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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    343

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    293

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    278

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    243

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    228

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    203

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    194

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    180

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    168

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    121

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    117

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    112

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Snap-Leistungen (supplemental Nutrition Assistance Program)

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 11. November 2025

    SNAP-Leistungen (Supplemental Nutrition Assistance Program) sind ein US-amerikanisches Bundesprogramm, das einkommensschwachen Haushalten finanzielle Unterstützung beim Kauf von Lebensmitteln bietet, um eine ausreichende Ernährung und Gesundheit zu gewährleisten. Die Leistungen werden elektronisch über eine Electronic Benefits Transfer (EBT)-Karte bereitgestellt, die wie eine Debitkarte in teilnehmenden Lebensmittelgeschäften verwendet werden kann.

    Ausführliche Erklärung

    Das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP), früher bekannt als Food Stamp Program, ist das größte Ernährungsprogramm in den Vereinigten Staaten und ein zentraler Bestandteil des sozialen Sicherungssystems für einkommensschwache Amerikaner. Es wird vom U.S. Department of Agriculture (USDA) über den Food and Nutrition Service (FNS) verwaltet, wobei die Leistungen von den jeweiligen Sozialämtern der Bundesstaaten ausgegeben werden. Das Programm zielt darauf ab, die Kaufkraft für Lebensmittel zu erhöhen, damit berechtigte Haushalte eine ernährungsphysiologisch angemessene und kostengünstige Ernährung erhalten können.

    Die Berechtigung für SNAP-Leistungen basiert auf finanziellen Kriterien, Arbeitsanforderungen und manchmal auch auf kategorialen Tests. Die meisten Haushalte müssen sowohl Brutto- als auch Nettoeinkommensgrenzen einhalten, die sich nach der Haushaltsgröße richten und jährlich angepasst werden. Zum Beispiel muss das Bruttomonatseinkommen in der Regel 130 % des Bundesarmutsniveaus (Federal Poverty Level, FPL) oder weniger betragen, und das Nettoeinkommen muss 100 % des FPL oder weniger betragen. Für Haushalte mit älteren oder behinderten Mitgliedern können abweichende Einkommens- und Vermögensgrenzen gelten. Darüber hinaus gibt es in einigen Staaten Vermögensgrenzen für flüssige Mittel wie Bargeld oder Bankguthaben, wobei bestimmte Vermögenswerte wie das Eigenheim und das Grundstück nicht angerechnet werden.

    Die Höhe der monatlichen SNAP-Leistungen wird berechnet, indem 30 % des Nettoeinkommens des Haushalts vom maximalen Leistungsbetrag für die jeweilige Haushaltsgröße abgezogen werden. Haushalte ohne Nettoeinkommen erhalten den maximalen Leistungsbetrag. Diese Leistungen werden auf eine Electronic Benefits Transfer (EBT)-Karte geladen, die wie eine Debitkarte zum Kauf von Lebensmitteln in autorisierten Einzelhandelsgeschäften verwendet werden kann. SNAP-Leistungen können nicht für nicht-essentielle Artikel wie Alkohol, Tabak oder warme Speisen verwendet werden.

    Finanziell gesehen helfen SNAP-Leistungen den Empfängern, Geld zu sparen und ihr Budget zu strecken, indem sie einen Teil der Lebensmittelkosten decken. Die dadurch freigesetzten Mittel können für andere wesentliche Ausgaben wie Miete, Nebenkosten oder Reparaturen verwendet werden. Das Programm hat auch positive Auswirkungen auf die lokale und nationale Wirtschaft, da die erhöhte Kaufkraft der Begünstigten die Ausgaben bei Lebensmittelhändlern und darüber hinaus ankurbelt. Es trägt zur Verringerung von Armut und Ernährungsunsicherheit bei und macht einen relativ kleinen Anteil des Bundeshaushalts aus.

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    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Snap-Leistungen (supplemental Nutrition Assistance Program)

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 11. November 2025

    Definition

    SNAP-Leistungen (Supplemental Nutrition Assistance Program) sind ein US-amerikanisches Bundesprogramm, das einkommensschwachen Haushalten finanzielle Unterstützung beim Kauf von Lebensmitteln bietet, um eine ausreichende Ernährung und Gesundheit zu gewährleisten. Die Leistungen werden elektronisch über eine Electronic Benefits Transfer (EBT)-Karte bereitgestellt, die wie eine Debitkarte in teilnehmenden Lebensmittelgeschäften verwendet werden kann.

    Detaillierte Erklärung

    Das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP), früher bekannt als Food Stamp Program, ist das größte Ernährungsprogramm in den Vereinigten Staaten und ein zentraler Bestandteil des sozialen Sicherungssystems für einkommensschwache Amerikaner. Es wird vom U.S. Department of Agriculture (USDA) über den Food and Nutrition Service (FNS) verwaltet, wobei die Leistungen von den jeweiligen Sozialämtern der Bundesstaaten ausgegeben werden. Das Programm zielt darauf ab, die Kaufkraft für Lebensmittel zu erhöhen, damit berechtigte Haushalte eine ernährungsphysiologisch angemessene und kostengünstige Ernährung erhalten können.

    Die Berechtigung für SNAP-Leistungen basiert auf finanziellen Kriterien, Arbeitsanforderungen und manchmal auch auf kategorialen Tests. Die meisten Haushalte müssen sowohl Brutto- als auch Nettoeinkommensgrenzen einhalten, die sich nach der Haushaltsgröße richten und jährlich angepasst werden. Zum Beispiel muss das Bruttomonatseinkommen in der Regel 130 % des Bundesarmutsniveaus (Federal Poverty Level, FPL) oder weniger betragen, und das Nettoeinkommen muss 100 % des FPL oder weniger betragen. Für Haushalte mit älteren oder behinderten Mitgliedern können abweichende Einkommens- und Vermögensgrenzen gelten. Darüber hinaus gibt es in einigen Staaten Vermögensgrenzen für flüssige Mittel wie Bargeld oder Bankguthaben, wobei bestimmte Vermögenswerte wie das Eigenheim und das Grundstück nicht angerechnet werden.

    Die Höhe der monatlichen SNAP-Leistungen wird berechnet, indem 30 % des Nettoeinkommens des Haushalts vom maximalen Leistungsbetrag für die jeweilige Haushaltsgröße abgezogen werden. Haushalte ohne Nettoeinkommen erhalten den maximalen Leistungsbetrag. Diese Leistungen werden auf eine Electronic Benefits Transfer (EBT)-Karte geladen, die wie eine Debitkarte zum Kauf von Lebensmitteln in autorisierten Einzelhandelsgeschäften verwendet werden kann. SNAP-Leistungen können nicht für nicht-essentielle Artikel wie Alkohol, Tabak oder warme Speisen verwendet werden.

    Finanziell gesehen helfen SNAP-Leistungen den Empfängern, Geld zu sparen und ihr Budget zu strecken, indem sie einen Teil der Lebensmittelkosten decken. Die dadurch freigesetzten Mittel können für andere wesentliche Ausgaben wie Miete, Nebenkosten oder Reparaturen verwendet werden. Das Programm hat auch positive Auswirkungen auf die lokale und nationale Wirtschaft, da die erhöhte Kaufkraft der Begünstigten die Ausgaben bei Lebensmittelhändlern und darüber hinaus ankurbelt. Es trägt zur Verringerung von Armut und Ernährungsunsicherheit bei und macht einen relativ kleinen Anteil des Bundeshaushalts aus.

    Verwandte Begriffe

    Electronic Benefits Transfer (EBT)
    Federal Poverty Level (FPL)
    Food Stamp Program
    Temporary Assistance for Needy Families (TANF)
    Supplemental Security Income (SSI)