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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    322

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    271

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    267

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    234

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    222

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    193

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    184

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    170

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    151

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    119

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    110

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    106

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Margin

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2025

    "Margin" bezeichnet im Finanzwesen eine Sicherheitsleistung, die ein Anleger bei einem Broker oder einer Clearingstelle hinterlegen muss, um gehebelte Positionen im Wertpapier- und Derivatehandel zu eröffnen und aufrechtzuerhalten. Sie dient als Absicherung für das geliehene Kapital und die potenziellen Verluste, die bei ungünstigen Marktbewegungen entstehen können.

    Ausführliche Erklärung

    Die Margin ermöglicht es Anlegern, mit einem geringeren Eigenkapitaleinsatz größere Positionen an den Finanzmärkten zu kontrollieren, was als Hebelwirkung bezeichnet wird. Anstatt den vollen Wert einer Transaktion zu bezahlen, muss lediglich ein Prozentsatz des Gesamtwertes als Margin hinterlegt werden. Wenn ein Anleger beispielsweise Aktien im Wert von 1.000 € kaufen möchte und eine Marginrate von 20 % gilt, muss er nur 200 € als Sicherheit einzahlen, um ein Engagement von 1.000 € zu erhalten. Diese Hebelwirkung kann potenzielle Gewinne erheblich steigern, birgt jedoch auch das Risiko, dass Verluste überproportional ausfallen können, da sie sich auf den vollen Wert der Position beziehen.

    Es gibt verschiedene Arten von Margin. Die "Initial Margin" (oder Einstiegsmargin) ist das anfängliche Kapital, das zur Eröffnung einer Position hinterlegt werden muss und die Mindestanforderungen des Brokers festlegt. Die "Maintenance Margin" (oder Halte-Margin) ist der Mindestbetrag an Eigenkapital, der dauerhaft auf dem Marginkonto verbleiben muss, um die offene Position aufrechtzuerhalten. Fällt der Kontostand unter diese Maintenance Margin, löst dies einen "Margin Call" aus.

    Ein "Margin Call" ist die Aufforderung des Brokers an den Anleger, zusätzliches Kapital nachzuschießen, um das Konto wieder auf das erforderliche Niveau der Maintenance Margin zu bringen. Wird dieser Aufforderung nicht nachgekommen, kann der Broker die Positionen des Anlegers ganz oder teilweise zwangsweise schließen ("Stop Out"), um weitere Verluste zu begrenzen und das Risiko für sich selbst zu minimieren. Dies kann zu erheblichen Verlusten für den Anleger führen, die sogar das ursprünglich eingesetzte Kapital übersteigen können, insbesondere wenn keine Risikomanagementstrategien wie Stop-Loss-Orders angewendet werden.

    Margin wird in verschiedenen Finanzbereichen eingesetzt, darunter der Aktienhandel, der Derivatehandel (z.B. Futures, Optionen, CFDs) und der Forex-Handel. Die genauen Margin-Anforderungen variieren je nach Broker, der Volatilität des Marktes, dem gehandelten Instrument und den regulatorischen Vorgaben. Ein gründliches Verständnis der Margin-Mechanismen und ein effektives Risikomanagement sind für Anleger, die mit Hebelprodukten handeln, unerlässlich.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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