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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    268

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    226

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    207

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    206

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    168

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    166

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    146

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    142

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    103

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    88

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    88

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Zinstragende Stablecoins

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2026

    Zinstragende Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen stabilen Vermögenswert wie eine Fiat-Währung gekoppelt ist und die ihren Inhabern ermöglichen, Zinsen oder Renditen auf ihre Bestände zu erzielen. Sie kombinieren die Wertstabilität traditioneller Währungen mit der Möglichkeit, passives Einkommen im Kryptobereich zu generieren.

    Ausführliche Erklärung

    Zinstragende Stablecoins funktionieren typischerweise über verschiedene Mechanismen, die es den Inhabern ermöglichen, Renditen zu erwirtschaften. Ein gängiger Weg ist das Verleihen (Lending) der Stablecoins auf zentralisierten (CeFi) oder dezentralisierten (DeFi) Kreditplattformen. Auf diesen Plattformen werden die Stablecoins an andere Nutzer verliehen, die diese für verschiedene Zwecke, oft für den Handel mit anderen Kryptowährungen oder zur Erhöhung ihrer Hebelwirkung, benötigen. Die Kreditnehmer zahlen Zinsen auf die geliehenen Stablecoins, welche dann an die Verleiher ausgeschüttet werden.

    Die Zinserträge können auch aus der Investition der hinterlegten Reserven durch den Emittenten des Stablecoins stammen. Viele Stablecoins sind durch Fiat-Währungen oder kurzfristige Staatsanleihen gedeckt. Wenn die Zinsen im traditionellen Finanzsystem steigen, können Emittenten wie Tether oder Mountain Protocol (mit USDM) erhebliche Gewinne aus diesen Reserveanlagen erzielen. Einige Emittenten geben einen Teil dieser Erträge in Form von Zinsen an die Halter ihrer Stablecoins weiter, während andere diese Gewinne für sich behalten.

    Die Zinssätze für zinstragende Stablecoins können je nach Plattform und Stablecoin variieren, liegen aber oft höher als die Zinsen, die bei traditionellen Banken erzielt werden können. Dies macht sie attraktiv für Anleger, die ein passives Einkommen im Kryptobereich suchen, ohne der hohen Volatilität anderer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum ausgesetzt zu sein. Beispiele für zinstragende Stablecoins oder Protokolle, die Zinsen auf Stablecoins ermöglichen, sind aUSDC (Aave), USDY (Ondo) und USDM (Mountain Protocol).

    Trotz der Vorteile bergen zinstragende Stablecoins auch Risiken. Dazu gehören das Emittentenrisiko, falls der Herausgeber des Stablecoins seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann oder die Deckung unvollständig ist. Auch regulatorische Unsicherheiten und das Fehlen einer gesetzlichen Einlagensicherung, wie sie im traditionellen Bankwesen üblich ist, stellen ein Risiko dar. Bei DeFi-Plattformen kommen zusätzliche Risiken durch Smart-Contract-Fehler oder Liquidationsrisiken hinzu, falls die hinterlegten Sicherheiten der Kreditnehmer an Wert verlieren.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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