständige Unterlagen oder eine zu hohe Verschuldung zurückzuführen sein. Die Ablehnungsrate bei Bankkrediten kann je nach Region und Wirtschaftslage variieren und hat direkte Auswirkungen auf die Finanzierungsmöglichkeiten von Privatpersonen und Unternehmen.

    Auch im Steuerrecht können Leistungsablehnungen vorkommen, beispielsweise wenn das Finanzamt die Anerkennung bestimmter Ausgaben oder Rechnungen verweigert. Dies geschieht oft, wenn Rechnungen nicht den formalen Anforderungen entsprechen, wie etwa bei fehlender Trennung von Arbeitszeit und Materialkosten bei Handwerkerleistungen, oder wenn der Nachweis der Leistungserbringung nicht ausreichend ist. Eine solche Ablehnung bedeutet, dass die gewünschte steuerliche Entlastung nicht gewährt wird, was zu einer höheren Steuerlast führen kann.

    Für Betroffene ist es entscheidend, die Begründung einer Leistungsablehnung sorgfältig zu prüfen, da viele Ablehnungen anfechtbar sein können. Versicherungen sind verpflichtet, ihre Ablehnung nachvollziehbar zu begründen. In vielen Fällen lohnt sich eine rechtliche Prüfung, da Ablehnungen auf fehlerhafter Auslegung von Bedingungen, unzutreffenden Einschätzungen oder versäumter Aufklärung basieren können. Betroffene haben oft die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen oder rechtliche Schritte einzuleiten, um ihre Ansprüche durchzusetzen.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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