GameStop CEO Ryan Cohen: Vergütung ohne Garantie, nur bei Erfolg

GameStop CEO Ryan Cohen: Vergütung ohne Garantie, nur bei Erfolg

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GameStop hat Details zu einem neuen Vergütungspaket für CEO Ryan Cohen bekannt gegeben, das vollständig von der Erfüllung "signifikanter" Leistungsziele abhängt. Dieses Modell sieht keine garantierte Bezahlung vor und soll Cohens Anreize direkt mit der langfristigen Wertschöpfung für die Aktionäre des Unternehmens in Einklang bringen.

Leistungsbasierte Vergütung im Fokus

Das Videospiel-Einzelhandelsunternehmen GameStop erklärte in einer behördlichen Einreichung am Mittwoch, dass Ryan Cohen kein garantiertes Gehalt erhalten wird. Dies umfasst weder ein Festgehalt noch Barboni oder Aktien, die lediglich über die Zeit unverfallbar werden. Stattdessen ist seine Vergütung vollständig "risikobehaftet".

"Seine Vergütung ist vollständig 'at-risk', was bedeutet, dass er nur bezahlt wird, wenn das Unternehmen signifikante Markt- und Betriebsziele erreicht", so GameStop in der Einreichung. Diese Struktur soll sicherstellen, dass Cohens Anreize direkt mit der Schaffung langfristiger Werte für die GameStop-Aktionäre übereinstimmen.

Ambitionierte Ziele für Ryan Cohen

Damit Cohens Vergütung vollständig unverfallbar wird, muss GameStop ehrgeizige Ziele erreichen. Dazu gehören:

  • Eine Steigerung der Marktkapitalisierung auf 100 Milliarden US-Dollar.
  • Das Erreichen eines kumulativen Performance-EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) von 10 Milliarden US-Dollar.

Das Vergütungspaket umfasst Aktienoptionen zum Kauf von mehr als 171,5 Millionen Stammaktien zu je 20,66 US-Dollar. Sollten die Ziele erreicht werden, wären diese Optionen, exklusive Ausübungskosten, etwa 35 Milliarden US-Dollar wert. Cohen, der 2023 CEO wurde und bereits rund 8,3 % des Unternehmens besitzt, hat eine Umstrukturierung mit erheblichen Kostensenkungen und Filialschließungen zur Stabilisierung des Geschäfts vorangetrieben.

Parallelen zu Tesla und Elon Musk

Die Struktur dieses Vergütungspakets weist Ähnlichkeiten mit einem von den Tesla-Aktionären genehmigten Vergütungsplan für CEO Elon Musk auf. Im Rahmen dieses Plans würde Musk Tesla-Aktien im Wert von 1 Billion US-Dollar erhalten, wenn er bestimmte Leistungsziele innerhalb des nächsten Jahrzehnts erreicht.

Die Rolle der Aktionäre und Marktreaktion

Die Aktionäre von GameStop müssen dem neuen Vergütungspaket auf einer außerordentlichen Versammlung zustimmen, die voraussichtlich im März oder April stattfinden wird. Nach der Bekanntgabe stiegen die GameStop-Aktien vor Markteröffnung um mehr als 4 % auf 21,60 US-Dollar, was dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund 9,26 Milliarden US-Dollar verlieh.

Der Einfluss der "Meme-Aktien"-Bewegung

Die Aktien des Unternehmens sind seit Mai 2024 erheblich gefallen, als der einflussreiche Investor Keith Gill, populär bekannt als "Roaring Kitty", nach dreijähriger Abwesenheit online erschien, um seine Unterstützung für GameStop zu bekunden. Gill trug Anfang 2021 maßgeblich dazu bei, eine "Meme-Aktien"-Begeisterung auszulösen, bei der der Aktienkurs von GameStop auf über 120 US-Dollar in die Höhe schnellte.

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