🍪 Cookie-Einstellungen

    Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Präferenzen zu speichern und unsere Website zu verbessern. Mit „Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Analytics- und Werbe-Cookies zu. Mit „Nur notwendige" werden ausschließlich technisch erforderliche Cookies gesetzt.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Marktkapitalisierung

    125

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Künstliche Intelligenz (KI)

    115

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Volatilität

    102

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    S&p 500

    88

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Federal Reserve

    80

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    74

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Kursziel

    65

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Zölle

    64

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Regierungsstillstand

    51

    Ein Regierungsstillstand (Government Shutdown) ist ein temporärer Verwaltungsstillstand, der eintritt, wenn die Legislative keine Gesetze zur Finanzierung der Exekutive verabschiedet, wodurch ein Großteil der staatlichen Aktivitäten und Dienstleistungen eingestellt wird. Dies geschieht typischerweise, wenn sich die politischen Parteien nicht auf einen Haushalt oder eine Übergangsfinanzierung einigen können, bevor die bestehenden Mittel auslaufen.

    Basispunkte

    50

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    47

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    46

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Alle Begriffe

    Leitzins

    38 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 7. Januar 2026

    Der Leitzins ist der von einer Zentralbank festgelegte Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken Geld leihen oder überschüssige Liquidität bei der Zentralbank anlegen können. Er dient als zentrales Instrument zur Steuerung der Geldpolitik und zur Gewährleistung der Preisstabilität in einem Währungsraum.

    Ausführliche Erklärung

    Zentralbanken, wie die Europäische Zentralbank (EZB) für den Euroraum oder die Federal Reserve (FED) für die USA, nutzen den Leitzins, um die Geldmenge und das Zinsniveau in der Wirtschaft zu beeinflussen. Ihr primäres Ziel ist dabei die Sicherstellung der Preisstabilität, oft definiert als eine niedrige Inflationsrate von beispielsweise zwei Prozent. Durch die Anpassung des Leitzinses können sie entweder eine expansive Geldpolitik (Zinssenkung zur Ankurbelung der Wirtschaft) oder eine restriktive Geldpolitik (Zinserhöhung zur Dämpfung der Inflation) verfolgen.

    Im Euroraum unterscheidet die EZB drei Hauptleitzinssätze: den Hauptrefinanzierungssatz, den Einlagezinssatz und den Spitzenrefinanzierungssatz. Der Hauptrefinanzierungssatz, oft als "der Leitzins" bezeichnet, bestimmt die Konditionen, zu denen Banken sich für eine Woche Geld von der EZB leihen können. Der Einlagezinssatz legt fest, zu welchem Satz Banken überschüssiges Geld über Nacht bei der EZB anlegen können, während der Spitzenrefinanzierungssatz den Zinssatz für kurzfristige (über Nacht) Geldbeschaffung bei der EZB darstellt.

    Die Auswirkungen einer Leitzinsänderung sind weitreichend. Eine Erhöhung des Leitzinses verteuert die Refinanzierung für Geschäftsbanken, die diese höheren Kosten in der Regel an ihre Kunden weitergeben. Dies führt zu höheren Zinsen für Kredite (z.B. Baufinanzierungen, Unternehmenskredite) und kann die Investitions- und Konsumbereitschaft dämpfen, was wiederum das Wirtschaftswachstum bremsen und die Inflation senken soll. Gleichzeitig werden Spareinlagen attraktiver.

    Umgekehrt macht eine Senkung des Leitzinses die Kreditaufnahme für Banken günstiger, was zu niedrigeren Zinsen für Kredite an Unternehmen und Verbraucher führt. Dies soll Investitionen und Konsum ankurbeln, das Wirtschaftswachstum fördern und kann tendenziell die Inflation steigen lassen. Für Sparer bedeuten niedrigere Leitzinsen oft geringere Zinserträge auf Spar- und Tagesgeldkonten. Die Wirkung von Zinsänderungen auf Wirtschaftswachstum und Inflation tritt in der Regel mit einer Verzögerung von etwa einem Jahr ein.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

    Affiliate-Hinweis

    Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht.