🍪 Cookie-Einstellungen

    Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Präferenzen zu speichern und unsere Website zu verbessern. Mit „Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Analytics- und Werbe-Cookies zu. Mit „Nur notwendige" werden ausschließlich technisch erforderliche Cookies gesetzt.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Marktkapitalisierung

    125

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Künstliche Intelligenz (KI)

    117

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Volatilität

    102

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    S&p 500

    89

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Federal Reserve

    81

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    74

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Kursziel

    65

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Zölle

    64

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Regierungsstillstand

    51

    Ein Regierungsstillstand (Government Shutdown) ist ein temporärer Verwaltungsstillstand, der eintritt, wenn die Legislative keine Gesetze zur Finanzierung der Exekutive verabschiedet, wodurch ein Großteil der staatlichen Aktivitäten und Dienstleistungen eingestellt wird. Dies geschieht typischerweise, wenn sich die politischen Parteien nicht auf einen Haushalt oder eine Übergangsfinanzierung einigen können, bevor die bestehenden Mittel auslaufen.

    Basispunkte

    50

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    48

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    47

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Alle Begriffe

    Netzbetreiber

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 3. Dezember 2025

    Ein Netzbetreiber ist ein Unternehmen, das die Infrastruktur für die Übertragung und Verteilung von Energie (z.B. Strom, Gas) oder Daten betreibt, wartet und ausbaut. Finanziell gesehen generiert er Einnahmen hauptsächlich durch regulierte Netzentgelte, die von den Endverbrauchern über ihre Energieversorger gezahlt werden.

    Ausführliche Erklärung

    Netzbetreiber agieren in der Regel in einem Umfeld natürlicher Monopole, da der Aufbau paralleler Netzinfrastrukturen wirtschaftlich ineffizient wäre. Um einen Missbrauch dieser Monopolstellung zu verhindern und faire Preise zu gewährleisten, unterliegen sie einer strengen Regulierung durch staatliche Behörden wie die Bundesnetzagentur in Deutschland oder die E-Control in Österreich. Diese Regulierung legt Obergrenzen für die Erlöse der Netzbetreiber fest, basierend auf einem Effizienzvergleich und geprüften Kosten für Betrieb, Wartung und Netzausbau. Ziel ist es, Anreize für einen effizienten Netzbetrieb und Investitionen in die Infrastruktur zu schaffen, während gleichzeitig die Netzentgelte für Verbraucher angemessen bleiben.

    Die Haupteinnahmequelle eines Netzbetreibers sind die Netznutzungsentgelte. Diese Gebühren werden für die Durchleitung von Energie durch das Netz erhoben und machen einen erheblichen Anteil des Endkundenpreises für Strom und Gas aus (ca. 25 % des Strompreises und 20 % des Gaspreises). Die Höhe dieser Entgelte wird von den Netzbetreibern beantragt und von den Regulierungsbehörden genehmigt. Darüber hinaus können Einnahmen aus einmaligen Hausanschlusskostenbeiträgen und gegebenenfalls aus Betriebsführungs- und Dienstleistungsentgelten für weitere Leistungen generiert werden. Die Kostenstruktur von Netzbetreibern ist stark kapitalintensiv, da erhebliche Investitionen in Planung, Bau und Instandhaltung der Netze erforderlich sind.

    Die Energiewende stellt Netzbetreiber vor große finanzielle Herausforderungen, da massive Investitionen in den Ausbau und Umbau der Netzinfrastruktur notwendig sind, um erneuerbare Energien zu integrieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dies erfordert einen langfristigen Planungshorizont und verlässliche ökonomische Rahmenbedingungen. Die Diskussion um die Finanzierung dieser Investitionen und deren Auswirkungen auf die Netzentgelte ist zentral, wobei auch staatliche Beteiligungen oder die Anpassung von Eigenkapitalrenditen zur Debatte stehen, um die notwendigen Mittel bereitzustellen. Effizienzsteigerungen durch Digitalisierung und intelligente Netzsteuerung sind ebenfalls wichtige Handlungsfelder, um Kosten zu beeinflussen und neue datengetriebene Geschäftsmodelle zu entwickeln.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

    Affiliate-Hinweis

    Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht.