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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Marktkapitalisierung

    126

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Künstliche Intelligenz (KI)

    119

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Volatilität

    103

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    S&p 500

    90

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Federal Reserve

    83

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    78

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    66

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Kursziel

    66

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Regierungsstillstand

    51

    Ein Regierungsstillstand (Government Shutdown) ist ein temporärer Verwaltungsstillstand, der eintritt, wenn die Legislative keine Gesetze zur Finanzierung der Exekutive verabschiedet, wodurch ein Großteil der staatlichen Aktivitäten und Dienstleistungen eingestellt wird. Dies geschieht typischerweise, wenn sich die politischen Parteien nicht auf einen Haushalt oder eine Übergangsfinanzierung einigen können, bevor die bestehenden Mittel auslaufen.

    Basispunkte

    50

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    48

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    47

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Alle Begriffe

    Private-Equity-Firma

    6 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 30. Dezember 2025

    Eine Private-Equity-Firma ist eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft, die Kapital von Investoren einsammelt, um es in nicht börsennotierte Unternehmen zu investieren. Ihr primäres Ziel ist es, den Wert dieser Unternehmen aktiv zu steigern und die Beteiligungen nach einigen Jahren gewinnbringend zu veräußern.

    Ausführliche Erklärung

    Private-Equity-Firmen agieren als Fondsmanager, die Kapital von institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds, Versicherungen und vermögenden Privatpersonen in geschlossenen Fonds bündeln. Mit diesem gesammelten Kapital erwerben sie Anteile an privaten Unternehmen, die nicht an öffentlichen Börsen gehandelt werden. Die Investitionen sind in der Regel langfristig angelegt, oft mit einer Haltedauer von drei bis sieben Jahren, und erfordern hohe Mindestinvestitionen.

    Ein wesentliches Merkmal von Private-Equity-Firmen ist ihr aktives Management und ihr Einfluss auf die Unternehmensführung und -strategie der Portfoliounternehmen. Sie arbeiten eng mit dem Management zusammen, um den Unternehmenswert durch operative Verbesserungen, Kostensenkungen, Effizienzsteigerungen, Wachstumsstrategien wie Marktexpansion oder die Einführung neuer Produkte sowie finanzielle Restrukturierungen zu steigern. Beispiele für Unternehmen, die von Private-Equity-Gesellschaften erworben wurden, sind die Fast-Food-Kette Burger King oder der Outdoor-Kleidungshersteller Jack Wolfskin.

    Das ultimative Ziel ist die Erzielung hoher Renditen für die Investoren durch den erfolgreichen "Exit", also den Verkauf der Beteiligung. Gängige Exit-Strategien umfassen den Börsengang (Initial Public Offering, IPO), den Verkauf an strategische Käufer oder den Weiterverkauf an andere Finanzinvestoren. Private Equity ist ein Oberbegriff für verschiedene Beteiligungsstrategien, die sich über unterschiedliche Unternehmensphasen erstrecken, von der Gründungsphase bis zur Restrukturierung etablierter Unternehmen.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

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    Private-Equity-Firma

    6 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 30. Dezember 2025

    Definition

    Eine Private-Equity-Firma ist eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft, die Kapital von Investoren einsammelt, um es in nicht börsennotierte Unternehmen zu investieren. Ihr primäres Ziel ist es, den Wert dieser Unternehmen aktiv zu steigern und die Beteiligungen nach einigen Jahren gewinnbringend zu veräußern.

    Detaillierte Erklärung

    Private-Equity-Firmen agieren als Fondsmanager, die Kapital von institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds, Versicherungen und vermögenden Privatpersonen in geschlossenen Fonds bündeln. Mit diesem gesammelten Kapital erwerben sie Anteile an privaten Unternehmen, die nicht an öffentlichen Börsen gehandelt werden. Die Investitionen sind in der Regel langfristig angelegt, oft mit einer Haltedauer von drei bis sieben Jahren, und erfordern hohe Mindestinvestitionen.

    Ein wesentliches Merkmal von Private-Equity-Firmen ist ihr aktives Management und ihr Einfluss auf die Unternehmensführung und -strategie der Portfoliounternehmen. Sie arbeiten eng mit dem Management zusammen, um den Unternehmenswert durch operative Verbesserungen, Kostensenkungen, Effizienzsteigerungen, Wachstumsstrategien wie Marktexpansion oder die Einführung neuer Produkte sowie finanzielle Restrukturierungen zu steigern. Beispiele für Unternehmen, die von Private-Equity-Gesellschaften erworben wurden, sind die Fast-Food-Kette Burger King oder der Outdoor-Kleidungshersteller Jack Wolfskin.

    Das ultimative Ziel ist die Erzielung hoher Renditen für die Investoren durch den erfolgreichen "Exit", also den Verkauf der Beteiligung. Gängige Exit-Strategien umfassen den Börsengang (Initial Public Offering, IPO), den Verkauf an strategische Käufer oder den Weiterverkauf an andere Finanzinvestoren. Private Equity ist ein Oberbegriff für verschiedene Beteiligungsstrategien, die sich über unterschiedliche Unternehmensphasen erstrecken, von der Gründungsphase bis zur Restrukturierung etablierter Unternehmen.

    Verwandte Begriffe

    Venture Capital
    Leveraged Buyout (LBO)
    Growth Capital
    Institutionelle Investoren
    Exit-Strategie