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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    261

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    222

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    202

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    199

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    166

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    164

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    144

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    140

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    100

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    88

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    83

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Post-Money-Bewertung

    2 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2026

    Die Post-Money-Bewertung ist der Wert eines Unternehmens unmittelbar nach einer Investition oder Finanzierungsrunde, inklusive des neu eingebrachten Kapitals. Sie repräsentiert den theoretischen Gesamtwert des Unternehmens direkt nach Abschluss der Kapitalzufuhr.

    Ausführliche Erklärung

    Die Post-Money-Bewertung ist ein fundamentales Konzept in der Startup-Finanzierung und dient dazu, den Unternehmenswert nach einer Kapitalerhöhung zu bestimmen. Sie ergibt sich aus der Summe der Pre-Money-Bewertung (dem Wert des Unternehmens vor der Investition) und dem in der aktuellen Finanzierungsrunde investierten Kapital. Die Formel lautet: Post-Money-Bewertung = Pre-Money-Bewertung + Investitionssumme.

    Ein Beispiel verdeutlicht dies: Angenommen, ein Startup wird vor einer Finanzierungsrunde mit 8 Millionen Euro bewertet (Pre-Money-Bewertung). Ein Investor bringt 2 Millionen Euro frisches Kapital ein. Die Post-Money-Bewertung des Unternehmens beträgt dann 8 Millionen Euro + 2 Millionen Euro = 10 Millionen Euro. Auf Basis dieser Post-Money-Bewertung wird der prozentuale Anteil des Investors berechnet; in diesem Fall würde der Investor 20 % der Anteile erhalten (2 Mio. € / 10 Mio. €).

    Diese Bewertung ist entscheidend für die Anteilsberechnung aller Stakeholder nach der Investition und zeigt die Verwässerung der Anteile bestehender Aktionäre durch die neue Kapitalzufuhr auf. Sie bildet die Grundlage für die Aktualisierung der Kapitalisierungstabelle (Cap Table), welche die Eigentumsstruktur des Unternehmens darstellt. Zudem dient die Post-Money-Bewertung als Referenzpunkt für zukünftige Finanzierungsrunden, zur Messung des Unternehmenswachstums und zur Abschätzung potenzieller Renditen durch Investoren bei einem zukünftigen Exit. Auch die Festlegung von Aktienoptionen und aktienbasierten Vergütungen für Mitarbeiter kann auf ihr basieren.

    Post-Money Bewertung

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 2. Februar 2026

    Die Post-Money-Bewertung ist der geschätzte Gesamtwert eines Unternehmens unmittelbar nachdem es eine externe Investition erhalten hat. Sie umfasst den Wert des Unternehmens vor der Investition zuzüglich des neu zugeführten Kapitals.

    Ausführliche Erklärung

    Die Post-Money-Bewertung ist eine entscheidende Finanzkennzahl, insbesondere im Bereich Private Equity und Venture Capital, die den Marktwert eines Unternehmens nach der Zuführung neuen Kapitals widerspiegelt. Sie wird berechnet, indem der Betrag der neuen Investition zur Pre-Money-Bewertung des Unternehmens addiert wird, welche den Wert vor Erhalt der neuen Mittel darstellt. Diese Bewertung ist sowohl für Gründer als auch für Investoren wichtig, um die aktualisierten Eigentumsanteile zu verstehen und dient als Referenzpunkt für zukünftige Finanzierungsrunden oder potenzielle Exits.

    Ein Beispiel: Hat ein Startup eine Pre-Money-Bewertung von 100 Millionen US-Dollar und ein Investor tätigt eine Investition von 25 Millionen US-Dollar, so beträgt die Post-Money-Bewertung 125 Millionen US-Dollar (100 Millionen US-Dollar Pre-Money + 25 Millionen US-Dollar Investition). In diesem Szenario würde der Investor 20 % des Unternehmens besitzen, da 25 Millionen US-Dollar einem Fünftel der Post-Money-Bewertung von 125 Millionen US-Dollar entsprechen. Diese Berechnung ist grundlegend für die Bestimmung des Eigenkapitalanteils, der neuen Investoren gewährt wird.

    Eine weitere Methode zur Berechnung der Post-Money-Bewertung besteht darin, den Investitionsbetrag durch den prozentualen Eigenkapitalanteil des Investors zu dividieren. Wenn beispielsweise eine Venture-Capital-Firma 4 Millionen US-Dollar für eine Beteiligung von 10 % investiert, beträgt die Post-Money-Bewertung 40 Millionen US-Dollar (4 Millionen US-Dollar Investition ÷ 10 % Eigentumsanteil). Diese Kennzahl ist entscheidend für die Aushandlung von Bedingungen in nachfolgenden Finanzierungsrunden, da sie hilft, neue Eigenkapitaleinlagen mit der potenziellen Verwässerung für bestehende Aktionäre abzugleichen.

    Obwohl die Post-Money-Bewertung den gesamten Eigenkapitalwert eines Unternehmens durch das zusätzliche Kapital erhöht, kann der einzelne Aktienkurs unberührt bleiben, wenn die Anzahl der ausstehenden Aktien proportional steigt. Diese Bewertung ist ein wichtiger Indikator für die Performance eines Unternehmens und seine Fähigkeit, zukünftige Investoren und Mitarbeiter anzuziehen, insbesondere wenn sie in nachfolgenden Finanzierungsrunden steigt. Sie unterscheidet sich vom Unternehmenswert (Enterprise Value), der den Wert des gesamten Unternehmens ohne Berücksichtigung seiner Kapitalstruktur darstellt und nicht direkt von einer Finanzierungsrunde beeinflusst wird.

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    Post-Money-Bewertung

    2 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2026

    Definition

    Die Post-Money-Bewertung ist der Wert eines Unternehmens unmittelbar nach einer Investition oder Finanzierungsrunde, inklusive des neu eingebrachten Kapitals. Sie repräsentiert den theoretischen Gesamtwert des Unternehmens direkt nach Abschluss der Kapitalzufuhr.

    Detaillierte Erklärung

    Die Post-Money-Bewertung ist ein fundamentales Konzept in der Startup-Finanzierung und dient dazu, den Unternehmenswert nach einer Kapitalerhöhung zu bestimmen. Sie ergibt sich aus der Summe der Pre-Money-Bewertung (dem Wert des Unternehmens vor der Investition) und dem in der aktuellen Finanzierungsrunde investierten Kapital. Die Formel lautet: Post-Money-Bewertung = Pre-Money-Bewertung + Investitionssumme.

    Ein Beispiel verdeutlicht dies: Angenommen, ein Startup wird vor einer Finanzierungsrunde mit 8 Millionen Euro bewertet (Pre-Money-Bewertung). Ein Investor bringt 2 Millionen Euro frisches Kapital ein. Die Post-Money-Bewertung des Unternehmens beträgt dann 8 Millionen Euro + 2 Millionen Euro = 10 Millionen Euro. Auf Basis dieser Post-Money-Bewertung wird der prozentuale Anteil des Investors berechnet; in diesem Fall würde der Investor 20 % der Anteile erhalten (2 Mio. € / 10 Mio. €).

    Diese Bewertung ist entscheidend für die Anteilsberechnung aller Stakeholder nach der Investition und zeigt die Verwässerung der Anteile bestehender Aktionäre durch die neue Kapitalzufuhr auf. Sie bildet die Grundlage für die Aktualisierung der Kapitalisierungstabelle (Cap Table), welche die Eigentumsstruktur des Unternehmens darstellt. Zudem dient die Post-Money-Bewertung als Referenzpunkt für zukünftige Finanzierungsrunden, zur Messung des Unternehmenswachstums und zur Abschätzung potenzieller Renditen durch Investoren bei einem zukünftigen Exit. Auch die Festlegung von Aktienoptionen und aktienbasierten Vergütungen für Mitarbeiter kann auf ihr basieren.

    Verwandte Begriffe

    Pre-Money-Bewertung
    Verwässerung (Dilution)
    Finanzierungsrunde
    Cap Table (Kapitalisierungstabelle)
    Venture Capital