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    Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    266

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    225

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    206

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Zölle

    204

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    167

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    166

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    145

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    142

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Nachbörslicher Handel

    103

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    101

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    88

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Künstliche Intelligenz

    86

    Künstliche Intelligenz (KI) im Finanzwesen bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie maschinelles Lernen und Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen, Automatisierung von Aufgaben und Verbesserung der Entscheidungsfindung in Finanzdienstleistungen. Sie ermöglicht Finanzinstituten, menschliche Intelligenz und Entscheidungsprozesse nachzubilden, um komplexe Vorgänge effizienter zu bewältigen.

    Alle Begriffe

    Zugang Zu Privaten Unternehmen

    1 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2025

    "Zugang zu privaten Unternehmen" bezeichnet die Möglichkeit für Investoren, Kapital in nicht börsennotierte Unternehmen zu investieren, deren Anteile nicht öffentlich an regulierten Märkten gehandelt werden. Dies umfasst eine breite Palette von Anlageformen, die unter dem Oberbegriff "Private Markets" zusammengefasst werden.

    Ausführliche Erklärung

    Der Zugang zu privaten Unternehmen war traditionell institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds, Versicherungen und Stiftungen sowie sehr vermögenden Privatpersonen vorbehalten. Dies lag an den hohen Mindestinvestitionssummen, die oft mehrere Millionen Euro betragen, sowie der Komplexität und dem Bedarf an spezialisiertem Fachwissen. Im Gegensatz zu börsennotierten Unternehmen, deren Aktien täglich gehandelt werden können, sind Investitionen in private Unternehmen in der Regel illiquide, was bedeutet, dass das Kapital über einen längeren Zeitraum, oft 7 bis 12 Jahre, gebunden ist.

    Investitionen in private Unternehmen erfolgen häufig über spezialisierte Private-Equity-Gesellschaften oder -Fonds. Diese Gesellschaften sammeln Kapital von Investoren, erwerben Beteiligungen – oft Mehrheitsbeteiligungen – an privaten Unternehmen und arbeiten aktiv mit dem Management zusammen, um den Unternehmenswert durch operative Verbesserungen, strategische Neuausrichtungen oder Kostensenkungen zu steigern. Nach einer Haltedauer von typischerweise fünf bis sieben Jahren wird die Beteiligung mit Gewinn veräußert, beispielsweise durch einen Börsengang (IPO), einen Verkauf an einen strategischen Investor oder an einen anderen Private-Equity-Fonds.

    Die Motivation für Investitionen in private Unternehmen liegt im Potenzial für höhere Renditen im Vergleich zu öffentlichen Märkten und in der Diversifikation des Portfolios. Da nur ein kleiner Teil aller Unternehmen weltweit börsennotiert ist, bieten private Märkte Zugang zu einem breiteren Spektrum an Wachstumschancen. Allerdings sind diese Investitionen mit erhöhten Risiken verbunden, einschließlich des Risikos eines Totalverlusts des eingesetzten Kapitals, und erfordern eine hohe Risikobereitschaft der Anleger.

    In den letzten Jahren haben sich jedoch neue Wege und Vehikel entwickelt, um auch semi-professionellen und vermögenden Privatanlegern den Zugang zu privaten Unternehmen zu erleichtern. Dazu gehören beispielsweise Dachfonds, die das Kapital mehrerer Anleger bündeln und in verschiedene Private-Equity-Fonds investieren, oder börsengehandelte Aktien von Private-Equity-Firmen selbst. Diese Entwicklungen tragen dazu bei, die einst hohen Einstiegshürden zu senken und die Anlageklasse einer breiteren Investorenschaft zugänglich zu machen.

    Rechtlicher Hinweis

    Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen KEINE Finanzberatung, KEINE Anlageberatung gemäß § 63 WpHG und KEINE Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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