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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    331

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    282

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    273

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    236

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    226

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    198

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    186

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    174

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    160

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    120

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    110

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    108

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Staatsausgaben

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 8. Januar 2026

    Staatsausgaben sind die gesamten Ausgaben der öffentlichen Hand, die im Staatshaushalt eines Landes verzeichnet sind und der Finanzierung staatlicher Aufgaben dienen. Sie umfassen alle von Bund, Ländern, Kommunen sowie Sozialversicherungen getätigten Ausgaben.

    Ausführliche Erklärung

    Staatsausgaben stellen neben den Staatseinnahmen einen zentralen Bestandteil der Staatsfinanzen dar und sind ein wesentliches Instrument der Finanzpolitik. Sie dienen der Finanzierung vielfältiger staatlicher Aufgaben, darunter Investitionen in Infrastruktur wie Straßen und Bildungseinrichtungen, die Landesverteidigung sowie die Bereitstellung von Transferleistungen wie Sozialleistungen. Diese Ausgaben werden im Bundeshaushalt durch Staatseinnahmen, primär Steuern, und gegebenenfalls durch Kredite gedeckt.

    Die Staatsausgaben lassen sich nach ihrer ökonomischen Wirkung in konsumtive und investive Ausgaben unterteilen. Konsumtive Ausgaben sind solche, die von den empfangenden Wirtschaftssubjekten für Konsumzwecke verwendet werden, während investive Ausgaben direkte staatliche Investitionen darstellen oder solche bei den Empfängern anregen. Beispiele für Staatsausgaben umfassen Personalausgaben für Regierungsmitarbeiter, Sachkosten, Zins- und Tilgungszahlungen, Zuweisungen an Gebietskörperschaften, Subventionen an Unternehmen sowie umfangreiche Sozialleistungen wie Renten, Arbeitslosenunterstützung und Kindergeld.

    Im Bereich der Finanzpolitik sind Staatsausgaben ein wichtiges Instrument zur Beeinflussung der Wirtschaft und der Konjunktur. Durch eine expansive Ausgabenpolitik, beispielsweise durch erhöhte Investitionen in öffentliche Infrastruktur, kann die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stimuliert, Arbeitsplätze geschaffen und die Kaufkraft erhöht werden. Umgekehrt kann eine restriktive Ausgabenpolitik, etwa durch Kürzungen im Sozialbereich oder bei Subventionen, zur Stabilisierung der Geldpolitik und zur Inflationsprävention eingesetzt werden. Die Wirkung von Staatsausgaben auf das Bruttoinlandsprodukt wird durch den Fiskalmultiplikator gemessen, wobei öffentliche Investitionen oft einen stärkeren positiven Effekt auf das Wirtschaftswachstum haben können als Steuersenkungen.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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