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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    271

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    231

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    208

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    208

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    173

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    172

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    148

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    142

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    107

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    89

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    89

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Originalhersteller

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 8. Februar 2026

    Ein Originalhersteller (oft als Original Equipment Manufacturer, OEM, bezeichnet) ist ein Unternehmen, das Komponenten, Produkte oder Systeme herstellt, die von einem anderen Unternehmen in dessen Endprodukten verwendet und unter dessen Markennamen vertrieben werden. Dieses Geschäftsmodell ist ein grundlegender Bestandteil vieler Lieferketten, insbesondere in der Automobil- und Technologiebranche.

    Ausführliche Erklärung

    Originalhersteller agieren primär im Business-to-Business (B2B)-Bereich und liefern spezialisierte Teile, Software oder Systeme an andere Hersteller, die oft als Value-Added Reseller (VARs) oder Markeninhaber bezeichnet werden. Diese Komponenten werden in ein größeres Endprodukt integriert, wodurch sich der Originalhersteller auf die spezialisierte Produktion konzentrieren kann, während das Kundenunternehmen Branding, Marketing und den Direktvertrieb an Endverbraucher übernimmt. Die finanzielle Beziehung beinhaltet häufig kundenspezifische Designs und Spezifikationen, was zu einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Originalhersteller und seinem Kunden führt.

    Aus finanzieller Sicht sind Originalhersteller entscheidende Akteure in globalen Lieferketten, und ihre Leistung ist eng an die Nachfrage nach den Endprodukten gekoppelt, zu denen sie beitragen. Ihre Einnahmen stammen typischerweise aus Großaufträgen mit einer begrenzten Anzahl wichtiger Kunden, wodurch sie anfällig für Änderungen in den Produktionsplänen der Kunden, der Marktnachfrage nach dem Endprodukt und globalen Handelspolitiken sind. Schwankungen bei Rohstoffkosten oder Wechselkursen können die Rentabilität eines Originalherstellers und damit die finanzielle Gesundheit der Unternehmen, die auf deren Komponenten angewiesen sind, direkt beeinflussen.

    Das Modell des Originalherstellers ermöglicht es Kundenunternehmen, spezialisiertes Fertigungs-Know-how und Skaleneffekte zu nutzen, ohne die vollen Kosten für die Entwicklung und Produktion jeder Komponente selbst tragen zu müssen. Dies kann zu Kosteneffizienzen und einer schnelleren Markteinführung des Endprodukts führen. Für den Originalhersteller bietet es stabile Einnahmen durch langfristige Verträge, birgt jedoch auch Risiken im Zusammenhang mit der Kundenabhängigkeit und dem Schutz des geistigen Eigentums. Preisstrategien für Originalhersteller-Produkte können "OEM-Rabatte" für Großeinkäufe durch Wiederverkäufer umfassen.

    Die Unterscheidung zwischen einem Originalhersteller (OEM) und einem Original Design Manufacturer (ODM) ist ebenfalls finanziell relevant. Während ein OEM nach den Spezifikationen eines Kunden fertigt, entwirft und fertigt ein ODM Produkte basierend auf den genauen Vorgaben eines anderen Unternehmens, manchmal sogar die Produktentwicklung selbst. Dieser Unterschied beeinflusst den Besitz des geistigen Eigentums, die Entwicklungskosten sowie das Risiko- und Ertragsprofil für beide Parteien in der finanziellen Vereinbarung.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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