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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    230

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    208

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    194

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    171

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    151

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    136

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Kursziel

    127

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    S&p 500

    126

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    97

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    88

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    81

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    72

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Alle Begriffe

    Retail-Investing

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2025

    Retail-Investing bezeichnet die Anlage von Kapital durch einzelne, nicht-professionelle Anleger für persönliche finanzielle Ziele, im Gegensatz zu institutionellen Investoren, die im Auftrag von Organisationen handeln. Diese individuellen Anleger kaufen und verkaufen Wertpapiere typischerweise über Online-Broker oder traditionelle Maklerfirmen.

    Ausführliche Erklärung

    Retail-Investing umfasst die Aktivitäten von Privatpersonen, die ihr eigenes Geld in Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und ETFs investieren. Im Gegensatz zu institutionellen Anlegern, die große Summen im Namen von Unternehmen, Fonds oder anderen Organisationen bewegen, tätigen Retail-Investoren in der Regel kleinere Transaktionen. Ihre Anlageziele reichen von der Altersvorsorge über die Finanzierung von Bildung bis hin zur Vermögensbildung.

    Die Zugänglichkeit zum Retail-Investing hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, insbesondere durch das Aufkommen von Online-Brokern und Trading-Apps, die oft niedrigere Gebühren oder sogar provisionsfreien Handel anbieten. Dies hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen aktiv am Finanzmarkt teilnehmen. Retail-Investoren können ihre Anlagen selbst verwalten oder die Dienste eines Finanzberaters in Anspruch nehmen, der Anlageentscheidungen für sie trifft.

    Obwohl Retail-Investoren typischerweise kleinere Beträge investieren, kann ihre kollektive Aktivität einen erheblichen Einfluss auf einzelne Aktien und den Gesamtmarkt haben. Ein Beispiel hierfür ist der Anstieg sogenannter "Meme-Stocks", der durch die gebündelte Kaufkraft von Retail-Investoren ausgelöst wurde. Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) spielt eine wichtige Rolle beim Schutz von Retail-Investoren, indem sie Wertpapiergesetze durchsetzt und Bildungsressourcen bereitstellt, um faire Marktbedingungen zu gewährleisten.

    Retail-Investoren haben vielfältige Anlagestrategien, die von langfristigen Anlagen in "Blue-Chip"-Unternehmen bis hin zu spekulativeren Day-Trading-Aktivitäten reichen können. Viele bevorzugen diversifizierte Portfolios durch Investitionen in ETFs, die Anteile an vielen Unternehmen bündeln. Trotz der zunehmenden Möglichkeiten müssen Retail-Investoren oft höhere Gebühren oder Provisionen für ihre Trades zahlen, obwohl viele Online-Broker diese Kosten für Kleinanleger reduzieren oder eliminieren.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

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    Retail-Investing

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2025

    Definition

    Retail-Investing bezeichnet die Anlage von Kapital durch einzelne, nicht-professionelle Anleger für persönliche finanzielle Ziele, im Gegensatz zu institutionellen Investoren, die im Auftrag von Organisationen handeln. Diese individuellen Anleger kaufen und verkaufen Wertpapiere typischerweise über Online-Broker oder traditionelle Maklerfirmen.

    Detaillierte Erklärung

    Retail-Investing umfasst die Aktivitäten von Privatpersonen, die ihr eigenes Geld in Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und ETFs investieren. Im Gegensatz zu institutionellen Anlegern, die große Summen im Namen von Unternehmen, Fonds oder anderen Organisationen bewegen, tätigen Retail-Investoren in der Regel kleinere Transaktionen. Ihre Anlageziele reichen von der Altersvorsorge über die Finanzierung von Bildung bis hin zur Vermögensbildung.

    Die Zugänglichkeit zum Retail-Investing hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, insbesondere durch das Aufkommen von Online-Brokern und Trading-Apps, die oft niedrigere Gebühren oder sogar provisionsfreien Handel anbieten. Dies hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen aktiv am Finanzmarkt teilnehmen. Retail-Investoren können ihre Anlagen selbst verwalten oder die Dienste eines Finanzberaters in Anspruch nehmen, der Anlageentscheidungen für sie trifft.

    Obwohl Retail-Investoren typischerweise kleinere Beträge investieren, kann ihre kollektive Aktivität einen erheblichen Einfluss auf einzelne Aktien und den Gesamtmarkt haben. Ein Beispiel hierfür ist der Anstieg sogenannter "Meme-Stocks", der durch die gebündelte Kaufkraft von Retail-Investoren ausgelöst wurde. Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) spielt eine wichtige Rolle beim Schutz von Retail-Investoren, indem sie Wertpapiergesetze durchsetzt und Bildungsressourcen bereitstellt, um faire Marktbedingungen zu gewährleisten.

    Retail-Investoren haben vielfältige Anlagestrategien, die von langfristigen Anlagen in "Blue-Chip"-Unternehmen bis hin zu spekulativeren Day-Trading-Aktivitäten reichen können. Viele bevorzugen diversifizierte Portfolios durch Investitionen in ETFs, die Anteile an vielen Unternehmen bündeln. Trotz der zunehmenden Möglichkeiten müssen Retail-Investoren oft höhere Gebühren oder Provisionen für ihre Trades zahlen, obwohl viele Online-Broker diese Kosten für Kleinanleger reduzieren oder eliminieren.

    Verwandte Begriffe

    Institutioneller Investor
    Wertpapiere
    Brokerage-Konto
    Aktienmarkt
    Diversifikation