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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    324

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    273

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    267

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    234

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    222

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    193

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    184

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    170

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    152

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    119

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    110

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    106

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Managed Distribution Plan

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 26. Dezember 2025

    Ein Managed Distribution Plan ist eine Strategie, die typischerweise von geschlossenen Fonds (CEFs) und ETFs verwendet wird, um regelmäßige, oft konstante Ausschüttungen an Anleger zu leisten, die aus verschiedenen Quellen wie Zinsen, Dividenden, Kapitalgewinnen und Kapitalrückzahlungen stammen können. Ziel ist es, den erwarteten langfristigen Gesamtertrag eines Fonds in planbare Auszahlungen umzuwandeln.

    Ausführliche Erklärung

    Managed Distribution Plans sind besonders attraktiv für Anleger, die auf regelmäßige Erträge angewiesen sind, da sie eine höhere und gleichmäßigere Ausschüttungsrate über Marktzyklen hinweg bieten können als traditionelle einkommensbasierte Strategien. Diese Pläne ermöglichen es Fonds, Ausschüttungen aus einer Kombination von Nettoanlageerträgen (Zinsen und Dividenden), realisierten Kapitalgewinnen und gegebenenfalls Kapitalrückzahlungen zu generieren. Die Zusammensetzung der Ausschüttungen kann je nach den zugrunde liegenden Beständen und der Portfolio-Umschlagshäufigkeit des Fonds variieren.

    Ein wesentliches Merkmal dieser Pläne ist die Flexibilität bei der Herkunft der Ausschüttungen. Wenn die Nettoanlageerträge nicht ausreichen, um die festgelegte Ausschüttungsrate zu erreichen, können Fonds auf realisierte Kapitalgewinne oder sogar auf die Rückzahlung von Kapital (Return of Capital, ROC) zurückgreifen. Kapitalrückzahlungen sind steuerlich oft vorteilhaft, da sie nicht sofort besteuert werden, sondern die Kostenbasis des Anlegers reduzieren und die Besteuerung bis zum Verkauf der Anteile aufschieben. Dies kann insbesondere für Anleger in höheren Steuerklassen von Vorteil sein.

    Die Höhe der Ausschüttungen wird in der Regel auf Basis des historischen und erwarteten langfristigen Gesamtertrags des Portfolios (Wertsteigerung und Erträge abzüglich Kosten) festgelegt. Obwohl diese Pläne auf Konsistenz abzielen, kann die tatsächliche Ausschüttungsquelle variieren, und es ist möglich, dass ein Teil der Ausschüttung eine Kapitalrückzahlung darstellt, wenn der Gesamtertrag des Fonds die Ausschüttungsrate nicht vollständig deckt. Fonds, die Managed Distribution Plans nutzen, stellen in der Regel Informationen über die geschätzten Quellen ihrer Ausschüttungen bereit, beispielsweise über Section 19 Notices oder auf ihren Websites.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Managed Distribution Plan

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 26. Dezember 2025

    Definition

    Ein Managed Distribution Plan ist eine Strategie, die typischerweise von geschlossenen Fonds (CEFs) und ETFs verwendet wird, um regelmäßige, oft konstante Ausschüttungen an Anleger zu leisten, die aus verschiedenen Quellen wie Zinsen, Dividenden, Kapitalgewinnen und Kapitalrückzahlungen stammen können. Ziel ist es, den erwarteten langfristigen Gesamtertrag eines Fonds in planbare Auszahlungen umzuwandeln.

    Detaillierte Erklärung

    Managed Distribution Plans sind besonders attraktiv für Anleger, die auf regelmäßige Erträge angewiesen sind, da sie eine höhere und gleichmäßigere Ausschüttungsrate über Marktzyklen hinweg bieten können als traditionelle einkommensbasierte Strategien. Diese Pläne ermöglichen es Fonds, Ausschüttungen aus einer Kombination von Nettoanlageerträgen (Zinsen und Dividenden), realisierten Kapitalgewinnen und gegebenenfalls Kapitalrückzahlungen zu generieren. Die Zusammensetzung der Ausschüttungen kann je nach den zugrunde liegenden Beständen und der Portfolio-Umschlagshäufigkeit des Fonds variieren.

    Ein wesentliches Merkmal dieser Pläne ist die Flexibilität bei der Herkunft der Ausschüttungen. Wenn die Nettoanlageerträge nicht ausreichen, um die festgelegte Ausschüttungsrate zu erreichen, können Fonds auf realisierte Kapitalgewinne oder sogar auf die Rückzahlung von Kapital (Return of Capital, ROC) zurückgreifen. Kapitalrückzahlungen sind steuerlich oft vorteilhaft, da sie nicht sofort besteuert werden, sondern die Kostenbasis des Anlegers reduzieren und die Besteuerung bis zum Verkauf der Anteile aufschieben. Dies kann insbesondere für Anleger in höheren Steuerklassen von Vorteil sein.

    Die Höhe der Ausschüttungen wird in der Regel auf Basis des historischen und erwarteten langfristigen Gesamtertrags des Portfolios (Wertsteigerung und Erträge abzüglich Kosten) festgelegt. Obwohl diese Pläne auf Konsistenz abzielen, kann die tatsächliche Ausschüttungsquelle variieren, und es ist möglich, dass ein Teil der Ausschüttung eine Kapitalrückzahlung darstellt, wenn der Gesamtertrag des Fonds die Ausschüttungsrate nicht vollständig deckt. Fonds, die Managed Distribution Plans nutzen, stellen in der Regel Informationen über die geschätzten Quellen ihrer Ausschüttungen bereit, beispielsweise über Section 19 Notices oder auf ihren Websites.

    Verwandte Begriffe

    Geschlossener Fonds (Closed-End Fund, CEF)
    Ausschüttungsrendite (Distribution Yield)
    Kapitalrückzahlung (Return of Capital, ROC)
    Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV)
    Dividenden-Reinvestitionsplan (Dividend Reinvestment Program, DRIP)