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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    240

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    211

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    195

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    179

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    154

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    142

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    133

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    128

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    99

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    91

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    83

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    72

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Alle Begriffe

    Regressiv

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2026

    Ein Finanzbegriff ist "regressiv", wenn die prozentuale Belastung mit zunehmender Bemessungsgrundlage (z.B. Einkommen oder Konsum) abnimmt. Dies bedeutet, dass Personen mit geringerem Einkommen einen höheren Anteil ihres Einkommens für die betreffende Abgabe aufwenden müssen als Personen mit höherem Einkommen.

    Ausführliche Erklärung

    Im Finanzwesen bezieht sich der Begriff "regressiv" hauptsächlich auf Steuern und Abgaben. Eine regressive Steuer zeichnet sich dadurch aus, dass der Durchschnittssteuersatz sinkt, je höher das zu versteuernde Einkommen oder Vermögen ist. Dies führt zu einer Umverteilung der Last, bei der einkommensschwächere Haushalte im Verhältnis zu ihrem Einkommen stärker belastet werden als einkommensstärkere Haushalte.

    Ein klassisches Beispiel für eine regressive Steuer ist die Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer. Obwohl der Steuersatz für alle gleich ist (z.B. 19%), geben Personen mit geringerem Einkommen einen größeren Teil ihres gesamten Einkommens für Konsum aus. Folglich zahlen sie einen höheren Prozentsatz ihres Einkommens als Umsatzsteuer, während wohlhabendere Personen einen größeren Teil ihres Einkommens sparen oder investieren, was nicht direkt der Umsatzsteuer unterliegt.

    Verbrauchsteuern auf spezifische Güter wie Tabak, Alkohol oder Benzin sind ebenfalls typischerweise regressiv. Unabhängig vom Einkommen zahlen alle Konsumenten den gleichen Steuerbetrag pro Einheit des Produkts. Da einkommensschwächere Haushalte oft einen größeren Anteil ihres Einkommens für solche Güter ausgeben, trifft sie die Steuer proportional härter. Auch Sozialabgaben, die nur bis zu einer bestimmten Beitragsbemessungsgrenze erhoben werden, können einen regressiven Effekt haben, da Einkommen oberhalb dieser Grenze nicht mehr besteuert wird und somit der Durchschnittssatz für höhere Einkommen sinkt.

    Im Gegensatz dazu steht die progressive Besteuerung, bei der der Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt, und die proportionale Besteuerung, bei der der Steuersatz über alle Einkommensstufen hinweg konstant bleibt. Die Regressivität einer Steuer kann unbeabsichtigt sein oder als politisches Instrument zur Lenkung des Konsumverhaltens (z.B. bei "Sündensteuern") eingesetzt werden, wobei Ökonomen oft die Gesamtprogressivität des Steuersystems als wichtiger erachten als die einzelner Steuern.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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