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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    298

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    250

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    239

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    213

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    206

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    182

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    166

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    156

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    113

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Straße Von Hormus

    104

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    103

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    96

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    National Lizenzierte Bank

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 15. November 2025

    Eine national lizenzierte Bank ist ein Finanzinstitut, das seine Betriebserlaubnis (Lizenz oder Charta) von einer nationalen Regierungsbehörde erhält und deren Aufsicht unterliegt. Diese Lizenz ermöglicht es der Bank, ihre Dienstleistungen landesweit anzubieten und unterliegt bundesweiten Vorschriften.

    Ausführliche Erklärung

    In vielen Ländern, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wird der Begriff "national lizenzierte Bank" verwendet, um eine Bank zu beschreiben, die von einer Bundesbehörde zugelassen und reguliert wird. In den USA ist dies das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), ein unabhängiges Büro des US-Finanzministeriums, das alle nationalen Banken, Bundessparkassen sowie Bundeszweigstellen und -agenturen ausländischer Banken chartiert, reguliert und beaufsichtigt. Die Hauptaufgabe des OCC besteht darin, sicherzustellen, dass die von ihm beaufsichtigten Banken sicher und solide arbeiten, einen fairen Zugang zu Finanzdienstleistungen bieten, Kunden fair behandeln und die geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten.

    National lizenzierte Banken unterscheiden sich von staatlich lizenzierten Banken dadurch, dass sie ihre Betriebserlaubnis von der Bundesregierung erhalten, während staatliche Banken ihre Lizenz von den jeweiligen Einzelstaaten erhalten. Dies bedeutet, dass national lizenzierte Banken in der Regel über Staatsgrenzen hinweg agieren und eine breitere, landesweite Reichweite haben können, im Gegensatz zu staatlich lizenzierten Banken, die oft auf lokale oder regionale Märkte innerhalb ihres Lizenzstaates beschränkt sind. Sie sind in der Regel auch Mitglieder des Federal Reserve Systems und ihre Einlagen sind in den USA durch die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) bis zu 250.000 US-Dollar pro Einleger und Bank versichert.

    Die Erteilung einer Banklizenz, sei es auf nationaler oder staatlicher Ebene, ist ein entscheidender Schritt, der sicherstellt, dass Finanzinstitute bestimmte gesetzliche Vorschriften einhalten, über ausreichende finanzielle Rücklagen verfügen und die Sicherheit ihrer Datensysteme gewährleisten. Dies dient dem Schutz der Kunden und der Stabilität des Finanzsystems. Beispiele für national lizenzierte Banken in den USA sind große Institute wie Citibank, N.A., Bank of America und Wells Fargo. Auch internationale Banken wie die UBS streben in den USA eine nationale Banklizenz an, um ihr Dienstleistungsangebot landesweit zu erweitern.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    National Lizenzierte Bank

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 15. November 2025

    Definition

    Eine national lizenzierte Bank ist ein Finanzinstitut, das seine Betriebserlaubnis (Lizenz oder Charta) von einer nationalen Regierungsbehörde erhält und deren Aufsicht unterliegt. Diese Lizenz ermöglicht es der Bank, ihre Dienstleistungen landesweit anzubieten und unterliegt bundesweiten Vorschriften.

    Detaillierte Erklärung

    In vielen Ländern, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wird der Begriff "national lizenzierte Bank" verwendet, um eine Bank zu beschreiben, die von einer Bundesbehörde zugelassen und reguliert wird. In den USA ist dies das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), ein unabhängiges Büro des US-Finanzministeriums, das alle nationalen Banken, Bundessparkassen sowie Bundeszweigstellen und -agenturen ausländischer Banken chartiert, reguliert und beaufsichtigt. Die Hauptaufgabe des OCC besteht darin, sicherzustellen, dass die von ihm beaufsichtigten Banken sicher und solide arbeiten, einen fairen Zugang zu Finanzdienstleistungen bieten, Kunden fair behandeln und die geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten.

    National lizenzierte Banken unterscheiden sich von staatlich lizenzierten Banken dadurch, dass sie ihre Betriebserlaubnis von der Bundesregierung erhalten, während staatliche Banken ihre Lizenz von den jeweiligen Einzelstaaten erhalten. Dies bedeutet, dass national lizenzierte Banken in der Regel über Staatsgrenzen hinweg agieren und eine breitere, landesweite Reichweite haben können, im Gegensatz zu staatlich lizenzierten Banken, die oft auf lokale oder regionale Märkte innerhalb ihres Lizenzstaates beschränkt sind. Sie sind in der Regel auch Mitglieder des Federal Reserve Systems und ihre Einlagen sind in den USA durch die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) bis zu 250.000 US-Dollar pro Einleger und Bank versichert.

    Die Erteilung einer Banklizenz, sei es auf nationaler oder staatlicher Ebene, ist ein entscheidender Schritt, der sicherstellt, dass Finanzinstitute bestimmte gesetzliche Vorschriften einhalten, über ausreichende finanzielle Rücklagen verfügen und die Sicherheit ihrer Datensysteme gewährleisten. Dies dient dem Schutz der Kunden und der Stabilität des Finanzsystems. Beispiele für national lizenzierte Banken in den USA sind große Institute wie Citibank, N.A., Bank of America und Wells Fargo. Auch internationale Banken wie die UBS streben in den USA eine nationale Banklizenz an, um ihr Dienstleistungsangebot landesweit zu erweitern.

    Verwandte Begriffe

    Bankenaufsicht
    Banklizenz
    Zentralbank
    Einlagensicherung
    Staatsbank