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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    292

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    245

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    231

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    211

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    202

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    181

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    162

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    154

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    111

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    103

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Straße Von Hormus

    99

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Bewertung

    96

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Us-Futures

    7 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 10. März 2026

    US-Futures sind standardisierte, börsengehandelte Derivatkontrakte, die Käufer und Verkäufer dazu verpflichten, einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Preis an einem zukünftigen Datum zu kaufen bzw. zu verkaufen, wobei sich der Basiswert auf den US-Markt bezieht.

    Ausführliche Erklärung

    Ein US-Future-Kontrakt ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien, einen zugrunde liegenden Vermögenswert zu einem vorab vereinbarten Preis und zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt zu handeln. Diese Finanzinstrumente sind Derivate, da ihr Wert von der Wertentwicklung eines anderen Vermögenswerts abhängt. Zu den Basiswerten für US-Futures gehören eine breite Palette von US-amerikanischen Finanzinstrumenten und Rohstoffen, wie beispielsweise Aktienindizes (z.B. S&P 500, Dow Jones, NASDAQ 100), Rohstoffe (wie Gold, Rohöl, Weizen), Währungen und US-Staatsanleihen.

    Der Handel mit US-Futures findet an regulierten Terminbörsen statt, wie der Chicago Mercantile Exchange (CME), der New York Mercantile Exchange (NYMEX) oder dem Chicago Board of Trade (CBoT). Die Kontrakte sind hoch standardisiert hinsichtlich Qualität, Menge, Lieferzeit und -ort des Basiswerts, wobei der Preis die einzige variable Komponente ist, die durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Die Börse garantiert die Erfüllung des Kontrakts durch ein zentrales Clearing, wodurch das Gegenparteirisiko minimiert wird.

    Futures werden hauptsächlich zu zwei Zwecken eingesetzt: zur Absicherung (Hedging) und zur Spekulation. Unternehmen und Investoren nutzen Futures zur Absicherung gegen potenzielle Preisschwankungen des Basiswerts, indem sie den Preis für einen zukünftigen Kauf oder Verkauf festlegen. Spekulanten hingegen versuchen, von erwarteten Preisbewegungen zu profitieren, indem sie Positionen eingehen, die auf steigende oder fallende Kurse wetten.

    Ein wesentliches Merkmal von Futures ist der Einsatz von Hebelwirkung durch Margin-Handel. Anleger müssen nicht den gesamten Wert des Kontrakts hinterlegen, sondern lediglich eine anfängliche Sicherheitsleistung, die sogenannte Initial Margin, die oft nur einen Bruchteil des Gesamtwerts ausmacht. Dies ermöglicht es, mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz große Positionen zu kontrollieren, was sowohl die potenziellen Gewinne als auch die Verluste erheblich vergrößern kann. Im Gegensatz zu Optionen, die ein Wahlrecht darstellen, sind Futures unbedingte Termingeschäfte, die bei Fälligkeit erfüllt werden müssen, entweder durch physische Lieferung des Basiswerts oder, häufiger, durch Barausgleich.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

    Unsere Inhalte werden automatisiert erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen enthalten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität wird nicht übernommen.

    Wir sind ein Nachrichten-Aggregator und Bildungsressource – kein Finanzdienstleister. Bei finanziellen Entscheidungen konsultieren Sie bitte qualifizierte Finanzberater. Jede Anlageentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko.

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    Us-Futures

    7 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 10. März 2026

    Definition

    US-Futures sind standardisierte, börsengehandelte Derivatkontrakte, die Käufer und Verkäufer dazu verpflichten, einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Preis an einem zukünftigen Datum zu kaufen bzw. zu verkaufen, wobei sich der Basiswert auf den US-Markt bezieht.

    Detaillierte Erklärung

    Ein US-Future-Kontrakt ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien, einen zugrunde liegenden Vermögenswert zu einem vorab vereinbarten Preis und zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt zu handeln. Diese Finanzinstrumente sind Derivate, da ihr Wert von der Wertentwicklung eines anderen Vermögenswerts abhängt. Zu den Basiswerten für US-Futures gehören eine breite Palette von US-amerikanischen Finanzinstrumenten und Rohstoffen, wie beispielsweise Aktienindizes (z.B. S&P 500, Dow Jones, NASDAQ 100), Rohstoffe (wie Gold, Rohöl, Weizen), Währungen und US-Staatsanleihen.

    Der Handel mit US-Futures findet an regulierten Terminbörsen statt, wie der Chicago Mercantile Exchange (CME), der New York Mercantile Exchange (NYMEX) oder dem Chicago Board of Trade (CBoT). Die Kontrakte sind hoch standardisiert hinsichtlich Qualität, Menge, Lieferzeit und -ort des Basiswerts, wobei der Preis die einzige variable Komponente ist, die durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Die Börse garantiert die Erfüllung des Kontrakts durch ein zentrales Clearing, wodurch das Gegenparteirisiko minimiert wird.

    Futures werden hauptsächlich zu zwei Zwecken eingesetzt: zur Absicherung (Hedging) und zur Spekulation. Unternehmen und Investoren nutzen Futures zur Absicherung gegen potenzielle Preisschwankungen des Basiswerts, indem sie den Preis für einen zukünftigen Kauf oder Verkauf festlegen. Spekulanten hingegen versuchen, von erwarteten Preisbewegungen zu profitieren, indem sie Positionen eingehen, die auf steigende oder fallende Kurse wetten.

    Ein wesentliches Merkmal von Futures ist der Einsatz von Hebelwirkung durch Margin-Handel. Anleger müssen nicht den gesamten Wert des Kontrakts hinterlegen, sondern lediglich eine anfängliche Sicherheitsleistung, die sogenannte Initial Margin, die oft nur einen Bruchteil des Gesamtwerts ausmacht. Dies ermöglicht es, mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz große Positionen zu kontrollieren, was sowohl die potenziellen Gewinne als auch die Verluste erheblich vergrößern kann. Im Gegensatz zu Optionen, die ein Wahlrecht darstellen, sind Futures unbedingte Termingeschäfte, die bei Fälligkeit erfüllt werden müssen, entweder durch physische Lieferung des Basiswerts oder, häufiger, durch Barausgleich.

    Verwandte Begriffe

    Derivat
    Termingeschäft
    Option
    Basiswert
    Margin