🍪 Cookie-Einstellungen

    Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Präferenzen zu speichern und unsere Website zu verbessern. Mit „Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Analytics- und Werbe-Cookies zu. Mit „Nur notwendige" werden ausschließlich technisch erforderliche Cookies gesetzt.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    239

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    210

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    195

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    178

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    154

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    142

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    132

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    128

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    99

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    91

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    83

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    72

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Alle Begriffe

    Registered Direct Offering

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2025

    Ein Registered Direct Offering (RDO) ist eine hybride Wertpapieremission, bei der ein Unternehmen registrierte Wertpapiere direkt an eine ausgewählte Gruppe von Investoren, typischerweise institutionelle Anleger, verkauft. Obwohl es Merkmale einer Privatplatzierung aufweist, handelt es sich um ein öffentliches Angebot, bei dem die ausgegebenen Aktien sofort frei handelbar sind.

    Ausführliche Erklärung

    Ein Registered Direct Offering (RDO) kombiniert Elemente eines öffentlichen Angebots mit denen einer Privatplatzierung. Im Gegensatz zu einer traditionellen, vollständig gezeichneten Emission, bei der ein Underwriter die Wertpapiere kauft und weiterverkauft, werden bei einem RDO die Wertpapiere direkt vom Emittenten an die Investoren verkauft. Ein Platzierungsagent wird in der Regel auf "Best Efforts"-Basis beauftragt, um die Wertpapiere vertraulich an eine gezielte Gruppe institutioneller Investoren zu vermarkten. Dies ermöglicht es dem Emittenten, das Marktinteresse diskret zu testen, ohne den Aktienkurs durch eine öffentliche Ankündigung zu beeinflussen.

    Für Emittenten bietet ein RDO mehrere Vorteile. Es ermöglicht eine schnelle Kapitalbeschaffung, oft innerhalb kurzer Zeit, was es zu einer attraktiven Option in volatilen Märkten macht. Die vertrauliche Vermarktung verhindert spekulativen Handel, der häufig mit vollständig vermarkteten Folgeemissionen einhergeht. Zudem sind die Preisabschläge bei RDOs tendenziell geringer als bei Private Investments in Public Equity (PIPEs), da die Aktien sofort frei handelbar sind und Investoren keinen Liquiditätsabschlag fordern müssen. Dies kann auch dazu beitragen, den Anteil institutioneller Anleger am Unternehmen zu erhöhen.

    Die Durchführung eines RDO erfordert, dass der Emittent eine wirksame Registrierungserklärung, oft eine Shelf Registration auf Formular S-3, bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hinterlegt hat. Diese "Shelf Registration" erlaubt es dem Unternehmen, bei günstigen Marktbedingungen schnell auf registrierte Aktien zurückzugreifen. Kleinere Emittenten müssen jedoch die "Baby Shelf"-Regeln beachten, die die Größe aller Emissionen über einen rollierenden Zwölfmonatszeitraum auf ein Drittel ihrer aktuellen Marktkapitalisierung für Nicht-Affiliates begrenzen können. Zudem kann eine Aktionärszustimmung erforderlich sein, wenn mehr als 20 % der ausstehenden Stammaktien ausgegeben werden.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

    Affiliate-Hinweis

    Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht.