IRS 2026: Budgetkürzungen und Trumps Steuerreform beeinflussen Steuererklärung

IRS 2026: Budgetkürzungen und Trumps Steuerreform beeinflussen Steuererklärung

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Die bevorstehende Steuersaison 2026 in den USA könnte für Steuerzahler und die Steuerbehörde IRS gleichermaßen komplex werden. Budgetkürzungen bei der IRS sowie die Umsetzung neuer Steuergesetze von Ex-Präsident Trump stellen die Behörde vor erhebliche Herausforderungen, die sich auf die Bearbeitung und Rückerstattungen auswirken könnten.

Budgetkürzungen und ihre Folgen für die IRS

Die IRS sah sich 2025 mit Personalabbau konfrontiert, unter anderem durch Elon Musks sogenanntes "Department of Government Efficiency" (DOGE) und weitere Reduzierungen. Ein Bericht des Treasury Inspector General for Tax Administration (TIGTA) vom September zeigte, dass 17 % bis 19 % der "Schlüsselfunktionen der IRS" für die Steuersaison betroffen waren. Obwohl viele kritische Positionen für die Steuersaison Anfang bis Mitte 2025 von den Kürzungen ausgenommen waren, könnten diese sich zukünftig auf "wichtige Bearbeitungsprogramme und den Kundenservice" auswirken.

Für das laufende Geschäftsjahr könnte die Behörde zudem mit einem geringeren Budget auskommen müssen. Eine parteiübergreifende Vereinbarung vom Januar sieht 11,2 Milliarden US-Dollar für den Rest des Geschäftsjahres 2026 vor, was etwa 9 % weniger ist als das IRS-Budget von 12,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Ein separater TIGTA-Bericht vom Oktober stellte fest, dass "die Fertigstellung von IT-Modernisierungsprojekten, die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Service für Steuerzahler und die Durchsetzung von Steuergesetzen mit einer reduzierten Belegschaft und einem reduzierten Budget für die IRS eine Herausforderung darstellen wird." Angesichts der jüngsten Personalreduzierungen müssen sich Steuerzahler möglicherweise "zunehmend auf die Selbstbedienungstools der IRS verlassen". Die Zahl der Nutzer von Online-Konten der IRS wächst jedoch stetig und überstieg 2025 51 Millionen, ein Anstieg um 12 Millionen gegenüber 2024.

Herausforderungen durch Trumps Steuerreform

Eine der "größten Herausforderungen" für die IRS wird die Umsetzung von Trumps Steuergesetzesänderungen sein, insbesondere die Abzüge für Trinkgelder, Überstunden und Autokredit Zinsen. Laut Holtzblatt, einer Expertin, ist das Gesetz "kompliziert". Obwohl das US-Finanzministerium mehrere Monate damit verbracht hat, die Richtlinien zu aktualisieren, fügt der Verzicht auf Meldepflichten für Arbeitgeber bei Trinkgeld- und Überstundenabzügen eine "zusätzliche Belastung für die Steuerzahler" hinzu. Finanzminister und amtierender IRS-Kommissar Scott Bessent erklärte Anfang Januar, dass die Behörde "gewissenhaft die Aktualisierung von Formularen und Prozessen" vor der Verabschiedung von Trumps Gesetzgebung vorbereite.

Auswirkungen auf Steuerrückerstattungen

Ein weiteres Thema, das von Politikexperten genau beobachtet wird, ist die Geschwindigkeit, mit der Steuerzahler in dieser Saison ihre Rückerstattungen erhalten. Steuerzahler könnten 2026 aufgrund der 2025 in Kraft getretenen Änderungen von Trump größere Rückerstattungen erhalten. Ohne Aktualisierungen der Lohnsteuerabzüge könnten viele den Vorteil erst bei der Einreichung ihrer Steuererklärungen im Jahr 2026 sehen. Im Jahr 2025 betrug die durchschnittliche Rückerstattung für Einzelpersonen bis zum 17. Oktober 3.052 US-Dollar, basierend auf IRS-Daten.

Steuerzahler mit einer korrekten, elektronisch eingereichten Erklärung sollten ihre Rückerstattungen "zeitnah" erhalten, so Holtzblatt. Bei auf Papier eingereichten Erklärungen oder solchen, die wegen Fehlern "in der Bearbeitung markiert" werden, könnte es jedoch länger dauern. Im Allgemeinen werden elektronisch eingereichte individuelle Steuererklärungen laut IRS innerhalb von 21 Tagen bearbeitet. Neue Abzüge schaffen jedoch mehr Möglichkeiten für Rechenfehler, was dazu führen könnte, dass die IRS Erklärungen markiert und Rückerstattungen verzögert, so Holtzblatt.

Digitale Unterstützung und Eigenverantwortung

Angesichts der Budget- und Personalengpässe der IRS sowie der Komplexität der neuen Steuergesetze wird die Rolle der digitalen Selbstbedienungstools für Steuerzahler immer wichtiger. Die wachsende Zahl von über 51 Millionen Nutzern von IRS-Online-Konten im Jahr 2025 unterstreicht diesen Trend. Steuerzahler sind angehalten, sich mit den verfügbaren Online-Ressourcen vertraut zu machen und ihre Erklärungen sorgfältig zu prüfen, um Fehler zu vermeiden und eine zeitnahe Bearbeitung ihrer Rückerstattungen zu gewährleisten.

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