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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    305

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    260

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    253

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    222

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    217

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    188

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    174

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    161

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    130

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    115

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    106

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    101

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Mindestimportpreise (MIPS)

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2026

    Mindestimportpreise (MIPs) sind staatlich festgelegte Untergrenzen für den Preis, zu dem bestimmte Produkte in ein Land importiert werden dürfen. Liegt der tatsächliche Importpreis unter diesem Mindestpreis, wird eine zusätzliche Abgabe erhoben, um den Preis auf das festgelegte Niveau anzuheben.

    Ausführliche Erklärung

    Mindestimportpreise dienen als handelspolitisches Instrument, um inländische Produzenten vor der Konkurrenz durch billigere Importe zu schützen und Preisdumping zu unterbinden. Sie stellen sicher, dass importierte Waren nicht zu Preisen angeboten werden, die den heimischen Markt destabilisieren oder die Rentabilität lokaler Unternehmen gefährden könnten. Obwohl MIPs als nicht-tarifäre Handelshemmnisse gelten und prinzipiell von der Welthandelsorganisation (WTO) untersagt sind, können sie in spezifischen Fällen, wie etwa bei nachgewiesenen Anti-Dumping-Verfahren, als zulässiges Instrument eingesetzt werden.

    Die Festlegung von Mindestimportpreisen kann sich an den Preisen des Binnenmarktes oder an internationalen Referenzpreisen orientieren. Ein aktuelles Beispiel hierfür sind die Leitlinien der Europäischen Kommission bezüglich Mindestimportpreisen für batterieelektrische Fahrzeuge aus China. Diese sollen die schädlichen Auswirkungen von Subventionen beseitigen, die chinesische Hersteller erhalten, und somit faire Wettbewerbsbedingungen schaffen.

    Die Implementierung von MIPs erfordert ein funktionierendes Verwaltungs- und Kontrollsystem sowie eine ständige Marktbeobachtung, da die Mindestpreise bei Schwankungen der Weltmarktpreise laufend angepasst werden müssen. Zu den möglichen negativen Auswirkungen von Mindestimportpreisen zählen höhere Preise für Konsumenten und die verarbeitende Industrie im Importland, da die Kosten für importierte Güter steigen. Zudem können sie zu einer gewissen Intransparenz im Vergleich zu einfachen Zöllen führen und sind mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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