🍪 Cookie-Einstellungen

    Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Präferenzen zu speichern und unsere Website zu verbessern. Mit „Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Analytics- und Werbe-Cookies zu. Mit „Nur notwendige" werden ausschließlich technisch erforderliche Cookies gesetzt.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    355

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    302

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    281

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    248

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    230

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    209

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    200

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    181

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    172

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    126

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    119

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    113

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Steigende Preise

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 1. Mai 2026

    Steigende Preise bezeichnen in der Finanzwelt einen anhaltenden und allgemeinen Anstieg des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen innerhalb einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einem Verlust der Kaufkraft des Geldes, da mit derselben Geldmenge weniger Güter erworben werden können.

    Ausführliche Erklärung

    Das Phänomen steigender Preise, oft als Inflation bezeichnet, hat direkte Auswirkungen auf die Kaufkraft von Konsumenten und den Wert von Vermögenswerten. Wenn Preise steigen, verringert sich der reale Wert des Geldes, was bedeutet, dass Ersparnisse an Wert verlieren und die Kosten für den Lebensunterhalt steigen. Dies kann dazu führen, dass Verbraucher und Unternehmen ihre Ausgabenmuster anpassen und langfristige finanzielle Planungen erschwert werden.

    Die Ursachen für steigende Preise sind vielfältig. Eine häufige Ursache ist die Nachfrageinflation (Demand-Pull-Inflation), bei der eine übermäßige Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen das verfügbare Angebot übersteigt, wodurch die Preise in die Höhe getrieben werden. Eine weitere Form ist die Kostendruckinflation (Cost-Push-Inflation), die entsteht, wenn Produktionskosten wie Löhne, Rohstoffpreise (z.B. Energie) oder Importkosten steigen und Unternehmen diese höheren Kosten an die Verbraucher weitergeben. Auch eine Ausweitung der Geldmenge im Wirtschaftskreislauf ohne entsprechendes Wachstum des Güterangebots kann langfristig zu Preissteigerungen führen.

    Zur Messung steigender Preise wird in der Regel die Inflationsrate herangezogen, die den prozentualen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus über einen bestimmten Zeitraum (meist ein Jahr) angibt. Diese Rate wird anhand eines sogenannten "Warenkorbs" berechnet, der eine repräsentative Auswahl von Gütern und Dienstleistungen enthält, die von privaten Haushalten konsumiert werden. Der Verbraucherpreisindex (VPI) ist dabei die zentrale Kennzahl.

    Zentralbanken, wie die Europäische Zentralbank (EZB), haben die Aufgabe, Preisstabilität zu gewährleisten und streben typischerweise eine mittelfristige Inflationsrate von etwa 2 % an. Um steigende Preise zu kontrollieren, können Zentralbanken geldpolitische Maßnahmen ergreifen, wie die Erhöhung von Leitzinsen. Höhere Zinsen verteuern Kredite, was die Nachfrage dämpfen und somit den Preisauftrieb bremsen soll. Umgekehrt können Zinssenkungen die Wirtschaft ankurbeln, bergen aber das Risiko, die Inflation zu befeuern.

    Für Anleger und Sparer sind steigende Preise von großer Bedeutung. Eine hohe Inflation schmälert die reale Rendite von Geldanlagen, wenn die nominalen Zinsen oder Erträge unter der Inflationsrate liegen. Dies bedeutet, dass das angelegte Kapital real an Wert verliert. Daher ist es für die Vermögensplanung entscheidend, Anlagestrategien zu wählen, die eine Rendite erzielen, die über der Inflationsrate liegt, um die Kaufkraft des Vermögens zu erhalten oder zu steigern.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

    Affiliate-Hinweis

    Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht.