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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    269

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    228

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    208

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    206

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    171

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    170

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    147

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    142

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    105

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    89

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    88

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Zinsausschuss (FOMC)

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 2. Januar 2026

    Der Zinsausschuss (Federal Open Market Committee, FOMC) ist das geldpolitische Entscheidungsgremium innerhalb der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Er ist für die Festlegung der Geldpolitik der Vereinigten Staaten verantwortlich, insbesondere für die Steuerung der Geldmenge und der Zinssätze.

    Ausführliche Erklärung

    Das FOMC ist das wichtigste Organ der US-Geldpolitik und wurde 1935 offiziell gegründet, um eine einheitliche Geldpolitik für die gesamte US-Wirtschaft sicherzustellen. Es setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen: den sieben Mitgliedern des Board of Governors der Federal Reserve, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf weiteren Präsidenten der regionalen Federal Reserve Banks, die im jährlichen Turnus rotieren. Alle Präsidenten der Reservebanken nehmen an den Sitzungen teil, auch wenn nicht alle stimmberechtigt sind, und tragen zu den Diskussionen bei.

    Die Hauptaufgaben des FOMC umfassen die Festlegung des Zielbands für den Leitzins (Federal Funds Rate) und die Gestaltung der Offenmarktgeschäfte (Open Market Operations). Die Federal Funds Rate ist der Zinssatz, zu dem sich amerikanische Banken über Nacht gegenseitig Geld leihen. Durch den Kauf oder Verkauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren auf dem freien Markt beeinflusst das FOMC die Höhe des Geldangebots im Umlauf und damit die Zinsen. Eine Senkung des Leitzinses macht Kredite günstiger und fördert Investitionen und Konsum, während eine Erhöhung die Inflation bremsen kann.

    Das FOMC trifft sich in der Regel achtmal im Jahr, etwa alle sechs Wochen, um die wirtschaftliche Lage zu bewerten und geldpolitische Entscheidungen zu treffen. Nach jeder regulären Sitzung wird eine Erklärung zur Geldpolitik veröffentlicht, die die wirtschaftlichen Aussichten und die getroffenen Entscheidungen zusammenfasst. Die Protokolle der FOMC-Sitzungen, auch als „Fed-Protokoll“ oder „FOMC Minutes“ bekannt, werden drei Wochen nach den Treffen veröffentlicht und geben Einblicke in die geldpolitischen Diskussionen der Fed-Mitglieder.

    Die Entscheidungen des FOMC haben erhebliche Auswirkungen auf die US-Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte. Sie beeinflussen unter anderem Aktienkurse, den Wert des US-Dollars, globale Kapitalströme, die Beschäftigung und die Preise von Gütern und Dienstleistungen. Das FOMC verfolgt dabei ein duales Mandat: maximale Beschäftigung und Preisstabilität.

    Rechtlicher Hinweis

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    Zinsausschuss (FOMC)

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 2. Januar 2026

    Definition

    Der Zinsausschuss (Federal Open Market Committee, FOMC) ist das geldpolitische Entscheidungsgremium innerhalb der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Er ist für die Festlegung der Geldpolitik der Vereinigten Staaten verantwortlich, insbesondere für die Steuerung der Geldmenge und der Zinssätze.

    Detaillierte Erklärung

    Das FOMC ist das wichtigste Organ der US-Geldpolitik und wurde 1935 offiziell gegründet, um eine einheitliche Geldpolitik für die gesamte US-Wirtschaft sicherzustellen. Es setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen: den sieben Mitgliedern des Board of Governors der Federal Reserve, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf weiteren Präsidenten der regionalen Federal Reserve Banks, die im jährlichen Turnus rotieren. Alle Präsidenten der Reservebanken nehmen an den Sitzungen teil, auch wenn nicht alle stimmberechtigt sind, und tragen zu den Diskussionen bei.

    Die Hauptaufgaben des FOMC umfassen die Festlegung des Zielbands für den Leitzins (Federal Funds Rate) und die Gestaltung der Offenmarktgeschäfte (Open Market Operations). Die Federal Funds Rate ist der Zinssatz, zu dem sich amerikanische Banken über Nacht gegenseitig Geld leihen. Durch den Kauf oder Verkauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren auf dem freien Markt beeinflusst das FOMC die Höhe des Geldangebots im Umlauf und damit die Zinsen. Eine Senkung des Leitzinses macht Kredite günstiger und fördert Investitionen und Konsum, während eine Erhöhung die Inflation bremsen kann.

    Das FOMC trifft sich in der Regel achtmal im Jahr, etwa alle sechs Wochen, um die wirtschaftliche Lage zu bewerten und geldpolitische Entscheidungen zu treffen. Nach jeder regulären Sitzung wird eine Erklärung zur Geldpolitik veröffentlicht, die die wirtschaftlichen Aussichten und die getroffenen Entscheidungen zusammenfasst. Die Protokolle der FOMC-Sitzungen, auch als „Fed-Protokoll“ oder „FOMC Minutes“ bekannt, werden drei Wochen nach den Treffen veröffentlicht und geben Einblicke in die geldpolitischen Diskussionen der Fed-Mitglieder.

    Die Entscheidungen des FOMC haben erhebliche Auswirkungen auf die US-Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte. Sie beeinflussen unter anderem Aktienkurse, den Wert des US-Dollars, globale Kapitalströme, die Beschäftigung und die Preise von Gütern und Dienstleistungen. Das FOMC verfolgt dabei ein duales Mandat: maximale Beschäftigung und Preisstabilität.

    Verwandte Begriffe

    Federal Reserve System (Fed)
    Federal Funds Rate
    Offenmarktgeschäfte (Open Market Operations)
    Geldpolitik
    Board of Governors