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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    288

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    242

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    222

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    211

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    200

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    179

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    157

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    153

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    111

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    102

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    95

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Straße Von Hormus

    94

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Alle Begriffe

    Nichtentwicklung Von Atomwaffen

    2 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2026

    "Nichtentwicklung von Atomwaffen" bezieht sich im Finanzkontext auf die Vermeidung von Investitionen in Unternehmen, die an der Entwicklung, Produktion, Wartung oder dem Handel mit Atomwaffen beteiligt sind. Es ist ein Kriterium, das zunehmend in nachhaltigen Anlagestrategien und ESG-Fonds (Environmental, Social, Governance) berücksichtigt wird, um ethische und langfristige finanzielle Risiken zu mindern.

    Ausführliche Erklärung

    Die Nichtentwicklung von Atomwaffen hat erhebliche finanzielle Implikationen, die über die direkten Kosten der Rüstung hinausgehen. Die Entwicklung und der Unterhalt von Atomwaffenarsenalen sind extrem kostspielig. Die USA beispielsweise gaben zwischen 1940 und 1995 schätzungsweise 5,8 Billionen US-Dollar für ihren Nuklearwaffenkomplex aus, was mehr als dem Dreifachen der Militärausgaben der USA im Zweiten Weltkrieg entspricht. Diese Kosten umfassen die Herstellung von Sprengköpfen, Trägersysteme, Führung, Kontrolle und Schutz sowie Folgewirkungen wie Abfallentsorgung und Umweltreinigung. Die Modernisierung bestehender Atomwaffen, wie die der B61-Bombe, kann ebenfalls Milliarden von Dollar verschlingen, wobei die Kosten oft die ursprünglichen Schätzungen übersteigen. Solche massiven Ausgaben binden erhebliche öffentliche Mittel, die andernfalls in andere Sektoren wie Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur investiert werden könnten.

    Im Bereich der nachhaltigen Geldanlage (Sustainable Finance) gewinnt die Nichtentwicklung von Atomwaffen an Bedeutung. Viele Anleger und Finanzinstitute fordern klare Kriterien, um Investitionen in Unternehmen zu vermeiden, die an der Entwicklung und Wartung von Waffen beteiligt sind, die "unterschiedsloses Leid und lang anhaltende ökologische und soziale Schäden verursachen" können. Obwohl der UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen 2021 in Kraft getreten ist, werden Atomwaffen nach aktuellen Definitionen nicht immer als "kontroverse Waffen" in ESG-Fonds eingestuft, was zu Diskussionen über die Notwendigkeit einer erweiterten Legaldefinition führt. Einige Banken und Städte, wie Göttingen, haben jedoch bereits eigene Anlagerichtlinien verabschiedet, die Investitionen in Hersteller und Händler von Militärwaffen, einschließlich Atomwaffen, verbieten.

    Die Finanzierung von Nichtverbreitungsprogrammen und Rüstungskontrollmaßnahmen stellt einen weiteren finanziellen Aspekt dar. Internationale Organisationen und Staaten investieren in Initiativen zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen und zur Förderung der nuklearen Abrüstung. Diese Programme zielen darauf ab, die Risiken einer nuklearen Aufrüstung und unnötige Rüstungsausgaben zu vermindern. Die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags (NVV) durch Nichtkernwaffenstaaten, die im Gegenzug auf Atomwaffen verzichten, ist eng mit der Erwartung verbunden, dass die Atomwaffenstaaten ihren Abrüstungsverpflichtungen nachkommen. Verstöße gegen Nichtverbreitungsverträge können zu internationalen Sanktionen führen, die erhebliche finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen auf die betroffenen Staaten haben können.

    Rechtlicher Hinweis

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