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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    327

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    278

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    270

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    234

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    225

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    197

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    186

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    174

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    158

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    120

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    110

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    107

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Startup-Finanzierungen

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 4. März 2026

    Startup-Finanzierungen umfassen den Prozess der Kapitalbeschaffung durch junge Unternehmen, um ihre Geschäftsideen zu realisieren, Produkte zu entwickeln und Wachstum zu ermöglichen. Dabei werden verschiedene Quellen wie Eigenkapital, Fremdkapital oder hybride Formen genutzt, um die anfänglichen Risiken zu minimieren und die notwendigen Ressourcen bereitzustellen.

    Ausführliche Erklärung

    Startups benötigen Finanzierungen, da sie in ihren frühen Phasen oft noch keine nennenswerten Umsätze generieren und hohe Kapitalbedarfe für Produktentwicklung, Marktforschung und den Aufbau des Teams haben. Die Finanzierung eines Startups verläuft typischerweise in verschiedenen Phasen, die als Finanzierungsrunden bezeichnet werden. Diese reichen von der Pre-Seed-Phase, in der oft nur eine Idee oder ein erster Businessplan existiert, über die Seed-Phase bis hin zu späteren Wachstumsphasen wie Series A, B und weiteren Runden. Mit jeder Phase steigt in der Regel der Kapitalbedarf und das Risiko für Investoren kann sich verändern.

    Eine gängige Form der Frühphasenfinanzierung ist das sogenannte "Bootstrapping", bei dem Gründer ihr Unternehmen mit eigenen Ersparnissen oder den ersten operativen Einnahmen aufbauen, ohne externe Investoren. Dies ermöglicht volle Kontrolle und Eigentum, kann aber das Wachstum verlangsamen. Eine weitere wichtige Quelle in der Frühphase sind "Business Angels" (auch Angel Investors genannt). Dies sind wohlhabende Privatpersonen, die nicht nur Kapital, sondern oft auch wertvolles Know-how, Management-Erfahrung und ihr Netzwerk einbringen, meist im Austausch für Unternehmensanteile.

    In späteren Phasen, insbesondere wenn ein Startup hohes Wachstumspotenzial aufweist, kommt häufig "Venture Capital" (Wagniskapital oder Risikokapital) zum Einsatz. Venture-Capital-Firmen oder -Fonds investieren in der Regel größere Summen in junge, innovative Unternehmen, oft aus technologieorientierten Branchen, und erhalten dafür Unternehmensanteile. Ihr Ziel ist es, durch einen späteren "Exit" (z.B. Börsengang oder Verkauf des Unternehmens) eine hohe Rendite zu erzielen. Neben diesen Formen gewinnen auch "Crowdfunding" und "Crowdinvesting" an Bedeutung, bei denen eine Vielzahl von Einzelpersonen kleine Beträge investiert, oft über Online-Plattformen, entweder gegen Belohnungen oder Unternehmensanteile.

    Zusätzlich zu Eigenkapitalfinanzierungen können Startups auch auf Fremdkapital zurückgreifen, beispielsweise in Form von Bankkrediten oder Förderdarlehen, oft von Förderbanken wie der KfW. Diese sind jedoch für Banken aufgrund des hohen Risikos von Startups oft zurückhaltender. Auch Inkubatoren und Acceleratoren bieten neben Mentoring und Infrastruktur oft eine kleine Startinvestition an. Die Wahl der passenden Finanzierungsart hängt stark von der Phase des Startups, dem Kapitalbedarf und den Zielen der Gründer ab.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Startup-Finanzierungen

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 4. März 2026

    Definition

    Startup-Finanzierungen umfassen den Prozess der Kapitalbeschaffung durch junge Unternehmen, um ihre Geschäftsideen zu realisieren, Produkte zu entwickeln und Wachstum zu ermöglichen. Dabei werden verschiedene Quellen wie Eigenkapital, Fremdkapital oder hybride Formen genutzt, um die anfänglichen Risiken zu minimieren und die notwendigen Ressourcen bereitzustellen.

    Detaillierte Erklärung

    Startups benötigen Finanzierungen, da sie in ihren frühen Phasen oft noch keine nennenswerten Umsätze generieren und hohe Kapitalbedarfe für Produktentwicklung, Marktforschung und den Aufbau des Teams haben. Die Finanzierung eines Startups verläuft typischerweise in verschiedenen Phasen, die als Finanzierungsrunden bezeichnet werden. Diese reichen von der Pre-Seed-Phase, in der oft nur eine Idee oder ein erster Businessplan existiert, über die Seed-Phase bis hin zu späteren Wachstumsphasen wie Series A, B und weiteren Runden. Mit jeder Phase steigt in der Regel der Kapitalbedarf und das Risiko für Investoren kann sich verändern.

    Eine gängige Form der Frühphasenfinanzierung ist das sogenannte "Bootstrapping", bei dem Gründer ihr Unternehmen mit eigenen Ersparnissen oder den ersten operativen Einnahmen aufbauen, ohne externe Investoren. Dies ermöglicht volle Kontrolle und Eigentum, kann aber das Wachstum verlangsamen. Eine weitere wichtige Quelle in der Frühphase sind "Business Angels" (auch Angel Investors genannt). Dies sind wohlhabende Privatpersonen, die nicht nur Kapital, sondern oft auch wertvolles Know-how, Management-Erfahrung und ihr Netzwerk einbringen, meist im Austausch für Unternehmensanteile.

    In späteren Phasen, insbesondere wenn ein Startup hohes Wachstumspotenzial aufweist, kommt häufig "Venture Capital" (Wagniskapital oder Risikokapital) zum Einsatz. Venture-Capital-Firmen oder -Fonds investieren in der Regel größere Summen in junge, innovative Unternehmen, oft aus technologieorientierten Branchen, und erhalten dafür Unternehmensanteile. Ihr Ziel ist es, durch einen späteren "Exit" (z.B. Börsengang oder Verkauf des Unternehmens) eine hohe Rendite zu erzielen. Neben diesen Formen gewinnen auch "Crowdfunding" und "Crowdinvesting" an Bedeutung, bei denen eine Vielzahl von Einzelpersonen kleine Beträge investiert, oft über Online-Plattformen, entweder gegen Belohnungen oder Unternehmensanteile.

    Zusätzlich zu Eigenkapitalfinanzierungen können Startups auch auf Fremdkapital zurückgreifen, beispielsweise in Form von Bankkrediten oder Förderdarlehen, oft von Förderbanken wie der KfW. Diese sind jedoch für Banken aufgrund des hohen Risikos von Startups oft zurückhaltender. Auch Inkubatoren und Acceleratoren bieten neben Mentoring und Infrastruktur oft eine kleine Startinvestition an. Die Wahl der passenden Finanzierungsart hängt stark von der Phase des Startups, dem Kapitalbedarf und den Zielen der Gründer ab.

    Verwandte Begriffe

    Venture Capital
    Business Angel
    Seed-Finanzierung
    Crowdfunding
    Finanzierungsrunde