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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    296

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    247

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    237

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    212

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    206

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    182

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    164

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    156

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    112

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    103

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Straße Von Hormus

    102

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Bewertung

    96

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Open Banking

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 1. April 2026

    Open Banking ist ein Finanzdienstleistungsmodell, das es Verbrauchern ermöglicht, ihre Bank-, Transaktions- und Finanzdaten sicher über standardisierte APIs (Application Programming Interfaces) mit Drittanbietern zu teilen. Dies geschieht stets mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden, um ein vernetzteres und effizienteres Finanzökosystem zu schaffen.

    Ausführliche Erklärung

    Open Banking revolutioniert die traditionelle Finanzwelt, indem es die bisher in Banken isolierten Finanzdaten für autorisierte Drittanbieter zugänglich macht. Im Kern geht es darum, Kunden die Kontrolle über ihre eigenen Finanzdaten zu geben und ihnen zu ermöglichen, diese sicher mit anderen Finanzdienstleistern zu teilen. Dies fördert Transparenz, Wettbewerb und Innovation im Finanzsektor.

    Die technische Grundlage von Open Banking bilden APIs, die einen standardisierten und sicheren Datenaustausch zwischen Finanzinstituten und Fintech-Unternehmen ermöglichen. Anstatt Zugangsdaten wie Benutzernamen und Passwörter direkt zu teilen, werden tokenisierte Verbindungen genutzt, die eine höhere Sicherheit bieten. Kunden erteilen dabei spezifische Berechtigungen, welche Daten geteilt werden dürfen und für welchen Zeitraum.

    Durch Open Banking können Verbraucher von einer Vielzahl neuer und verbesserter Finanzdienstleistungen profitieren. Beispiele hierfür sind Budgetierungs-Apps, die Ausgaben automatisch kategorisieren und einen umfassenden Überblick über alle Konten bieten. Auch Anlageplattformen, Kreditvergabedienste (z.B. Buy Now, Pay Later) und optimierte Zahlungsabwicklungen nutzen Open Banking, um personalisierte Angebote und schnellere Prozesse zu ermöglichen.

    Für Finanzinstitute und Fintechs eröffnet Open Banking neue Geschäftsmodelle und Innovationsmöglichkeiten. Banken können durch Partnerschaften mit Drittanbietern ihr Dienstleistungsangebot erweitern und die Kundenerfahrung verbessern. Fintech-Unternehmen wiederum können auf Basis der geteilten Daten innovative Produkte entwickeln, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Regulierungen wie die PSD2 in Europa haben die Einführung von Open Banking maßgeblich vorangetrieben und die Rahmenbedingungen für den sicheren Datenaustausch geschaffen.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

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    Open Banking

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 1. April 2026

    Definition

    Open Banking ist ein Finanzdienstleistungsmodell, das es Verbrauchern ermöglicht, ihre Bank-, Transaktions- und Finanzdaten sicher über standardisierte APIs (Application Programming Interfaces) mit Drittanbietern zu teilen. Dies geschieht stets mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden, um ein vernetzteres und effizienteres Finanzökosystem zu schaffen.

    Detaillierte Erklärung

    Open Banking revolutioniert die traditionelle Finanzwelt, indem es die bisher in Banken isolierten Finanzdaten für autorisierte Drittanbieter zugänglich macht. Im Kern geht es darum, Kunden die Kontrolle über ihre eigenen Finanzdaten zu geben und ihnen zu ermöglichen, diese sicher mit anderen Finanzdienstleistern zu teilen. Dies fördert Transparenz, Wettbewerb und Innovation im Finanzsektor.

    Die technische Grundlage von Open Banking bilden APIs, die einen standardisierten und sicheren Datenaustausch zwischen Finanzinstituten und Fintech-Unternehmen ermöglichen. Anstatt Zugangsdaten wie Benutzernamen und Passwörter direkt zu teilen, werden tokenisierte Verbindungen genutzt, die eine höhere Sicherheit bieten. Kunden erteilen dabei spezifische Berechtigungen, welche Daten geteilt werden dürfen und für welchen Zeitraum.

    Durch Open Banking können Verbraucher von einer Vielzahl neuer und verbesserter Finanzdienstleistungen profitieren. Beispiele hierfür sind Budgetierungs-Apps, die Ausgaben automatisch kategorisieren und einen umfassenden Überblick über alle Konten bieten. Auch Anlageplattformen, Kreditvergabedienste (z.B. Buy Now, Pay Later) und optimierte Zahlungsabwicklungen nutzen Open Banking, um personalisierte Angebote und schnellere Prozesse zu ermöglichen.

    Für Finanzinstitute und Fintechs eröffnet Open Banking neue Geschäftsmodelle und Innovationsmöglichkeiten. Banken können durch Partnerschaften mit Drittanbietern ihr Dienstleistungsangebot erweitern und die Kundenerfahrung verbessern. Fintech-Unternehmen wiederum können auf Basis der geteilten Daten innovative Produkte entwickeln, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Regulierungen wie die PSD2 in Europa haben die Einführung von Open Banking maßgeblich vorangetrieben und die Rahmenbedingungen für den sicheren Datenaustausch geschaffen.

    Verwandte Begriffe

    API (Application Programming Interface)
    PSD2 (Payment Services Directive 2)
    Fintech (Financial Technology)
    AISP (Account Information Service Provider)
    PISP (Payment Initiation Service Provider)