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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    309

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    263

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    258

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    230

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    219

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    188

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    176

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    167

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    138

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    116

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    107

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    103

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Preissetzungsmacht

    12 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 9. April 2026

    Preissetzungsmacht ist die Fähigkeit eines Unternehmens, die Preise für seine Produkte oder Dienstleistungen zu erhöhen oder zu senken, ohne dass dies zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Nachfrage oder des Marktanteils führt. Sie beschreibt die Möglichkeit einer Wirtschaftseinheit, aufgrund von Faktoren wie einem (Quasi-)Monopol oder starken Markenpräferenzen die Angebotspreise in einem bestimmten Rahmen selbst zu bestimmen.

    Ausführliche Erklärung

    Das Ausmaß der Preissetzungsmacht eines Unternehmens hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Marktstruktur, der Grad der Produktdifferenzierung, bestehende Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber und die Verfügbarkeit von Substitutionsprodukten. Unternehmen mit hoher Preissetzungsmacht können höhere Gewinnmargen erzielen und sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten sichern, da sie Preissteigerungen ohne signifikanten Nachfragerückgang durchsetzen können.

    Ein wesentlicher Aspekt der Preissetzungsmacht ist ihre Auswirkung auf die Preiselastizität der Nachfrage. Unternehmen mit starker Preissetzungsmacht sehen sich einer geringeren Preiselastizität gegenüber, was bedeutet, dass die Nachfrage nach ihren Produkten oder Dienstleistungen weniger empfindlich auf Preisänderungen reagiert. Dies ermöglicht es ihnen, gestiegene Kosten, beispielsweise durch Inflation oder höhere Rohstoffpreise, an die Kunden weiterzugeben und so ihre Profitabilität zu erhalten oder sogar zu steigern.

    Beispiele für Unternehmen mit ausgeprägter Preissetzungsmacht sind Technologiekonzerne wie Apple, die aufgrund hoher Nachfrage, einer starken Marke und Kundenloyalität Premium-Preise für Produkte wie iPhones oder MacBooks verlangen können. Auch Unternehmen wie Microsoft mit seinen Betriebssystemen und Office-Software oder Konsumgüterriesen wie Coca-Cola und Nestlé verfügen über eine starke Preissetzungsmacht, da ihre Produkte oft als unverzichtbar angesehen werden oder eine hohe Markenbindung besteht.

    Preissetzungsmacht ist ein entscheidender Indikator für die Stärke und Einzigartigkeit eines Geschäftsmodells. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Gewinnmargen auch in Zeiten steigender Kosten oder wirtschaftlicher Abschwünge stabil zu halten. Für Investoren ist die Identifizierung von Unternehmen mit starker Preissetzungsmacht eine bewährte Strategie, da diese in der Regel höhere Gewinne und Margen erzielen können.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Preissetzungsmacht

    12 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 9. April 2026

    Definition

    Preissetzungsmacht ist die Fähigkeit eines Unternehmens, die Preise für seine Produkte oder Dienstleistungen zu erhöhen oder zu senken, ohne dass dies zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Nachfrage oder des Marktanteils führt. Sie beschreibt die Möglichkeit einer Wirtschaftseinheit, aufgrund von Faktoren wie einem (Quasi-)Monopol oder starken Markenpräferenzen die Angebotspreise in einem bestimmten Rahmen selbst zu bestimmen.

    Detaillierte Erklärung

    Das Ausmaß der Preissetzungsmacht eines Unternehmens hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Marktstruktur, der Grad der Produktdifferenzierung, bestehende Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber und die Verfügbarkeit von Substitutionsprodukten. Unternehmen mit hoher Preissetzungsmacht können höhere Gewinnmargen erzielen und sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten sichern, da sie Preissteigerungen ohne signifikanten Nachfragerückgang durchsetzen können.

    Ein wesentlicher Aspekt der Preissetzungsmacht ist ihre Auswirkung auf die Preiselastizität der Nachfrage. Unternehmen mit starker Preissetzungsmacht sehen sich einer geringeren Preiselastizität gegenüber, was bedeutet, dass die Nachfrage nach ihren Produkten oder Dienstleistungen weniger empfindlich auf Preisänderungen reagiert. Dies ermöglicht es ihnen, gestiegene Kosten, beispielsweise durch Inflation oder höhere Rohstoffpreise, an die Kunden weiterzugeben und so ihre Profitabilität zu erhalten oder sogar zu steigern.

    Beispiele für Unternehmen mit ausgeprägter Preissetzungsmacht sind Technologiekonzerne wie Apple, die aufgrund hoher Nachfrage, einer starken Marke und Kundenloyalität Premium-Preise für Produkte wie iPhones oder MacBooks verlangen können. Auch Unternehmen wie Microsoft mit seinen Betriebssystemen und Office-Software oder Konsumgüterriesen wie Coca-Cola und Nestlé verfügen über eine starke Preissetzungsmacht, da ihre Produkte oft als unverzichtbar angesehen werden oder eine hohe Markenbindung besteht.

    Preissetzungsmacht ist ein entscheidender Indikator für die Stärke und Einzigartigkeit eines Geschäftsmodells. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Gewinnmargen auch in Zeiten steigender Kosten oder wirtschaftlicher Abschwünge stabil zu halten. Für Investoren ist die Identifizierung von Unternehmen mit starker Preissetzungsmacht eine bewährte Strategie, da diese in der Regel höhere Gewinne und Margen erzielen können.

    Verwandte Begriffe

    Marktmacht
    Wettbewerbsvorteil
    Preiselastizität der Nachfrage
    Marktanteil
    Produktdifferenzierung