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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    326

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    277

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    270

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    234

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    225

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    196

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    186

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    174

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    158

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    120

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    110

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    107

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Macd

    3 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2026

    Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ist ein technischer Indikator, der im Finanzbereich verwendet wird, um die Stärke, Richtung, Dynamik und Dauer eines Trends im Kurs eines Wertpapiers zu erkennen. Er wandelt zwei trendfolgende gleitende Durchschnitte in einen Momentum-Oszillator um, indem er den längerfristigen gleitenden Durchschnitt vom kürzerfristigen subtrahiert.

    Ausführliche Erklärung

    Der MACD, entwickelt von Gerald Appel in den späten 1970er Jahren, ist ein weit verbreiteter Momentum-Oszillator, der Händlern hilft, Trendverschiebungen und potenzielle Ein- oder Ausstiegspunkte in den Finanzmärkten zu identifizieren. Er besteht aus drei Hauptkomponenten: der MACD-Linie, der Signallinie und einem Histogramm. Die MACD-Linie wird berechnet, indem der exponentielle gleitende Durchschnitt (EMA) über 26 Perioden vom EMA über 12 Perioden subtrahiert wird (standardmäßig werden Schlusskurse verwendet). Die Signallinie ist typischerweise ein 9-Perioden-EMA der MACD-Linie selbst und dient als Auslöser für Kauf- und Verkaufssignale. Das Histogramm stellt die Differenz zwischen der MACD-Linie und der Signallinie dar und visualisiert die Dynamik der Kursbewegungen.

    Händler interpretieren den MACD hauptsächlich durch Crossover, die Nulllinie und Divergenzen. Ein bullisches Signal entsteht, wenn die MACD-Linie die Signallinie von unten nach oben kreuzt, was auf eine potenzielle Aufwärtsbewegung hindeutet. Umgekehrt ist ein bärisches Signal gegeben, wenn die MACD-Linie die Signallinie von oben nach unten kreuzt, was auf eine mögliche Abwärtsbewegung hinweist. Die Nulllinie ist ebenfalls entscheidend: Wenn die MACD-Linie über der Nulllinie liegt, deutet dies auf einen bullischen Impuls hin, während eine Position unter der Nulllinie einen bärischen Impuls signalisiert. Je weiter die Linien von der Nulllinie entfernt sind, desto stärker ist der Trend.

    Divergenzen treten auf, wenn der Kurs eines Wertpapiers einen neuen Höchst- oder Tiefststand erreicht, der MACD-Indikator dies jedoch nicht bestätigt. Eine bullische Divergenz (Kurs fällt, MACD steigt) kann auf eine bevorstehende Trendumkehr nach oben hindeuten, während eine bärische Divergenz (Kurs steigt, MACD fällt) eine mögliche Umkehr nach unten signalisieren kann. Obwohl der MACD ein leistungsstarkes Werkzeug zur Identifizierung von Trends und Momentum ist, ist er ein nachlaufender Indikator, da er auf historischen Kursdaten basiert. Er ist nicht primär dazu gedacht, überkaufte oder überverkaufte Bedingungen zu identifizieren, und kann in Seitwärtsmärkten Fehlsignale erzeugen. Daher wird empfohlen, ihn in Verbindung mit anderen technischen Indikatoren zu verwenden, um die Zuverlässigkeit der Signale zu erhöhen.

    Rechtlicher Hinweis

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