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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    337

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    287

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    276

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    238

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    228

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    200

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    192

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    175

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    168

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    121

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    114

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    110

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Sparkonten

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 29. November 2025

    Sparkonten sind Bankkonten, die primär der sicheren Geldanlage und dem Vermögensaufbau dienen, indem sie auf das eingezahlte Guthaben Zinsen zahlen. Sie sind nicht für den täglichen Zahlungsverkehr vorgesehen und bieten in der Regel eine eingeschränkte Verfügbarkeit des Kapitals im Vergleich zu Girokonten.

    Ausführliche Erklärung

    Sparkonten sind eine klassische Form der Geldanlage, die es Sparern ermöglicht, Geld beiseitezulegen und dafür Zinserträge zu erhalten. Historisch wurden Sparkonten oft in Form eines Sparbuchs geführt, in dem alle Transaktionen manuell vermerkt wurden. Heute existieren sie auch als elektronische Konten, die online verwaltet werden können und oft eine SparCard für Abhebungen am Geldautomaten bieten. Der Hauptzweck eines Sparkontos ist das Sparen, nicht die Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs wie Überweisungen oder Lastschriften, wofür ein Girokonto genutzt wird.

    Ein wesentlicher Vorteil von Sparkonten ist die hohe Sicherheit der Einlagen. Guthaben auf Sparkonten sind in Deutschland und der gesamten Europäischen Union durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt. Dies macht sie zu einer risikoarmen Anlageform. Einzahlungen auf ein Sparkonto sind jederzeit möglich, oft auch durch regelmäßige Überweisungen vom Girokonto.

    Die Verfügbarkeit des Geldes auf einem Sparkonto ist im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto oft eingeschränkt. Beim klassischen Sparkonto gilt häufig eine Kündigungsfrist von drei Monaten für höhere Beträge, und monatlich können ohne Kündigung meist nur bis zu 2.000 Euro abgehoben werden. Für Abhebungen über diesem Betrag können Vorschusszinsen anfallen oder eine Kündigung erforderlich sein. Zinserträge aus Sparkonten unterliegen der Abgeltungssteuer, wobei ein Sparerpauschbetrag genutzt werden kann, um Zinsen bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei zu erhalten.

    Ein Nachteil klassischer Sparkonten sind die oft geringen Zinssätze, die in der Regel unterhalb der Inflationsrate liegen können. Dies führt dazu, dass das angelegte Geld real an Kaufkraft verlieren kann. Aus diesem Grund suchen viele Sparer nach Alternativen mit attraktiveren Verzinsungen, wie Tages- oder Festgeldkonten. Trotzdem bleiben Sparkonten aufgrund ihrer Einfachheit und Sicherheit eine beliebte Option, insbesondere für risikoscheue Sparer oder als Rücklagenkonto.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Sparkonten

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 29. November 2025

    Definition

    Sparkonten sind Bankkonten, die primär der sicheren Geldanlage und dem Vermögensaufbau dienen, indem sie auf das eingezahlte Guthaben Zinsen zahlen. Sie sind nicht für den täglichen Zahlungsverkehr vorgesehen und bieten in der Regel eine eingeschränkte Verfügbarkeit des Kapitals im Vergleich zu Girokonten.

    Detaillierte Erklärung

    Sparkonten sind eine klassische Form der Geldanlage, die es Sparern ermöglicht, Geld beiseitezulegen und dafür Zinserträge zu erhalten. Historisch wurden Sparkonten oft in Form eines Sparbuchs geführt, in dem alle Transaktionen manuell vermerkt wurden. Heute existieren sie auch als elektronische Konten, die online verwaltet werden können und oft eine SparCard für Abhebungen am Geldautomaten bieten. Der Hauptzweck eines Sparkontos ist das Sparen, nicht die Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs wie Überweisungen oder Lastschriften, wofür ein Girokonto genutzt wird.

    Ein wesentlicher Vorteil von Sparkonten ist die hohe Sicherheit der Einlagen. Guthaben auf Sparkonten sind in Deutschland und der gesamten Europäischen Union durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt. Dies macht sie zu einer risikoarmen Anlageform. Einzahlungen auf ein Sparkonto sind jederzeit möglich, oft auch durch regelmäßige Überweisungen vom Girokonto.

    Die Verfügbarkeit des Geldes auf einem Sparkonto ist im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto oft eingeschränkt. Beim klassischen Sparkonto gilt häufig eine Kündigungsfrist von drei Monaten für höhere Beträge, und monatlich können ohne Kündigung meist nur bis zu 2.000 Euro abgehoben werden. Für Abhebungen über diesem Betrag können Vorschusszinsen anfallen oder eine Kündigung erforderlich sein. Zinserträge aus Sparkonten unterliegen der Abgeltungssteuer, wobei ein Sparerpauschbetrag genutzt werden kann, um Zinsen bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei zu erhalten.

    Ein Nachteil klassischer Sparkonten sind die oft geringen Zinssätze, die in der Regel unterhalb der Inflationsrate liegen können. Dies führt dazu, dass das angelegte Geld real an Kaufkraft verlieren kann. Aus diesem Grund suchen viele Sparer nach Alternativen mit attraktiveren Verzinsungen, wie Tages- oder Festgeldkonten. Trotzdem bleiben Sparkonten aufgrund ihrer Einfachheit und Sicherheit eine beliebte Option, insbesondere für risikoscheue Sparer oder als Rücklagenkonto.

    Verwandte Begriffe

    Girokonto
    Tagesgeldkonto
    Festgeldkonto
    Sparbuch
    Einlagensicherung