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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    346

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    295

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    279

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    246

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    229

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    203

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    196

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    180

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    169

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    121

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    118

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    112

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Sitzbasierte Preisgestaltung

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 10. April 2026

    Sitzbasierte Preisgestaltung ist ein Preismodell, bei dem die Kosten für eine Software oder Dienstleistung durch die Anzahl der einzelnen Nutzer ("Sitze") bestimmt werden, die Zugang dazu haben. Jeder Nutzer benötigt eine eigene Lizenz oder ein Abonnement, wobei die Gesamtkosten mit der Anzahl der Mitarbeiter skalieren.

    Ausführliche Erklärung

    Bei der sitzbasierten Preisgestaltung zahlen Kunden für eine spezifische Anzahl von Nutzern, wobei jeder Nutzer eine eigene Lizenz erhält und der Gesamtpreis mit der Hinzufügung weiterer Sitze steigt. Dieses Modell war lange Zeit der Standard in der Software-as-a-Service (SaaS)-Branche, da es sowohl für Anbieter als auch für Kunden einfach zu verstehen und zu prognostizieren ist. Es fördert die Kundenbindung, da die Kosten nicht unerwartet schwanken, und schafft eine natürliche Expansionsmöglichkeit, da Unternehmen mit wachsender Mitarbeiterzahl automatisch mehr Sitze benötigen.

    Die Einfachheit und Vorhersehbarkeit der sitzbasierten Preisgestaltung machen sie attraktiv für Unternehmen, die ihre Ausgaben planen müssen, und für Anbieter, die stabile Einnahmen prognostizieren möchten. Zudem kann dieses Modell für Unternehmen kostensparend sein, da sie nur die tatsächlich benötigten Sitze erwerben, ohne unnötige Lizenzen zu bezahlen. Es richtet die Anreize auf die breite Akzeptanz des Produkts innerhalb einer Organisation aus, da mehr Nutzer, die das Produkt verwenden, in kollaborativen Umgebungen oft einen höheren Wert schaffen.

    Allerdings stößt die sitzbasierte Preisgestaltung zunehmend an ihre Grenzen, insbesondere mit der Entwicklung neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und sich ändernden Nutzungsmustern. Wenn der Wert einer Software stärker durch die tatsächliche Nutzung oder den erzielten Output als durch die Anzahl der Nutzer bestimmt wird, kann dieses Modell ineffizient werden. Beispielsweise kann der Einsatz von KI die Arbeitslast erhöhen, während die Anzahl der benötigten Benutzerlogins sinkt, was zu einem Rückgang der Einnahmen bei sitzbasierten Modellen führen kann.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass Kunden möglicherweise versuchen, die Nutzung zu begrenzen oder Sitze zu teilen, um Kosten zu kontrollieren, was zu Umsatzverlusten für die Anbieter führen kann. Dies kann auch dazu führen, dass Kunden für ungenutzte Sitze bezahlen, was die Kosteneffizienz aus Kundensicht mindert. Aus diesen Gründen gehen viele Unternehmen dazu über, hybride Preismodelle einzuführen, die sitzbasierte Komponenten mit nutzungsbasierten Elementen kombinieren, um den sich wandelnden Wertmetriken besser gerecht zu werden.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

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    Sitzbasierte Preisgestaltung

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 10. April 2026

    Definition

    Sitzbasierte Preisgestaltung ist ein Preismodell, bei dem die Kosten für eine Software oder Dienstleistung durch die Anzahl der einzelnen Nutzer ("Sitze") bestimmt werden, die Zugang dazu haben. Jeder Nutzer benötigt eine eigene Lizenz oder ein Abonnement, wobei die Gesamtkosten mit der Anzahl der Mitarbeiter skalieren.

    Detaillierte Erklärung

    Bei der sitzbasierten Preisgestaltung zahlen Kunden für eine spezifische Anzahl von Nutzern, wobei jeder Nutzer eine eigene Lizenz erhält und der Gesamtpreis mit der Hinzufügung weiterer Sitze steigt. Dieses Modell war lange Zeit der Standard in der Software-as-a-Service (SaaS)-Branche, da es sowohl für Anbieter als auch für Kunden einfach zu verstehen und zu prognostizieren ist. Es fördert die Kundenbindung, da die Kosten nicht unerwartet schwanken, und schafft eine natürliche Expansionsmöglichkeit, da Unternehmen mit wachsender Mitarbeiterzahl automatisch mehr Sitze benötigen.

    Die Einfachheit und Vorhersehbarkeit der sitzbasierten Preisgestaltung machen sie attraktiv für Unternehmen, die ihre Ausgaben planen müssen, und für Anbieter, die stabile Einnahmen prognostizieren möchten. Zudem kann dieses Modell für Unternehmen kostensparend sein, da sie nur die tatsächlich benötigten Sitze erwerben, ohne unnötige Lizenzen zu bezahlen. Es richtet die Anreize auf die breite Akzeptanz des Produkts innerhalb einer Organisation aus, da mehr Nutzer, die das Produkt verwenden, in kollaborativen Umgebungen oft einen höheren Wert schaffen.

    Allerdings stößt die sitzbasierte Preisgestaltung zunehmend an ihre Grenzen, insbesondere mit der Entwicklung neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und sich ändernden Nutzungsmustern. Wenn der Wert einer Software stärker durch die tatsächliche Nutzung oder den erzielten Output als durch die Anzahl der Nutzer bestimmt wird, kann dieses Modell ineffizient werden. Beispielsweise kann der Einsatz von KI die Arbeitslast erhöhen, während die Anzahl der benötigten Benutzerlogins sinkt, was zu einem Rückgang der Einnahmen bei sitzbasierten Modellen führen kann.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass Kunden möglicherweise versuchen, die Nutzung zu begrenzen oder Sitze zu teilen, um Kosten zu kontrollieren, was zu Umsatzverlusten für die Anbieter führen kann. Dies kann auch dazu führen, dass Kunden für ungenutzte Sitze bezahlen, was die Kosteneffizienz aus Kundensicht mindert. Aus diesen Gründen gehen viele Unternehmen dazu über, hybride Preismodelle einzuführen, die sitzbasierte Komponenten mit nutzungsbasierten Elementen kombinieren, um den sich wandelnden Wertmetriken besser gerecht zu werden.

    Verwandte Begriffe

    Nutzungsbasierte Preisgestaltung
    Hybride Preisgestaltung
    Wertbasierte Preisgestaltung
    Gestaffelte Preisgestaltung
    Dynamische Preisgestaltung