🍪 Cookie-Einstellungen

    Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Präferenzen zu speichern und unsere Website zu verbessern. Mit „Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Analytics- und Werbe-Cookies zu. Mit „Nur notwendige" werden ausschließlich technisch erforderliche Cookies gesetzt.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    260

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    222

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    202

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    197

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    166

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    164

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    144

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    140

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    99

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    87

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    83

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Pre-Money-Wert

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2026

    Der Pre-Money-Wert ist der geschätzte Wert eines Unternehmens unmittelbar vor dem Erhalt einer neuen Investition oder Finanzierungsrunde. Er spiegelt den aktuellen Wert des Unternehmens wider, ohne das Kapital zu berücksichtigen, das im Rahmen der bevorstehenden Finanzierung eingebracht wird.

    Ausführliche Erklärung

    Der Pre-Money-Wert ist ein zentraler Begriff in der Startup-Finanzierung, insbesondere im Bereich Venture Capital und Private Equity. Er dient als Verhandlungsgrundlage zwischen Gründern und Investoren und ist entscheidend für die Bestimmung der prozentualen Anteile, die Investoren für ihr Kapital erhalten.

    Ein Beispiel verdeutlicht dies: Hat ein Startup einen Pre-Money-Wert von 4 Millionen Euro und ein Investor tätigt eine Investition von 1 Million Euro, so beträgt der Unternehmenswert nach der Investition (Post-Money-Wert) 5 Millionen Euro. Der Investor würde in diesem Fall 20 % des Unternehmens besitzen (1 Million Euro / 5 Millionen Euro). Ein höherer Pre-Money-Wert bedeutet, dass Gründer für die gleiche Investitionssumme weniger Eigenkapital abgeben müssen, was die Verwässerung ihrer Anteile beeinflusst.

    Der Pre-Money-Wert ist keine statische Größe; er verändert sich im Laufe der Entwicklung und des Wachstums eines Startups und reflektiert dessen Fortschritt und Marktposition. Einflussfaktoren auf diese Bewertung umfassen das Geschäftsmodell, das Marktpotenzial, die Qualität des Teams, die Technologie, bisherige Leistungen, Wachstumsaussichten und Traktionsmetriken wie das Kundenwachstum. Bei jungen Startups, die oft noch keine umfassenden historischen Finanzdaten aufweisen, basiert die Bewertung häufig stark auf qualitativen Daten und Finanzprognosen.

    Der Pre-Money-Wert unterscheidet sich vom Post-Money-Wert, welcher den Unternehmenswert nach der getätigten Investition darstellt. Der Post-Money-Wert ergibt sich einfach aus der Addition des Pre-Money-Werts und der Investitionssumme. Das Verständnis beider Werte ist sowohl für Gründer zur Festlegung realistischer Erwartungen bei der Kapitalbeschaffung als auch für Investoren zur Einschätzung ihrer potenziellen Rendite von entscheidender Bedeutung.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

    Affiliate-Hinweis

    Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht.

    Pre-Money-Wert

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2026

    Definition

    Der Pre-Money-Wert ist der geschätzte Wert eines Unternehmens unmittelbar vor dem Erhalt einer neuen Investition oder Finanzierungsrunde. Er spiegelt den aktuellen Wert des Unternehmens wider, ohne das Kapital zu berücksichtigen, das im Rahmen der bevorstehenden Finanzierung eingebracht wird.

    Detaillierte Erklärung

    Der Pre-Money-Wert ist ein zentraler Begriff in der Startup-Finanzierung, insbesondere im Bereich Venture Capital und Private Equity. Er dient als Verhandlungsgrundlage zwischen Gründern und Investoren und ist entscheidend für die Bestimmung der prozentualen Anteile, die Investoren für ihr Kapital erhalten.

    Ein Beispiel verdeutlicht dies: Hat ein Startup einen Pre-Money-Wert von 4 Millionen Euro und ein Investor tätigt eine Investition von 1 Million Euro, so beträgt der Unternehmenswert nach der Investition (Post-Money-Wert) 5 Millionen Euro. Der Investor würde in diesem Fall 20 % des Unternehmens besitzen (1 Million Euro / 5 Millionen Euro). Ein höherer Pre-Money-Wert bedeutet, dass Gründer für die gleiche Investitionssumme weniger Eigenkapital abgeben müssen, was die Verwässerung ihrer Anteile beeinflusst.

    Der Pre-Money-Wert ist keine statische Größe; er verändert sich im Laufe der Entwicklung und des Wachstums eines Startups und reflektiert dessen Fortschritt und Marktposition. Einflussfaktoren auf diese Bewertung umfassen das Geschäftsmodell, das Marktpotenzial, die Qualität des Teams, die Technologie, bisherige Leistungen, Wachstumsaussichten und Traktionsmetriken wie das Kundenwachstum. Bei jungen Startups, die oft noch keine umfassenden historischen Finanzdaten aufweisen, basiert die Bewertung häufig stark auf qualitativen Daten und Finanzprognosen.

    Der Pre-Money-Wert unterscheidet sich vom Post-Money-Wert, welcher den Unternehmenswert nach der getätigten Investition darstellt. Der Post-Money-Wert ergibt sich einfach aus der Addition des Pre-Money-Werts und der Investitionssumme. Das Verständnis beider Werte ist sowohl für Gründer zur Festlegung realistischer Erwartungen bei der Kapitalbeschaffung als auch für Investoren zur Einschätzung ihrer potenziellen Rendite von entscheidender Bedeutung.

    Verwandte Begriffe

    Post-Money-Wert
    Unternehmensbewertung
    Finanzierungsrunde
    Equity Dilution (Verwässerung)
    Venture Capital