🍪 Cookie-Einstellungen

    Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Präferenzen zu speichern und unsere Website zu verbessern. Mit „Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Analytics- und Werbe-Cookies zu. Mit „Nur notwendige" werden ausschließlich technisch erforderliche Cookies gesetzt.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    212

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    198

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    171

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    167

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    149

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    128

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    123

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    116

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    88

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    85

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    79

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    68

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

    Alle Begriffe

    Stationary Bandit Theory

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 26. Dezember 2025

    Die Stationary Bandit Theory, ursprünglich aus der politischen Ökonomie stammend, beschreibt in einem finanzspezifischen Kontext die Entstehung stabiler Wirtschaftsordnungen, in denen eine dominante Macht (der "stationäre Bandit") langfristige Einnahmen durch Besteuerung erzielt, indem sie im Gegenzug Schutz und öffentliche Güter bereitstellt, was Investitionen und Wirtschaftswachstum fördert.

    Ausführliche Erklärung

    Die Stationary Bandit Theory, maßgeblich von Mancur Olson entwickelt, unterscheidet zwischen "umherziehenden Banditen" (roving bandits) und "stationären Banditen" (stationary bandits). Umherziehende Banditen sind darauf aus, kurzfristig maximale Beute zu machen, was Anreize für Investitionen und Produktion zerstört, da sie alles plündern und weiterziehen. Im Gegensatz dazu ist ein stationärer Bandit eine Macht, die sich in einem Gebiet niederlässt, die Kontrolle monopolisiert und langfristig Einkommen aus der Bevölkerung generiert.

    Für die Finanzwelt ist diese Theorie relevant, da der stationäre Bandit ein "umfassendes Interesse" am Wohlstand seines Territoriums entwickelt. Da er erwartet, lange genug an der Macht zu bleiben, um vom Wirtschaftswachstum zu profitieren, ist er motiviert, ein Steuerniveau festzulegen, das genügend Ressourcen für Akkumulation, Investitionen und Produktionssteigerungen übrig lässt. Dies führt zur Bereitstellung von öffentlichen Gütern wie Frieden, Sicherheit und Rechtssicherheit, die für eine florierende Wirtschaft und damit für stabile Finanzmärkte unerlässlich sind. Ohne diese Stabilität wären Eigentumsrechte unsicher, und langfristige Investitionen, die das Fundament der Finanzmärkte bilden, würden unterbleiben.

    Ein konkretes finanzspezifisches Anwendungsbeispiel findet sich im Bereich des geistigen Eigentums. Hier kann der Staat als stationärer Bandit betrachtet werden, der durch die Gewährung von Monopolrechten (Patente, Urheberrechte) Anreize für Innovation schafft. Im Gegenzug für diese Schutzrechte, die eine Form von "Tribut" darstellen, profitieren die Inhaber von geistigem Eigentum von einer geschützten Einnahmequelle, während der Staat durch Steuern an den generierten Gewinnen partizipiert. Dies fördert die private Produktion neuer Ideen und Technologien, die wiederum das Wirtschaftswachstum antreiben.

    Es ist wichtig, die Stationary Bandit Theory im Kontext der politischen Ökonomie von einem verwandten, aber unterschiedlichen Konzept aus der quantitativen Finanzwelt abzugrenzen: dem "Stationary Multi-Armed Bandit Problem". Letzteres ist ein mathematischer Rahmen aus dem Bereich des maschinellen Lernens, der bei sequenziellen Entscheidungen unter Unsicherheit angewendet wird, beispielsweise bei der Portfolioauswahl. In diesem Kontext bedeutet "stationär", dass die Belohnungswahrscheinlichkeiten oder Ertragsverteilungen der verschiedenen "Arme" (z.B. Anlageoptionen) über die Zeit konstant bleiben. Dies steht im Gegensatz zu "nicht-stationären" Bandit-Problemen, bei denen sich die Eigenschaften der Optionen dynamisch ändern, was oft in realen Finanzmärkten der Fall ist.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

    Affiliate-Hinweis

    Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht.