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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    276

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    234

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    215

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    210

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Inflation

    190

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Federal Reserve

    178

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    154

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    145

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    108

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    91

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    89

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Vorzugsaktie

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 30. Januar 2026

    Eine Vorzugsaktie ist eine spezielle Art von Aktie, die ihren Inhabern bestimmte Vorrechte gegenüber Stammaktionären einräumt, insbesondere bei der Dividendenausschüttung und im Falle einer Liquidation des Unternehmens. Im Gegenzug verzichten Vorzugsaktionäre in der Regel auf das Stimmrecht auf der Hauptversammlung.

    Ausführliche Erklärung

    Vorzugsaktien, auch als "Preferred Shares" bezeichnet, zeichnen sich durch ihre bevorzugte Behandlung bei Dividendenzahlungen aus. Während Stammaktien variable Dividenden erhalten, die von den jährlichen Unternehmensgewinnen abhängen, bieten Vorzugsaktien oft festgelegte und in der Regel höhere Dividenden, die zuverlässiger sind. Dies macht sie attraktiv für Anleger, die auf regelmäßige Erträge angewiesen sind oder eine stabilere Einkommensquelle suchen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die vorrangige Stellung bei der Verteilung des Unternehmensvermögens im Insolvenzfall, wo Vorzugsaktionäre vor den Stammaktionären bedient werden, jedoch nach den Anleihegläubigern.

    Der entscheidende Unterschied zu Stammaktien liegt im fehlenden Stimmrecht der Vorzugsaktionäre. Dies bedeutet, dass Inhaber von Vorzugsaktien nicht an Abstimmungen auf der Hauptversammlung teilnehmen und somit keinen direkten Einfluss auf Unternehmensentscheidungen nehmen können. Für Unternehmen ist die Ausgabe von Vorzugsaktien eine Möglichkeit, Eigenkapital zu beschaffen, ohne die Kontrolle oder die Stimmrechtsverhältnisse der bestehenden Stammaktionäre zu verwässern.

    Es gibt verschiedene Arten von Vorzugsaktien, die unterschiedliche Merkmale aufweisen können. Kumulative Vorzugsaktien beispielsweise sichern dem Inhaber das Recht zu, nicht gezahlte Dividenden aus der Vergangenheit nachzuerhalten, bevor Stammaktionäre eine Ausschüttung erhalten. Partizipierende Vorzugsaktien ermöglichen es den Inhabern, zusätzlich zu ihrer festen Dividende an außergewöhnlichen Gewinnen des Unternehmens zu partizipieren. Wandelbare Vorzugsaktien bieten die Option, sie zu einem festgelegten Verhältnis in Stammaktien umzuwandeln, was Anlegern die Möglichkeit gibt, von einer positiven Kursentwicklung der Stammaktien zu profitieren. Kündbare Vorzugsaktien hingegen geben dem Unternehmen das Recht, die Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis zurückzukaufen.

    Vorzugsaktien werden oft als hybride Wertpapiere angesehen, da sie Merkmale von sowohl Anleihen (feste Zahlungen) als auch Stammaktien (Eigenkapitalbeteiligung) kombinieren. Sie bieten im Vergleich zu Anleihen in der Regel höhere Dividenden, sind aber in Krisenzeiten riskanter, da sie Teil des Eigenkapitals sind. Im Vergleich zu Stammaktien weisen sie oft eine geringere Volatilität auf und werden aufgrund des fehlenden Stimmrechts meist zu einem niedrigeren Kurs gehandelt.

    Rechtlicher Hinweis

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    Vorzugsaktie

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 30. Januar 2026

    Definition

    Eine Vorzugsaktie ist eine spezielle Art von Aktie, die ihren Inhabern bestimmte Vorrechte gegenüber Stammaktionären einräumt, insbesondere bei der Dividendenausschüttung und im Falle einer Liquidation des Unternehmens. Im Gegenzug verzichten Vorzugsaktionäre in der Regel auf das Stimmrecht auf der Hauptversammlung.

    Detaillierte Erklärung

    Vorzugsaktien, auch als "Preferred Shares" bezeichnet, zeichnen sich durch ihre bevorzugte Behandlung bei Dividendenzahlungen aus. Während Stammaktien variable Dividenden erhalten, die von den jährlichen Unternehmensgewinnen abhängen, bieten Vorzugsaktien oft festgelegte und in der Regel höhere Dividenden, die zuverlässiger sind. Dies macht sie attraktiv für Anleger, die auf regelmäßige Erträge angewiesen sind oder eine stabilere Einkommensquelle suchen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die vorrangige Stellung bei der Verteilung des Unternehmensvermögens im Insolvenzfall, wo Vorzugsaktionäre vor den Stammaktionären bedient werden, jedoch nach den Anleihegläubigern.

    Der entscheidende Unterschied zu Stammaktien liegt im fehlenden Stimmrecht der Vorzugsaktionäre. Dies bedeutet, dass Inhaber von Vorzugsaktien nicht an Abstimmungen auf der Hauptversammlung teilnehmen und somit keinen direkten Einfluss auf Unternehmensentscheidungen nehmen können. Für Unternehmen ist die Ausgabe von Vorzugsaktien eine Möglichkeit, Eigenkapital zu beschaffen, ohne die Kontrolle oder die Stimmrechtsverhältnisse der bestehenden Stammaktionäre zu verwässern.

    Es gibt verschiedene Arten von Vorzugsaktien, die unterschiedliche Merkmale aufweisen können. Kumulative Vorzugsaktien beispielsweise sichern dem Inhaber das Recht zu, nicht gezahlte Dividenden aus der Vergangenheit nachzuerhalten, bevor Stammaktionäre eine Ausschüttung erhalten. Partizipierende Vorzugsaktien ermöglichen es den Inhabern, zusätzlich zu ihrer festen Dividende an außergewöhnlichen Gewinnen des Unternehmens zu partizipieren. Wandelbare Vorzugsaktien bieten die Option, sie zu einem festgelegten Verhältnis in Stammaktien umzuwandeln, was Anlegern die Möglichkeit gibt, von einer positiven Kursentwicklung der Stammaktien zu profitieren. Kündbare Vorzugsaktien hingegen geben dem Unternehmen das Recht, die Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis zurückzukaufen.

    Vorzugsaktien werden oft als hybride Wertpapiere angesehen, da sie Merkmale von sowohl Anleihen (feste Zahlungen) als auch Stammaktien (Eigenkapitalbeteiligung) kombinieren. Sie bieten im Vergleich zu Anleihen in der Regel höhere Dividenden, sind aber in Krisenzeiten riskanter, da sie Teil des Eigenkapitals sind. Im Vergleich zu Stammaktien weisen sie oft eine geringere Volatilität auf und werden aufgrund des fehlenden Stimmrechts meist zu einem niedrigeren Kurs gehandelt.

    Verwandte Begriffe

    Stammaktie
    Dividende
    Anleihe
    Eigenkapital
    Stimmrecht