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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    280

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    236

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    216

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    210

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    194

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    178

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    154

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    146

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    109

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    93

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    90

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Oems

    2 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2026

    Ein Original Equipment Manufacturer (OEM) ist ein Unternehmen, das Komponenten, Teile oder ganze Produkte herstellt, die dann von einem anderen Unternehmen unter dessen eigener Marke in dessen Endprodukte integriert und verkauft werden. OEMs agieren primär im Business-to-Business (B2B) Bereich und sind ein integraler Bestandteil globaler Lieferketten.

    Ausführliche Erklärung

    OEMs sind Unternehmen, die sich auf die Produktion von Ausrüstung, Teilen und Komponenten im Auftrag anderer Unternehmen spezialisieren. Der Käufer dieser OEM-Produkte wird oft als Value-Added Reseller (VAR) bezeichnet, da er die von OEMs gelieferten Teile in sein eigenes System integriert, zusätzliche Funktionen hinzufügt und das Endprodukt unter seiner eigenen Marke vertreibt. Dieses Geschäftsmodell ist in Branchen wie der Automobilindustrie, der Informationstechnologie und der Elektronik weit verbreitet, wo beispielsweise ein Laptop-Hersteller Prozessoren oder Speichermodule von verschiedenen OEMs bezieht.

    Aus finanzieller Sicht ermöglicht die Zusammenarbeit mit OEMs den einkaufenden Unternehmen (VARs) erhebliche Kosteneinsparungen und eine Verbesserung ihrer Gewinnmargen. Da VARs keine eigenen umfangreichen Fertigungsanlagen aufbauen und betreiben müssen, können sie Kapitalinvestitionen reduzieren und sich auf ihre Kernkompetenzen wie Design, Marketing und Vertrieb konzentrieren. OEMs profitieren ihrerseits von Skaleneffekten, da sie Produkte in großen Mengen für mehrere Kunden herstellen, was die Stückkosten senkt und ihnen ermöglicht, wettbewerbsfähige Preise anzubieten.

    Für OEMs selbst ergeben sich durch dieses Modell stabile Einnahmequellen aufgrund der oft kontinuierlichen Nachfrage von VARs. Viele OEMs erweitern zudem ihre Wertschöpfungskette, indem sie Finanzierungsoptionen direkt für ihre Kunden anbieten, bekannt als Captive Finance. Dies kann zusätzliche Einnahmequellen generieren, die Kundenbindung stärken und die Kontrolle über den Lebenszyklus des Produkts, einschließlich des profitablen Sekundärmarktes, ermöglichen.

    Die finanzielle Leistungsfähigkeit von OEMs wird oft anhand von Kennzahlen wie Return on Assets (ROA), Return on Equity (ROE) und Return on Invested Capital (ROIC) bewertet, insbesondere im Kontext von Outsourcing-Entscheidungen. Strategisches Outsourcing kann die Kostenstrukturen von OEMs verändern, indem fixe Kosten in variable Kosten umgewandelt werden, was zu einem höheren ROA führen kann. Die Fähigkeit von OEMs, die Produktionskosten zu senken und gleichzeitig die Qualität zu sichern, ist entscheidend für ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Rolle bei der Stärkung der Lieferkettenresilienz.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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