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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    278

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    235

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    215

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    210

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    190

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    178

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    154

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    145

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    108

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    91

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    89

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Vorsteuergewinn

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2026

    Der Vorsteuergewinn, auch als Ergebnis vor Steuern (EBT) bezeichnet, ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Gewinn eines Unternehmens vor Abzug der Ertragssteuern und sonstigen Steuern darstellt. Er dient dazu, die Rentabilität eines Unternehmens unabhängig von steuerlichen Einflüssen zu beurteilen.

    Ausführliche Erklärung

    Der Vorsteuergewinn ist von zentraler Bedeutung für die Analyse der Ertragskraft und Rentabilität eines Unternehmens, da er eine steuerunabhängige Betrachtung ermöglicht. Insbesondere bei internationalen Unternehmensvergleichen ist diese Kennzahl wertvoll, da sie die Auswirkungen unterschiedlicher Steuersysteme und Steuersätze in verschiedenen Ländern neutralisiert. Dadurch können Analysten und Investoren die operative Leistungsfähigkeit von Unternehmen objektiver miteinander vergleichen, ohne dass regionale Steuerlasten das Bild verzerren.

    Die Ermittlung des Vorsteuergewinns erfolgt in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens. Nach deutschem Handelsgesetzbuch (§ 275 HGB) ergibt sich der Gewinn vor Steuern als Zwischensumme aus dem Betriebsergebnis und dem Finanzergebnis, bevor die Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstige Steuern abgezogen werden. Bei der Rechnungslegung nach internationalen Standards (IFRS) wird der Gewinn vor Steuern (EBT) aus dem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zuzüglich des Finanzergebnisses und des Beteiligungsergebnisses berechnet. Alternativ kann der Vorsteuergewinn auch durch die Addition der als Aufwand verbuchten Steuern vom Einkommen und Ertrag zum Jahresüberschuss ermittelt werden.

    Diese Kennzahl liefert somit ein klares Bild der Profitabilität, bevor staatliche Abgaben die endgültige Gewinnsumme mindern. Sie ist ein wichtiger Indikator im Controlling und in der Finanzanalyse, um die Produktivität und die Eigenkapitalrendite eines Unternehmens zu bewerten. Für bestimmte Branchen, wie beispielsweise Banken, ist der Vorsteuergewinn besonders relevant, da Zinseinnahmen und -aufwendungen das Kerngeschäft darstellen und das EBT im Gegensatz zum EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) diese Posten berücksichtigt.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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    Vorsteuergewinn

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2026

    Definition

    Der Vorsteuergewinn, auch als Ergebnis vor Steuern (EBT) bezeichnet, ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Gewinn eines Unternehmens vor Abzug der Ertragssteuern und sonstigen Steuern darstellt. Er dient dazu, die Rentabilität eines Unternehmens unabhängig von steuerlichen Einflüssen zu beurteilen.

    Detaillierte Erklärung

    Der Vorsteuergewinn ist von zentraler Bedeutung für die Analyse der Ertragskraft und Rentabilität eines Unternehmens, da er eine steuerunabhängige Betrachtung ermöglicht. Insbesondere bei internationalen Unternehmensvergleichen ist diese Kennzahl wertvoll, da sie die Auswirkungen unterschiedlicher Steuersysteme und Steuersätze in verschiedenen Ländern neutralisiert. Dadurch können Analysten und Investoren die operative Leistungsfähigkeit von Unternehmen objektiver miteinander vergleichen, ohne dass regionale Steuerlasten das Bild verzerren.

    Die Ermittlung des Vorsteuergewinns erfolgt in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens. Nach deutschem Handelsgesetzbuch (§ 275 HGB) ergibt sich der Gewinn vor Steuern als Zwischensumme aus dem Betriebsergebnis und dem Finanzergebnis, bevor die Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstige Steuern abgezogen werden. Bei der Rechnungslegung nach internationalen Standards (IFRS) wird der Gewinn vor Steuern (EBT) aus dem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zuzüglich des Finanzergebnisses und des Beteiligungsergebnisses berechnet. Alternativ kann der Vorsteuergewinn auch durch die Addition der als Aufwand verbuchten Steuern vom Einkommen und Ertrag zum Jahresüberschuss ermittelt werden.

    Diese Kennzahl liefert somit ein klares Bild der Profitabilität, bevor staatliche Abgaben die endgültige Gewinnsumme mindern. Sie ist ein wichtiger Indikator im Controlling und in der Finanzanalyse, um die Produktivität und die Eigenkapitalrendite eines Unternehmens zu bewerten. Für bestimmte Branchen, wie beispielsweise Banken, ist der Vorsteuergewinn besonders relevant, da Zinseinnahmen und -aufwendungen das Kerngeschäft darstellen und das EBT im Gegensatz zum EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) diese Posten berücksichtigt.

    Verwandte Begriffe

    Earnings Before Taxes (EBT)
    Ergebnis vor Steuern
    Pre-tax profit
    Profit before Tax (PBT)
    Jahresüberschuss