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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Marktkapitalisierung

    139

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Künstliche Intelligenz (KI)

    128

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Volatilität

    106

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    102

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    95

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Inflation

    85

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    72

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Kursziel

    72

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Basispunkte

    52

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Regierungsstillstand

    52

    Ein Regierungsstillstand (Government Shutdown) ist ein temporärer Verwaltungsstillstand, der eintritt, wenn die Legislative keine Gesetze zur Finanzierung der Exekutive verabschiedet, wodurch ein Großteil der staatlichen Aktivitäten und Dienstleistungen eingestellt wird. Dies geschieht typischerweise, wenn sich die politischen Parteien nicht auf einen Haushalt oder eine Übergangsfinanzierung einigen können, bevor die bestehenden Mittel auslaufen.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    50

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    49

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Alle Begriffe

    Margensorgen

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 16. Dezember 2025

    "Margensorgen" beschreiben die Bedenken oder Ängste von Unternehmen und Investoren hinsichtlich einer potenziellen oder tatsächlichen Reduzierung der Gewinnspannen (Margen). Dies bezieht sich auf die Differenz zwischen Umsatz und Kosten, die die Rentabilität eines Produkts, einer Dienstleistung oder des gesamten Geschäftsbetriebs widerspiegelt.

    Ausführliche Erklärung

    Margensorgen entstehen, wenn Unternehmen unter Druck geraten, ihre Profitabilität aufrechtzuerhalten oder zu steigern. Dies kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden, darunter steigende Produktionskosten (z.B. für Rohstoffe, Energie oder Löhne), intensiver Wettbewerb, der Preissenkungen erzwingt, oder eine schwache Nachfrage, die den Absatz und damit die Umsatzgenerierung beeinträchtigt. Beispielsweise können höhere Lagerbestände bei einem Unternehmen wie Nike zu Margensorgen führen, da dies oft Rabatte oder erhöhte Lagerkosten nach sich zieht. Auch geopolitische Ereignisse und inflationsbedingte Lohn- und Gehaltserhöhungen können die Kosten überdurchschnittlich steigen lassen und somit die Margen belasten.

    Für Unternehmen bedeuten Margensorgen oft, dass sie ihre Kostenstrukturen überprüfen, Effizienzprogramme implementieren oder Preisanpassungen vornehmen müssen, um die Rentabilität zu sichern. Ein anhaltender Margendruck kann zu einem überproportionalen Rückgang des Gewinns pro Aktie führen, selbst bei nur leicht sinkenden Umsätzen. Dies kann die Fähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen, in Forschung und Entwicklung zu investieren, Schulden abzubauen oder Dividenden auszuschütten.

    Aus Anlegersicht sind Margensorgen ein wichtiges Warnsignal. Sie können auf eine Verschlechterung der finanziellen Gesundheit eines Unternehmens hindeuten und zu einem Rückgang des Aktienkurses führen. Analysten und Investoren beobachten daher genau die Entwicklung von Brutto-, Betriebs- und Nettomargen, um die Profitabilität und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu beurteilen.

    Ein weiterer Kontext von "Margensorgen" kann im Wertpapierhandel auftreten, insbesondere beim Margin Trading. Hier bezieht sich die Marge auf den Eigenkapitalanteil eines Anlegers in einem Brokerkonto, der als Sicherheit für geliehene Mittel zum Kauf von Wertpapieren dient. Sinkt der Wert der als Sicherheit hinterlegten Wertpapiere unter einen bestimmten Schwellenwert, kann eine "Margin Call" ausgelöst werden, was bedeutet, dass der Anleger zusätzliche Mittel einzahlen oder Positionen liquidieren muss, um die Deckung aufrechtzuerhalten. Dies stellt eine direkte finanzielle Sorge für den Anleger dar.

    Rechtlicher Hinweis

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