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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    294

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    246

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    232

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    211

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    204

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    182

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    163

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    156

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    111

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    103

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Straße Von Hormus

    101

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Bewertung

    96

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Us-Arbeitsmarktbericht

    6 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2026

    Der US-Arbeitsmarktbericht ist eine monatliche Veröffentlichung des U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS), die eine umfassende Übersicht über die aktuelle Beschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten liefert. Er gilt als zentraler Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit und Dynamik der US-Wirtschaft.

    Ausführliche Erklärung

    Der US-Arbeitsmarktbericht, oft auch als "Employment Situation Summary" oder "Job Report" bezeichnet, ist ein essenzieller Wirtschaftsindikator, der typischerweise am ersten Freitag jedes Monats vom U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS), einer Abteilung des US-Arbeitsministeriums, veröffentlicht wird. Dieser Bericht basiert auf zwei Hauptumfragen: einer Umfrage bei Unternehmen zur Erfassung der Beschäftigtenzahlen und einer Umfrage bei Haushalten zur Ermittlung der Arbeitslosenquote.

    Die wichtigsten Kennzahlen des Berichts sind die "Non-Farm Payrolls" (NFP), welche die Veränderung der Anzahl der bezahlten Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft, privater Haushalte, gemeinnütziger Organisationen und des Militärs misst. Des Weiteren beinhaltet der Bericht die offizielle Arbeitslosenquote (U-3), die den prozentualen Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung angibt, sowie Daten zu den durchschnittlichen Stundenlöhnen und den durchschnittlichen Wochenarbeitsstunden. Diese Komponenten bieten detaillierte Einblicke in die Beschäftigungsentwicklung und den Lohndruck in verschiedenen Sektoren der US-Wirtschaft.

    Die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts führt regelmäßig zu erhöhter Volatilität an den Finanzmärkten, einschließlich Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten. Ein starker Bericht mit höher als erwarteten Jobzuwächsen und einer sinkenden Arbeitslosenquote wird in der Regel als positives Signal für die Wirtschaft interpretiert, was zu steigenden Aktienkursen und einem stärkeren US-Dollar führen kann. Umgekehrt können schwache Daten auf eine Abschwächung der Wirtschaft hindeuten und zu Kursrückgängen an den Börsen sowie einem schwächeren US-Dollar führen.

    Für die Federal Reserve (Fed) sind die Arbeitsmarktdaten ein entscheidendes Kriterium für ihre geldpolitischen Entscheidungen, insbesondere hinsichtlich der Leitzinsen. Ein robuster Arbeitsmarkt kann die Fed dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, um einer potenziellen Inflation entgegenzuwirken, während ein schwächelnder Arbeitsmarkt Zinssenkungen zur Ankurbelung der Wirtschaft wahrscheinlicher macht. Die Erwartungen und die tatsächlichen Ergebnisse des Berichts beeinflussen somit maßgeblich die Einschätzung der zukünftigen Geldpolitik und die Anlagestrategien von Investoren weltweit.

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    Us-Arbeitsmarktbericht

    6 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2026

    Definition

    Der US-Arbeitsmarktbericht ist eine monatliche Veröffentlichung des U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS), die eine umfassende Übersicht über die aktuelle Beschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten liefert. Er gilt als zentraler Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit und Dynamik der US-Wirtschaft.

    Detaillierte Erklärung

    Der US-Arbeitsmarktbericht, oft auch als "Employment Situation Summary" oder "Job Report" bezeichnet, ist ein essenzieller Wirtschaftsindikator, der typischerweise am ersten Freitag jedes Monats vom U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS), einer Abteilung des US-Arbeitsministeriums, veröffentlicht wird. Dieser Bericht basiert auf zwei Hauptumfragen: einer Umfrage bei Unternehmen zur Erfassung der Beschäftigtenzahlen und einer Umfrage bei Haushalten zur Ermittlung der Arbeitslosenquote.

    Die wichtigsten Kennzahlen des Berichts sind die "Non-Farm Payrolls" (NFP), welche die Veränderung der Anzahl der bezahlten Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft, privater Haushalte, gemeinnütziger Organisationen und des Militärs misst. Des Weiteren beinhaltet der Bericht die offizielle Arbeitslosenquote (U-3), die den prozentualen Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung angibt, sowie Daten zu den durchschnittlichen Stundenlöhnen und den durchschnittlichen Wochenarbeitsstunden. Diese Komponenten bieten detaillierte Einblicke in die Beschäftigungsentwicklung und den Lohndruck in verschiedenen Sektoren der US-Wirtschaft.

    Die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts führt regelmäßig zu erhöhter Volatilität an den Finanzmärkten, einschließlich Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten. Ein starker Bericht mit höher als erwarteten Jobzuwächsen und einer sinkenden Arbeitslosenquote wird in der Regel als positives Signal für die Wirtschaft interpretiert, was zu steigenden Aktienkursen und einem stärkeren US-Dollar führen kann. Umgekehrt können schwache Daten auf eine Abschwächung der Wirtschaft hindeuten und zu Kursrückgängen an den Börsen sowie einem schwächeren US-Dollar führen.

    Für die Federal Reserve (Fed) sind die Arbeitsmarktdaten ein entscheidendes Kriterium für ihre geldpolitischen Entscheidungen, insbesondere hinsichtlich der Leitzinsen. Ein robuster Arbeitsmarkt kann die Fed dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, um einer potenziellen Inflation entgegenzuwirken, während ein schwächelnder Arbeitsmarkt Zinssenkungen zur Ankurbelung der Wirtschaft wahrscheinlicher macht. Die Erwartungen und die tatsächlichen Ergebnisse des Berichts beeinflussen somit maßgeblich die Einschätzung der zukünftigen Geldpolitik und die Anlagestrategien von Investoren weltweit.

    Verwandte Begriffe

    Non-Farm Payrolls (NFP)
    Arbeitslosenquote
    Federal Reserve (Fed)
    Bruttoinlandsprodukt (BIP)
    Verbraucherpreisindex (VPI)